Der Messias des Judentums


Eine der grundlegenden Voraussetzungen auf denen das Christentum ruht ist, dass Jesus von Nazaret (* vermutlich zwischen 7 und 4 v. Chr. in Nazaret oder Kafarnaum; † 30 oder 33 in Jerusalem) war ein jüdischer Wanderprediger aus Galiläa, der um das Jahr 29 im Gebiet des heutigen Israel und im Westjordanland öffentlich heilte und lehrte, bis er als angeblicher Aufrührer gegen die römische Besatzungsmacht gekreuzigt wurde.
Christen verehren Jesus aufgrund der Auferstehungszeugnisse seiner ersten Anhänger als Messias (griech. christos), Sohn Gottes und universalen Erlöser. Sie bekennen diesen Glauben, indem sie ihn "Jesus Christus" nennen. Die kirchliche Lehre dazu heißt Christologie.

'Jesus von Nazaret (* vermutlich zwischen 7 und 4 v. Chr. in Nazaret oder Kafarnaum; † 30 oder 33 in Jerusalem) war ein jüdischer Wanderprediger aus Galiläa, der um das Jahr 29 im Gebiet des heutigen Israel und im Westjordanland öffentlich heilte und lehrte, bis er als angeblicher Aufrührer gegen die römische Besatzungsmacht gekreuzigt wurde.
Christen verehren Jesus aufgrund der Auferstehungszeugnisse seiner ersten Anhänger als Messias (griech. christos), Sohn Gottes und universalen Erlöser. Sie bekennen diesen Glauben, indem sie ihn "Jesus Christus" nennen. Die kirchliche Lehre dazu heißt Christologie.

"Jesus der Messias war, der in der jüdischen Bibel vorhergesagt wurde. Das Judentum hat diesen Glauben immer abgelehnt. Da das Ziel der "Hebräisch Christlichen" Missionare ist, Juden davon zu überzeugen Jesus erfülle tatsächlich die Voraussetzungen des versprochenen Messias, ist es notwendig das jüdische Verständnis des Messias zu untersuchen und zu verstehen, warum solche Behauptungen einfach falsch sind.


Die hebräischen Wurzeln des Wortes "Messias"

Das hebräische Wort für "Messias" ist “Moschiach - "משיח". Die wörtliche und richtige Übersetzung dieses Wortes ist “Gesalbter”, was sich auf das Salben einer Person oder Sache mit Öl bezieht (1. Samuel 10,1-2). Es wird durch die jüdische Bibel hindurch für eine große Vielzahl von Personen und/oder Objekten verwendet; zum Beispiel für einen jüdischen König (1. Könige 1,39), jüdische Priester (Leviticus 4,3), Propheten (Jesaja 61,1), den jüdischen Tempel, ungesäuertes Brot (Exodus 40,9 und Numeri 6,15) und selbst für einen nichtjüdischen König (Cyrus, König von Persien). (Jesaja 45,1)


Kriterien, die der jüdischen Messias erfüllen muss

In einer akkuraten Übersetzung der jüdischen Schriften wird das Wort "Moschiach" niemals als "Messias" übersetzt, sondern immer als "Gesalbter". Nichts desto weniger hat das Judentum immer einen fundamentalen Glauben in eine messianische Figur bewahrt. Da die Vorstellung eines Messias eine Vorstellung ist, die G-tt den Juden gab, ist die jüdische Tradition am besten geeignet, den erwarteten Messias zu beschreiben und anzuerkennen. Diese Tradition hat ihre Wurzeln in zahlreichen Bibelstellen, von denen einige unten zitiert werden. Das Judentum versteht den Messias als ein menschliches Wesen (ohne Konnotationen von G-ttheit oder G-ttlichkeit), der in der Welt gewisse Veränderungen verursachen wird und der gewisse spezifische Kriterien erfüllen muss, bevor er als Messias anerkannt wird.


Diese spezifischen Kriterien sind wie folgt:

1. Er muß jüdisch sein. (Deuteronomium 17,15, Numeri 24,17)

2. Er muß dem Stamm Judah angehören (Genesis 49,10) und ein direkter männlicher Nachkomme (Sohn nach Sohn) von König David (1. Chronik 17,11, Psalm 89,29-38; Jeremia 33,17; 2. Samuel 7,12-16) und König Salomon sein. (1. Chronik 22,10; 2. Chronik 7,18)

3. Er muß das jüdische Volk aus dem Exil versammeln und nach Israel zurückbringen. (Jesaja 27,12-13; Jesaja 11,12)

4. Er muß den Jüdischen Tempel in Jerusalem wieder aufbauen. (Micah 4,1)

5. Er muß den Weltfrieden bringen. (Jesaja 2,4; Jesaja 11,6; Micah 4,3)

6. Er muß die ganze Welt beeinflussen, den einen G-tt anzuerkennen und ihm zu dienen. (Jesaja 11,9; Jesaja 40,5; Zephania 3,9)

Alle diese Kriterien für den Messias sind am besten im Kapitel 37,21-28 des Buches Ezechiel zusammengefaßt:

"Und mein Knecht David wird über sie König sein, und ein Hirte wird sein für sie alle, und sie werden in meinen Rechtssprüchen wandeln, und meine Satzungen wahren und tun. Sie werden in dem Land leben, das ich Jakob, meinem Diener, gab... Ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen, der ihnen ewig bestehen bleibt, ich will sie halten und mehren, und mein Heiligtum gebe ich in ihre Mitte in Ewigkeit, meine Wohnstätte wird unter ihnen sein, und ich werde ihr G-tt sein und sie werden mein Volk sein. und daran werden die Völker sehen, dass ich es bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in ihrer Mitte bleibt, auf ewig." (Ezechiel 37,24-28)

Wenn ein Mensch nur eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, kann er nicht der Messias sein.


