60 Jahre Israel: "Ein Festival der Verdrängung"
Der in Israel lebende Schweizer Ernest Goldberger liebt sein Land und die Leute. Er ist besorgt über die Apathie und Ohnmacht in der Bevölkerung, bezeichnet die Idee eines jüdischen Staates als Fiktion und sieht das Land vor allem durch innere Konflikte gefährdet. Nein, einen Grund, den Staat Israel zu feiern, sieht Ernest Goldberger angesichts der besorgniserregenden Realität im Land nicht...
Als die DDR ihre Juden entdeckte
Insider erkannten das im Halteverbot parkende Fahrzeug als Dienstwagen von Heinz Galinski: Vor 20 Jahren empfing SED-Chef Honecker den damaligen Zentralratspräsidenten der Juden. Nicht ganz uneigennützig. Das Auto, das am 6. Juni 1988 vor dem Staatsrat in Ost-Berlin im absoluten Halteverbot parkte, war eine kleine Sensation. Insider erkannten das Fahrzeug als Dienstwagen von Heinz Galinski....
Schweizer Parlamentarier und die Hamas
Mehrere Schweizer Parlamentarier haben in Ramallah im Westjordanland palästinensische Parlamentsabgeordnete getroffen, darunter einen Mandatar der Terrororganisation Hamas. Der grüne Zürcher Nationalrat Daniel Vischer, Präsident der Gesellschaft Schweiz-Palästina, vertrat die Meinung, die lntifada (der Krieg gegen das jüdische Volk und gegen Israel) sei "legal und legitim".
Der Hakenkreuzzug
Wie Google Earth bei der Entnazifizierung der Welt hilft - Avrahaum Segol sah das Satellitenbild zum ersten Mal, als ein Freund in der Tageszeitung blätterte, ihn anstiess, lachend auf das Foto zeigte und fragte: "Wer, um alles in der Welt, baut denn so was?" Der Freund fand das Foto kurios, Segol nicht.
Ein Deutscher rettet Filmklassiker aus Israel
Ralf Dittrich springt in die Luft, paddelt mit den Armen und strahlt. "Ich will da rein", ruft er vor dem Kino, in dem gleich seine Lieblingsszene aus dem israelischen Film "Chor ba Levana" zu sehen ist. Doch er verzichtet - zugunsten eines Interviews. Seine Freude ist berechtigt: Der deutsche Kurator der "Retrospektive israelisches Kino - Im Aufbau" hat nicht nur klassische Streifen zum ersten Mal nach Deutschland gebracht...
Wie Deutschland eine Jüdin abwimmelt
Auch wenn Berlin längst ihre Wahlheimat geworden ist: Der Enkelin einer von den Nazis ausgebürgerten Jüdin wird der deutsche Pass verweigert. Grundlage: eine antiquierte Rechtsgrundlage, die von der Wirklichkeit längst überholt wurde. "I want to see where you come from." Ich will sehen, woher du kommst. Das ist der einzige Satz, den Casey Butterfield während des Gesprächs...
Erste Jüdisch-Islamische Gesellschaft gegründet
Erstmalig wurde in Nürnberg eine Jüdisch-Islamische Gesellschaft in Deutschland e.V. (JIG) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Gründung der ersten JIG entsprang dem Wunsch der Mitglieder, der politisch vergifteten Stimmung durch kulturellen und interreligiösen Austausch zu begegnen. Einer der Initiatoren – die Begegnungsstube Medina e.V. – blickt auf bereits 20-jährigen...
Die Haltung der deutschen Linken zum Staat Israel
Israel begeht in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Existenz. Wenn in Deutschland auf diesen Jahrestag Bezug genommen wird, dann ist dieser Anlass nicht nur ein Grund für Feierlichkeiten, sondern auch des Gedenkens. Parallel zu den Feierlichkeiten Israels ist dieses Jahr zugleich der 75. Jahrstag der Machtübernahme der Nationalsozialisten und der damalige Beginn der...
