800. Todestag des Maimonides

Anlässlich des 800. Todestages des jüdischen Rechtsgelehrten und Philosophen Mose ben Maimon (Maimonides), genannt Rambam, eröffnet die Jüdische National- und Universitätsbibliothek (JNUL) der Hebräischen Universität in Jerusalem am Sonntag, dem 19. Dezember 2004, die Ausstellung „The Great Eagle at the JNUL“.
Zu den Exponaten gehören Reproduktionen eines Manuskripts der Mishneh Torah Rambams aus dem Spanien des 14. Jahrhunderts und Rambams arabischer Kommentar zur Mischnah in einer Handschrift aus Ägypten vom Anfang des 13. Jahrhunderts. Die Ausstellung wird von einer Konferenz zum Leben und Werk des Rambam begleitet.
Die Ausstellung wird am Sonntagabend, 19.30 Uhr, im Edmund J. Safra Campus in Givat Ram eröffnet und wird bis 28. Februar 2005 von 9 bis 19 Uhr und Freitags bis 13 Uhr zu sehen sein.
Mose ben Maimon wurde 1135 in Cordoba, Spanien, geboren. Aufgrund von Verfolgungen musste die Familie mehrmals fliehen. Später gelangte sie nach Fez, Marokko. 1165 segelte Maimonides nach Eretz Israel. Von dort reiste er nach Ägypten weiter, wo er bis zu seinem Tode am 19. Dezember 1204 lebte und wirkte. In Ägypten wurde er zum Leiter (Nagid) der ägyptischen Juden und Hofarzt des Sultans ernannt. Seine religionsphilosophischen und juristischen Werke werden seit Jahrhunderten bis auf den heutigen Tag in der jüdischen Welt gelehrt und erforscht. http://www.hunews.huji.ac.il/
 

Mit freundlicher Unterstützung

© Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
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