Warum Jesus nicht der jüdische Messias

Eine sorgfältige Analyse dieser Kriterien zeigt uns, daß obwohl Jesus jüdisch war, er keines der anderen Kriterien erfüllte. Die Betrachtung der widersprüchlichen Angaben über den Stammbaum Jesu präsentiert eine Reihe von Schwierigkeiten mit der Erfüllung des zweiten Kriteriums. In manchen Ausgaben des Neuen Testamentes wird dargestellt, Jesus habe keinen physischen Vater. Die jüdischen Schriften jedoch sagen deutlich aus, dass die Genealogie eines Menschen und seine Stammeszugehörigkeit nur durch seinen physischen Vater übertragen wird. (Numeri 1,18; Jeremia 33,17) Jesus kann dann unmöglich ein Nachkomme des Stammes Juda oder von König David und König Salomon sein.

Es gibt noch weitere Probleme mit dem Versuch, die Abstammung von Jesus durch Josef, den Ehemann Marias (Jesu Mutter) nachzuweisen. Denn das Neue Testament sagt, Josef sei ein Nachkomme von König Jojachin (Konja), der in der hebräischen Bibel verflucht wird, niemals einen Nachkommen zu haben, "der auf dem Thron Davids sitzt und in Judah regiert" (Jeremia 22,30), Josefs Genealogie, selbst wenn sie auf Jesus übertragbar wäre, würde nur dazu dienen, Jesus als Messias noch weiter zu disqualifizieren.

Schließlich gibt es noch das Problem der widersprüchlichen Angaben der Genealogie Jesu in Matthäus, Kapitel 1 und Lukas, Kapitel 3. Die übliche christliche Erklärung dieses Widerspruches gibt an, daß die Ahnenreihe von Lukas die von Jesu Mutter sei. Dieses ist jedoch absolut ohne jede Grundlage, selbst im griechischen Original. Zusätzlich haben wir schon festgestellt, dass die Genealogie nur durch den Vater übertragen wird, und somit dieser Erklärungsversuch völlig irrelevant ist. Selbst wenn man seine Genealogie durch die Mutter verfolgen könnte, wäre das zusätzliche Problem, dass Lukas 3,31 Maria als Nachkomme von David durch Nathan auflistet, nicht durch Salomon selbst, wie es in der jüdischen Bibel 1. Chronik 22,10 prophezeit wird.

Das dritte, vierte, fünfte und sechste Kriterium ist offensichtlich nicht erfüllt worden, weder zu Zeiten Jesu noch danach. Jede christliche Aussage, dass diese Kriterien in einer "Wiederkehr" erfüllt werden, sind irrelevant, denn die Idee eines Messias, der zweimal kommt, hat keine Grundlage in der Schrift. Um es zusammenzufassen: Wir können nicht wissen, dass jemand der Messias ist, wenn er nicht alle der oben stehenden Kriterien erfüllt.

Das christliche Verständnis vom Messias und Jesus unterscheidet sich stark von der jüdischbiblischen Ansicht. Diese Unterschiede entwickelten sich aufgrund des Einflusses der Das Wort Kirche (griech. kyriaké: "dem Herrn gehörig") bezeichnet:

in der klassischen Antike die Bürgerversammlung einer Polis (hinsichtlich des Begriffs ekklesia) ursprünglich die Gemeinschaft aller Christen, gleichbedeutend mit dem theologischen Begriff "Leib Christi" die einer bestimmten Konfession zugehörige, in einer festen Organisationsform zusammengeschlossene christliche Glaubensgemeinschaft ein Gebäude welches der Versammlung der Glieder einer christlichen Gemeinde dient, siehe Kirchengebäude umgangssprachlich der christliche Gottesdienst.

Das Wort Kirche (griech. kyriaké: "dem Herrn gehörig") bezeichnet:
in der klassischen Antike die Bürgerversammlung einer Polis (hinsichtlich des Begriffs ekklesia) ursprünglich die Gemeinschaft aller Christen, gleichbedeutend mit dem theologischen Begriff "Leib Christi" die einer bestimmten Konfession zugehörige, in einer festen Organisationsform zusammengeschlossene christliche Glaubensgemeinschaft ein Gebäude welches der Versammlung der Glieder einer christlichen Gemeinde dient, siehe Kirchengebäude umgangssprachlich der christliche Gottesdienst.

"Kirche während der Zeit des Kaisers Konstantin und dem Konzil von Nizäa, in dem das Nizänische Bekenntnis in 325 d.Z. verabschiedet wurde. Der Messias war niemals als jemand gedacht, der angebetet werden sollte. Seine primäre Mission und Errungenschaft ist es, den Weltfrieden zu bringen und die Welt mit dem Wissen und der Erkenntnis des einen G-ttes zu füllen.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Handbuch gegen Judenmission „Die jüdische Antwort an Missionare“ von Rabbi Bentzion Kravitz. Veröffenlicht und Vertrieben durch:

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