Das Geheimnis der Zahl Sieben

Das Geheimnis der Zahl Sieben

Ein bedeutsames Merkmal der Menora ist die Zahl der Lichter. Die Zahl Sieben kommt in der Bibel tatsächlich sehr oft vor. So sollen wir am Schabbat - dem siebten Tag der Woche - alltägliche und schöpferische Arbeiten ruhen lassen und unsere Zeit der Seele weihen.

Wir sind verpflichtet, jedes siebte Jahr darauf zu verzichten, Felder und Äcker im Heiligen Land zu bearbeiten. Es ist, als ob auch sie Ruhe und Besinnung bräuchten. Das entsprechende Jahr wird in der Bibel Schabbatjahr genannt. Schließlich rufen wir nach jedem siebten Schabbatjahr, also alle 50 Jahre, ein Jubeljahr aus. Es wird derart gefeiert, daß alle abhängigen Knechte und Diener freikommen und alle Ländereien wieder zu ihrem ursprünglichen Besitzer zurückkehren.

Die Zahl Sieben und ihr Rhythmus drücken der religiösen Zeitrechnung ihren Stempel auf. Sie mahnen an, um unseres eigenen Lebens willen die Verbindung mit Ursprung und Quelle allen Seins zu suchen. Der siebte Tag schafft im Gegensatz zu den sechs Werktagen eine andere Atmosphäre, die von Gelassenheit, Heiterkeit, Frieden und Ruhe geprägt ist, und nicht von Arbeit, Mühe und Anstrengung.

Wir heiligen den siebten Tag, indem wir davon ablassen, andere Geschöpfe zu manipulieren und uns statt dessen dem Schöpfer hingeben. Was aber ist das erste, was wir tun, sobald der Schabbat naht? Wir entzünden Lichter. Auch alle anderen siebten Einheiten unterstützen diese Bemühungen. An all diese Dinge erinnert die Menora mit ihren sieben Leuchtern.

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Das Geheimnis des Baumes