Israelische Polizisten fuer Haiti
Wed, 28 Jul 2010 19:40:08 GMT
Auf eine Initiative des Aussenministeriums hin hat die israelische Polizei eine Gruppe von 14 Polizeioffizieren zu einem Hilfseinsatz in Haiti freigestellt. Ihre Aufgabe wird darin bestehen, der UN-Stabilisierungsmission (MINHUSTAH) in dem im Januar von einem verheerenden Erdbeben heimgesuchten Karibikstaat beizustehen.
Israelischer Hilfseinsatz in Haiti (Foto: IDF)
Mit der Mission reagiert Israel auf den Appell der UNO an ihre Mitgliedsstaaten, die Hilfe fĂĽr Haiti noch auszuweiten. Dass Israel das Polizeiteam schickt, ist Ausdruck seiner Bereitschaft, mit seiner Erfahrung und Fachkenntnis einen Beitrag zur Gesundung Haitis zu leisten.
Die israelischen Polizisten werden an der Seite einer italienischen Polizeieinheit arbeiten und von dieser logistische Unterstützung erhalten. Dem gemeinsamen Einsatz gingen lange Planungen zwischen dem israelischen Aussenministerium, dem Ministerium für innere Sicherheit, der israelischen Polizei und der UN-Abteilung für die friedenserhaltenden Einsätze sowie der italienischen Regierung und Polizei voraus.
Gleich nach dem Erdbeben sandte Israel im Januar ein Feldlazarett und ein Rettungsteam nach Port-au-Prince.
Botschafter nimmt Peres-Bueste entgegen
Wed, 28 Jul 2010 19:22:42 GMT
Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat am Dienstag eine Büste des Präsidenten Shimon Peres entgegengenommen, die der Leverkusener Bildhauer Kurt Arentz angefertigt hat.
Von links nach rechts: Glöckner, Arentz, Ben-Zeev(Foto: Henry H. Herrmann/Eventpress)
Der Künstler war aus diesem Anlass gemeinsam mit dem Ehrenvorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins Leverkusen – Nazareth Illit, Hans-Joachim Glöckner, in der Residenz des Botschafters zu Gast, wo die Büste feierlich enthüllt wurde. An der kleinen Feierstunde nahmen auch die Ehefrauen sowie Diplomaten des Hauses teil.
Das 43 cm hohe und 24 kg schwere Kunstwerk wird demnächst an Präsident Peres nach Israel weitergeleitet.
Neue Erfindung zur Schwerbehindertenkommunikation
Wed, 28 Jul 2010 19:21:27 GMT
Am Weizmann-Institut in Rehovot ist ein neues System entwickelt worden, das Quadriplegikern erheblich das Leben erleichtern kann. Es beruht auf einem Gerät, das Veränderungen des Luftdrucks innerhalb der Nasenöffnung identifizieren und in elektrische Signale übersetzen kann. Somit wird eine Art von Kommunikation durch Schniefen ermöglicht.
Das von Prof. Noam Sobel, den Elektroingenieuren Dr. Anton Plotkin und Aharon Weissbrod sowie der Studentin Lee Sela an der Abteilung für Neurobiologie entwickelte System wurde sowohl an Quadriplegikern, d.h. an allen vier Extremitäten Gelähmten, als auch an gesunden Testpersonen getestet – mit dem Ergebnis, dass die Methode leicht zu beherrschen ist. Den Testpersonen gelang es mittels der Technologie, durch Schniefen einen Rollstuhl über einen komplizierten Weg zu navigieren und ein Computerspiel mit beinahe derselben Geschwindigkeit und Genauigkeit zu spielen wie mit einer Maus oder einem Joystick.