Hoffnung und Skepsis
Russlands neuer Präsident hat bei den Juden einen Symphatie-Bonus. Auch wenige Tage nach der Wahl von Dmitrij Medwedjew zum Nachfolger von Präsident Putin ist im Moskauer Jüdischen Zentrum ist ein ständiges Kommen und Gehen. Der moderne sechsstöckige Bau ist einer von vielen neu errichteten...
Pessach im Weltall
Während Juden in aller Welt sich auf Pessach vorbereiten, das Fest der Freiheit, erlebt ein Abenteurer die Emanzipation auf eine ganz konkrete Weise. In seiner internationalen Raumfahrtstation hat NASA-Astronaut Garrett Reisman die Grenzen der Schwerkraft durchbrochen und wird erst wieder in rund zwei Monaten auf die Erde zurückkehren. Der 40-jährige Garrett Reisman, ein Ingenieur aus Parsippany, New Jersey hält sich als erster jüdischer Astronaut...
Gysi geisselt linken Antizionismus
Kehrtwende bei den Linken: Fraktionschef Gysi stimmt neue Töne gegenüber Israel an. Statt einseitiger Bekenntnisse zum "Befreiungskampf des palästinensischen Volkes" fordert er jetzt in einer Rede "Solidarität mit Israel" - und warnt vor linkem Antizionismus. Es war ein wenig still geworden um den früheren Vorturner der Partei PDS, die sich heute Die Linke nennt...
Antisemitismus: Freibrief für Judenhasser
Streit um eine rechte Parole: Der Ausruf "Juden Jena" ist "strafrechtlich irrelevant", sagt die Staatsanwaltschaft Halle. Nun werden die Strafverfolger von den gleichen Politikern gescholten, die keine schärferen Gesetze erlassen wollen. Knapp zwei Wochen ist es her, dass beim Oberliga-Heimspiel des Halleschen FC (HFC) gegen die zweite Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena...
Wird Europa der Islamisierung Widerstand leisten?
Einige Islam-Analysten in Westeuropa argumentieren, dass der Kontinent seinem eurabischen Schicksal nicht entkommen kann und die Trendlinien des vergangenen halben Jahrhunderts sich fortsetzen, bis die Muslime zur Mehrheitsbevölkerung werden und das islamische Gesetz (die Schari'a) herrscht.
«Zwei Sichtweisen, das ist die Realität»
Gewissermassen als intellektuelles Gegenstück zu seiner Purimparty lud der Verein Jüdischer StudentInnen Zürich letzte Woche zu einer Podiumsdiskussion zur Darstellung Israels in den Schweizer Medien ein. Nicht nur der Nahostkonflikt an sich sorgt hierzulande oft für hitzige Diskussionen, auch die Art und Weise, wie über ihn berichtet wird. Von jüdischer Seite ist oft der Vorwurf zu hören...
Presseerklärung von DAVID zu Vorgängen im EDA
DAVID, Zentrum gegen Antisemitismus und Verleumdung, nimmt mit zunehmender Besorgnis Kenntnis von den Vorgängen im EDA und die neuerliche einseitige Stellungnahme im UNO Menschrechtsrat, wie auch in der Diskussion um den Iran ....
Die kritisierte Fürbitte bleibt
Der Zeitpunkt für eine Intervention ist verpasst worden. Am Karfreitag werden die katholischen Priester, die eine lateinische Messe im ausserordentlichen Ritus feiern wollen, eine Fürbitte für die Juden lesen, die in der jüdischen Gemeinschaft auf grosse Kritik trifft. Auch christliche Kreise protestieren...
Zum Amtsantritt gleich eine Vorladung
Walter Haffner, der neue Schweizer Botschafter in Israel, spielt gern im Team. Vielleicht deshalb kam er zu dem Posten, der heikler ist als andere, wie sich gleich zu Beginn zeigte. Die Schweizer Botschaft in Tel Aviv liegt nah am Meer. Vom Büro des Missionschefs aus bietet sich ein Postkartenblick...
Guten Abend, Zürich!
