100 v. Chr.: Keltische Helvetier wandern in das Gebiet der heutigen Schweiz ein. 58 v. Chr.: Eroberung der Schweiz durch das Römische Reich. 536 Franken erobern den größten Teil des Landes. 13. Jh.: Habsburger und Savoyer teilen sich die Herrschaft über das Schweizer Gebiet. 1291: Schwyz, Unterwalden und Uri schließen den "Ewigen Bund". 1389: Der inzwischen stark erweiterten Eidgenossenschaft wird von Habsburg die Unabhängigkeit zuerkannt. 1499: Loslösung vom Deutschen Reich durch den "Schwabenkrieg". 1518: Einführung der Reformation durch Zwingli. 1648: Im Westfälischen Frieden wird die Loslösung vom Deutschen Reich anerkannt. 1798: Entsprechend der französischen Revolution wird ein demokratischer Einheitsstaat mit einer Verfassung gegründet (Helvetische Republik). 1803: Durch die Mediationsakte erhält die Schweiz eine neue Verfassung, die den alten Staatenbund der 13 Kantone wiederherstellt und ihnen gemeinsam mit sechs neuen Kantonen die Selbständigkeit zuerkennt. 1815: Auf dem Wiener Kongress wird die ständige Neutralität der Schweiz anerkannt. 1848: Die Schweiz erhält eine neue, liberale Verfassung, die im wesentlichen der heutigen Verfassung entspricht. 1914-1945: Während der beiden Weltkriege bleibt die Schweiz neutral. 1986: Ablehnung des Beitritts zur UNO. 1971: Einführung des bundesweiten Wahl- und Stimmrechts für Frauen. 1991: Das Recht auf Wehrdienstverweigerung wird festgeschrieben. 1993: Billigung der Einführung einer Mehrwertsteuer ab 1995. 1994: Alpeninitiative votiert für die Verlagerung des Gütertransitverkehrs auf die Schiene. 1995: Sozialdemokraten werden stärkste Kraft bei den Wahlen zum Nationalrat. 1996: Rahmenabkommen mit der NATO über "Partnerschaft für den Frieden". 1997. Im Juli werden in der Schweiz zwei neue Fälle von BSE bekannt. 1998: 65 Prozent der Schweizer Wähler lehnen eine Reglementierung der Gentechnologie ab. Der Anbau genveränderter Pflanzen sowie die Forschung mit genveränderten Tieren bleiben unangetastet.
|