Sobel berichtet begeistert: „Die aufregendsten Tests waren die mit den Patienten mit Locked-in-Syndrom. Dies sind Menschen mit ungeschädigter kognitiver Funktion, die völlig gelähmt sind – eingeschlossen in ihre Körper. Mit dem neuen System konnten sie mit Familienmitgliedern kommunizieren und sogar von sich aus in Kommunikation mit der Aussenwelt treten. Manche schrieben ergreifende Mitteilungen an ihre Lieben und teilten mit ihnen, erstmals seit langer Zeit, ihre Gedanken und Gefühle.“
Weitere Informationen zu der Erfindung gibt es unter dem folgenden Link: http://wis-wander.weizmann.ac.il/site/en/weizman.asp?pi=371&doc_id=6174
Bibel Quiz fuer Erwachsene
Wed, 28 Jul 2010 19:14:00 GMT
Nach einer 29-jährigen Pause ist das Nationale Bibel Quiz für Erwachsene wieder im Gange. An der ersten Runde in Jerusalem beteiligten sich gestern 2.078 Teilnehmer. Es wurden identische Fragebögen mit je 60 Fragen an die Teilnehmer verteilt. Die Teilnehmer werden in sieben Bezirke rund um Israel eingeteilt, ein Bereich davon ist für IDF Soldaten vorgesehen. Aus den einzelnen Bezirken werden jeweils 14 Gewinner bestimmt, die dann in den regionalen Wettbewerb aufrücken. In der zweiten Phase wird jeder Bezirk einen lokalen Wettstreit um zwei Plätze abhalten. Insgesamt 14 Teilnehmer werden an dem nationalen Wettbewerb teilnehmen, der während des Chanukka-Festes stattfinden wird. Der Gewinner und die beiden Nächstplatzierten werden anschließend in den internationalen Wettbewerb 2011 vorrücken.
Erste arabische Gefechtsoldatin in der israelischen Armee
Wed, 28 Jul 2010 19:12:21 GMT
Elinor Joseph, eine christliche Araberin aus Haifa, beendete eine wichtige Etappe ihrer Gefechtsausbildung in der Karakal-Einheit der israelischen Armee (IDF). Bemerkenswert: Sie ist die erste weibliche, arabische Gefechtssoldatin in der Geschichte der israelischen Armee. In einer gemischten jüdisch-arabischen Nachbarschaft aufgewachsen, besuchte sie eine arabische Schule und zog später in eine rein-arabische Nachbarschaft. Ihr Vater diente in der Fallschirmjäger Einheit, doch Elinor dachte nie darüber nach sich freiwillig zu melden. Sie sagte, ihr Vater hätte von ihr erwartet, in die Armee einzutreten, doch sie hätte Angst gehabt, ihre Freunde zu verlieren, die dem Militärdienst ablehnend gegenüber standen. Letztendlich entschloss sie sich doch, sich freiwillig zu melden. „Ich begriff, dass es sehr wichtig ist, meine Freunde, Familie und mein Land zu verteidigen. Ich bin hier geboren.“
Israelis entwickeln Fruehwarnsystem gegen Zugungluecke
Wed, 28 Jul 2010 19:02:49 GMT
Forscher der Universität Tel Aviv stimmten mit Kollegen aus sechs weiteren Ländern überein, ein High-Tech-Frühwarnsystem zu entwickeln, um Zugunglücken vorzubeugen und Terror von Bahnen fernzuhalten. Tausende von Menschen auf der ganzen Welt kamen durch Zugunglücke ums Leben, welche durch Naturkatastrophen verursacht wurden, wie z.B. dem Tsunami 2004 in Südostasien, der einen Zug entgleisen lies, und 1,700 Menschen damit tötete.
InnerpalEstinensischer Streit behindert Warentransfer
Wed, 28 Jul 2010 18:57:19 GMT
Aufgrund des Kampfes zwischen Hamas und Fatah gelangen viele Waren nicht nach Gaza. Israel lockerte die Einfuhrbeschränkungen vor etwa einem Monat in grossem Stil und genehmigte neben Nahrungsmitteln und anderen Gütern auch die Lieferung von Neuwagen in den palästinensischen Küstenstreifen.
Die Nachfrage nach Neuwagen (Baujahr 2010) ist zumal nach Aufhebung der Blockade groß. Wegen fiskalischer Streitigkeiten zwischen der Fatah und der Terrororganisation Hamas, die den Gaza-Streifen beherrscht, ist die Einfuhr aber nicht vonstatten gegangen. Die Hamas verlangt nicht nur die Steuern, die bisher die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) erhoben hat; zudem fordert sie, selbst als Vertreter der Palästinenser gegenüber Israel aufzutreten und von der PA die Koordination des Warentransfers an den Grenzübergängen zu übernehmen.
