Die Feiertage der Juden erinnern meist an
Ereignisse, die Gott oder ihre eigene Geschichte mit Gott betreffen.
Dazu gehört zunächst der Shabbat, der als Ruhetag nach dem Vorbild der
sechs Schöpfungstage auf Anweisung Gottes (1. Mose 2,3) gefeiert wird.
Desweiteren finden sich Feste und Feiern, die das Kalenderjahr oder das
Leben eines Juden begleiten.
Sabbat
»Gedenke des Sabbattages, dass
du ihn heiligest! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke
verrichten; aber am siebenten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines
Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine
Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein
Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR
Himmel und Erde gemacht, und das Meer und alles, was darinnen ist, und
ruhte am siebenten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und
heiligte ihn.«
(2. Mose 20,8-11)
Der Ursprung des Shabbats findet sich
gemäß den Zehn Geboten in der Schöpfung. »Shabbat« heißt wörtlich
»Ruhe«. So wie Gott nach sechs Tagen einen Tag Ruhe einlegte, soll auch
der Mensch nach sechs Tagen Arbeit ruhen, zum Gedenken an die Schöpfung
und zur Ehre des Schöpfers.
Der Shabbat beginnt am Freitagabend mit
Sonnenuntergang und währt den ganzen Samstag, ebenfalls bis zum
Sonnenuntergang. Am Shabbat gilt ein strenges Arbeitsverbot, es ist
sowohl untersagt, sich übermäßig körperlich anzustrengen, als auch in
irgendeiner Weise Neues zu kreieren. So ist das Feueranzünden streng
verboten und damit auch das Betätigen elektrischer Geräte.
Die wichtigsten Feste im Laufe des
jüdischen Kalenderjahres sind: