Die 39 verbotenen Arbeiten am Schabbat

Aus der Mischna Schabbat 7,2:

Die Hauptarbeiten sind vierzig minus einer:
-> Wer sät,
-> wer pflügt,

-> wer erntet,
->
wer garbt,
->
wer drischt,
->
wer worfelt,
->
wer verliest,
->
wer mahlt,
->
wer siebt,
->
wer knetet,
->
wer backt,
->
wer Wolle schert,
->
wer sie bleicht,
->
wer sie schwingt,
->
wer färbt,
->
wer spinnt,
->
wer Kettfäden an den Kettenbaum des Webstuhls einspannt,
->
wer zwei Maschen macht,
->
wer zwei Fäden webt,
->
wer zwei Fäden trennt,
->
wer verknotet,
->
wer losknüpft,
->
wer zwei Nähte näht,
->
wer auftrennt,
->
wer eine Gazelle fängt oder Tier jagt,
->
wer schlachtet,
->
wer Fell abzieht,
->
wer einsalzt,
->
wer zurichtet,
->
wer abschabt,
->
wer Fleisch zuschneidet,
->
wer zwei Buchstaben zeichnet,
->
wer abschabt um zwei Buchstaben zu zeichnen,
->
wer baut,
->
wer einreisst,
->
wer auslöscht,
->
wer anzündet,
->
wer mit einem Hammer schlägt,
->
wer etwas von einem Gebiet in ein anderes trägt.

Was also soll man am Shabbat tun? Nur ruhen? Nur von der grauen Alltagsarbeit ausruhen?

Doch das heisst gewiss nicht bloss schlafen, sich rekeln und müssig, faul, träge sein, sondern sich mit Liebe auf sein besseres Selbst, auf seine Seele, auf Gott konzentrieren.
Auch spazierengehen, doch nicht wandern, nicht über zweitausend Ellen aus der Stadt herausgehen, sich nicht abhetzen und ermüden, sondern die Natur geniessen.
Auch nachmittags, wie vielfach üblich ist, im Lehrhaus oder Bethaus zu einem rabbinischen Vortrag, einer Predigt, zum Lernen kommen.
Auch lesen und mindestens den fälligen Thoraabschnitt und seine Kommentare; auch Kranke besuchen, vor allem aber im Hochgefühl des einen Tages besonnen und guter Dinge sein.

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Rezept: Challah
Das Kerzenzünden am Shabbat