Israelische Polizei zerstoert Beduinen-Dorf
Wed, 28 Jul 2010 18:55:42 GMT
Ungeachtet der Proteste von Menschenrechtsgruppen haben israelische Polizisten ein Dorf in der Negev-Wüste gestürmt und die Häuser von rund 300 Beduinen dem Erdboden gleich gemacht.

Die israelische Polizei vertreibt die Beduinen. (Bild: Keystone)
Rund 1500 Polizisten rĂĽckten im Morgengrauen in der offiziell nicht anerkannten Siedlung Al-Arakib an.
Das teilten israelische Aktivisten am Dienstag mit. «Sie kamen mit dutzenden Fahrzeugen und haben damit begonnen, alle Gebäude zu zerstören», sagte Chaya Noach vom Negev-Koexistenz-Forum, einer Gruppe, die sich für den Schutz der Beduinen in der Negev-Wüste einsetzt.
Mit fünf Bulldozern seien binnen drei Stunden 30 bis 40 aus Lehm und Stroh errichtete Häuser zerstört worden, sagte Noach der Nachrichtenagentur AFP. Auch hunderte Olivenbäume der Dorfbewohner seien entwurzelt worden, sagte die Menschenrechtsaktivistin.
Zwischen Dorfbewohnern, Aktivisten und der Polizei kam es demnach zu Handgemengen. Dabei seien mehrere Menschen verletzt und einige verhaftet worden.
Polizeisprecher Mickey Rosenfeld bestätigte den Polizeieinsatz gegen die «illegal errichteten» Häuser. «Rund 30 Hütten wurden entfernt», sagte Rosenfeld. Mehrere hundert Menschen seien in das Gebiet um die Stadt Rahat zurückgebracht worden, «wo sie ursprünglich herkamen».
In Israel leben rund
Israel begruesst neue EU Sanktionen gegen Iran
Wed, 28 Jul 2010 18:47:04 GMT
Israel begrüsste die Entscheidung der Europäischen Union, neue strenge Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. Das Aussenministerium fügte hinzu, dass diesen Massnahmen nun ähnliche Massnahmen in anderen Ländern folgen sollten. Die EU und Kanada verabschiedeten separat neue Sanktionen gegen den Iran, die auf die Bereiche des Aussenhandels, Banken, Energie und Transport abzielen.
Barak: Wenn Hisbollah Krieg beginnt, wird Israel den Libanon angreifen
Wed, 28 Jul 2010 18:45:58 GMT
Verteidigungsminister Ehud Barak warnte gestern, Israel würde auch libanesische Regierungsgebäude und Stützpunkte als Angriffsziel in Erwägung ziehen, falls die radikale Hisbollah-Terrororganisation einen weiteren Krieg gegen Israel beginnen würde. In einem Interview mit der Washington Post teilte Barak mit, dass seit die libanesische Regierung der Hisbollah erlaubt, wieder aufzurüsten, werde Israel nicht jedem Hisbollah-Terroristen nachlaufen, sondern Israel würde es als legitim ansehen, jedes Ziel anzugreifen, das zum libanesischen Staat gehört, und nicht nur zur Hisbollah.
Israelischer Armee-Helikopter stuerzt in Rumaenien ab
Wed, 28 Jul 2010 18:38:52 GMT
In Rumänien ist während eines gemeinsamen Manövers am Montag ein israelischer Militärhubschrauber mit sechs Soldaten an Bord abgestürzt.
Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Stadt Zarnesti 120 Kilometer nordwestlich von Bukarest, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Über das Schicksal der Soldaten - ein Rumäne und fünf Israelis - war zunächst nichts bekannt.
Der Transporthubschrauber vom Typ CH-53 verlor während eines Fluges in niedriger Höhe am Nachmittag den Funkkontakt, wie Ministeriumssprecher Constantin Spanu erklärte. Die Absturzursache war vorerst unklar. Vor gut einer Woche hatte nach Angaben des Verteidigungsministeriums ein israelischer CH-53 wegen eines technischen Problems notlanden müssen.
Israelgegner und Judenfeind als Praesident des Lutherischen Weltbundes
Sun, 25 Jul 2010 16:14:04 GMT
Die Delegierten des Lutherischen Weltbundes, dem 70 Mio. Lutheraner angehören, wählten mit 83 % den palästinensischen Bischof Munib A. Younan zu ihrem neuen Präsidenten des Lutherischen Weltbundes. Younan wurde 1950 in Jerusalem geboren, studierte in Helsinki Theologie, wurde 1998 Bischof der Evangelischen Lutherischen Kirche von Jordanien. Er ist nicht nur ein erklärter Israelgegner, sondern auch ein Judenfeind.
Siegfried-Unseld-Preis fuer Oz und Nusseibeh
Sun, 25 Jul 2010 16:09:13 GMT
Der berühmte israelische Schriftsteller Amos Oz wird gemeinsam mit seinem palästinensischen Kollegen Sari Nusseibeh den diesjährigen Siegried-Unseld-Preis erhalten. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2004 alle zwei Jahre verliehen.
Amos Oz
In der BegrĂĽndung der Auswahlkommission heiĂźt es:
„Sari Nusseibeh und Amos Oz loten in ihren literarischen Autobiographien Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina (Verlag Antje Kunstmann 2008) und Eine Geschichte von Liebe und Finsternis (Suhrkamp Verlag 2004) das Leben im Israel und Palästina gemeinsamen historischen Raum aus. Die beiden Bücher erzählen, mit Blick über die Trennmauer hin zum anderen, die Geschichte des eigenen Volkes. Mit der Entscheidung für Sari Nusseibeh und Amos Oz wird zugleich das Engagement der Autoren für eine Versöhnung beider Nationen und eine dauerhafte gewaltlose Koexistenz zweier Staaten geehrt.“
Der Preis wird am 28. September, dem Geburtstag des grossen deutschen Verlegers, im Berliner Rathaus vergeben.
Israel stellt UNO-Untersuchung in Frage
Sun, 25 Jul 2010 15:56:17 GMT
Israel hat die Einsetzung einer unabhängigen UNO-Kommission zur Untersuchung des Angriffs auf die internationale Gaza-Flotte kritisiert und die Zusammenarbeit mit dem Gremium in Frage gestellt.
Die israelische Regierung habe noch nicht offiziell festgelegt, ob sie die Zusammenarbeit mit den Experten des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen verweigern werde, sagte ein ranghoher Regierungsvertreter am Sonntag in Jerusalem. Es sei jedoch «bereits jetzt klar, dass diese Initiative verfrüht ist, denn die Untersuchungen unserer eigenen Kommission laufen noch».
Der Menschenrechtsrat hatte am Freitag in Genf mitgeteilt, drei unabhängige Experten für die internationale Untersuchung des israelischen Militäreinsatzes gegen eine Flotte für den Gazastreifen mit neun Toten abzustellen. Die Untersuchung solle mögliche Verstösse Israels gegen internationale Bestimmungen des Menschenrechts sowie des Völkerrechts prüfen.
Der israelische Regierungsvertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, kritisierte die Einsetzung der UNO-Kommission als politisch motiviert: «Diese Expertenkommission dient nicht der Wahrheitsfindung, sondern der Genugtuung der undemokratischen Länder, die den Menschenrechtsrat kontrollieren und eine automatische antiisraelische Mehrheit bilden.»
Protest gegen Israelisches Volleyball Team in Ankara
Sun, 25 Jul 2010 15:49:56 GMT
Dutzende von anti-israelischen Demonstranten versammelten sich am Samstagabend ausserhalb eines Stadiums in Ankara, um gegen ein dort spielendes, israelisches Volleyballteam zu protestieren. Die israelische Mannschaft spielte im Rahmen eines Europaliga Turniers der Frauen, gegen Serbien. Es kam zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen den Demonstranten und der Polizei, bevor die Polizei die Demonstration beendete.