Mit dem Start von Roger Schawinskis «Radio 1» konkurrieren David Karasek und Jonathan Schächter auf «Energy Zürich» zur gleichen Sendezeit ums Radiopublikum. Über ihre Ziele und ihre Arbeit sprach tachles mit den beiden Radiomoderatoren. Interview: Yves Kugelmann , TACHLES
"Das ist eine vatikanische Respektlosigkeit"
Deutliche Kritik an der Entwicklung der katholischen Kirche war bei der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit im Festsaal des Rathauses zu vernehmen. Anstoß nahm man am Karfreitagsgebet der Katholiken, das das Tagblatt in der vergangenen Woche thematisiert hatte. Jakob Gutmark vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde sprach von "vatikanischer Respektlosigkeit...
Archäologische Sensation in Österreich
ArchäologInnen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien entdeckten im Gräberfeld in Halbturn in einem römischen Kindergrab aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. ein Amulett, das mit einer jüdischen Gebetsformel beschriftet ist. Bei dem 2,2 Zentimeter langen Goldblech handelt es sich um das älteste Zeugnis jüdischen Lebens auf heute österreichischem Boden.
Die alltägliche Beschimpfung
Über ein Jahr nach den antisemitischen Ausschreitungen bei einem Spiel in der Berliner Kreisliga in Altglienicke konstatiert der Verein TuS Makkabi, dass die Judenfeindschaft auf Berliner Fussballplätzen gewachsen ist. «Derzeit herrscht eine Stimmung gegen uns, die ist unterträglich», sagt Tuvia Schlesinger...
Britten wollen Israel-Kritik gehalten
Die Tageszeitung "The Guardian" hat den Inhalt eines geheimen Dokuments der britischen Regierung veröffentlicht. Dieses Textstück gibt Informationen zur Beunruhigung über die britisch-israelische Beziehung preis. Das Dokument zeigt, wie das Aussenministerium erfolgreich jede Kritik am israelischen Staat geheimhalten wollte...
Zweifel an Barack Obamas Haltung zu Israel
Amerika debattiert über Nahost-Positionen des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers - Seine Berater Brzezinski, Power und Malley gelten als israelkritisch. Wird Barack Obama in der Außenpolitik gut beraten? Diese Frage bereitet einigen in der Demokratischen Partei Unbehagen. Der wichtigste Grund ist eine Kontroverse über seine Ansichten zu Israel...
Antisemitischer Terror in der Schweiz und Italien
Schweiz: Angriff eines Judenhasser in Zürich am hellerlichtem Tag. Ein Mann mit dunklem Teint stach heute auf einen Zürcher Juden ein. - Italien: Eine im Internet veröffentlichte "Schwarze Liste2 mit Namen jüdischer Professoren hat in Italien für Entsetzen gesorgt.
"Missbrauch des KZ Buchenwald für Politik"
Vor dem Hintergrund der Gedächtnisstätte Buchenwald liess sich SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli am Abend des 6. Februar für die TV-Sendung «10vor10» Der Berliner Korrespondent interviewte den SVP-Ideologen, um den es ruhig geworden war, wegen der «Verwechslung» der Namen Mörgeli-Mengele durch Bundespräsident Pascal Couchepin...
Vergebliche Friedensmühe?
Präsident Bush und der Nahe Osten" - Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Melinda Crane (amerikanische Journalistin), Prof. Christian Hacke (Politikwissenschaftler, Universität Bonn), Ilan Mor (Gesandter der israelischen Botschaft) und Hakam Abdel-Hadi (palästinensischer Journalist).
Internationale Briefmarke erinnert an Holocaust
Die Vereinten Nationen und Israel haben erstmals gemeinsam eine Briefmarke zum Internationalen Holocaust-Gedenktag herausgegeben. Dieser wird nach einem UN-Beschluss von 2005 jedes Jahr am 27. Januar begangen. An diesem Tag wurde 1945 das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit.
Kanada: USA und Israel seien Folter-Staaten
Ein offizielles kanadisches Regierungsdokument hat die USA und Israel auf die Liste jener Länder gesetzt, in denen Gefangene Folter riskieren. Das Handbuch sei Teil eines Lehrgangs für Diplomaten, in dem sie lernen sollten zu erkennen, ob Häftlinge gefoltert wurden, heisst es in dem Dokument...
Judenhass bei Muslimen und in deutschen Medien
Antisemitismus ist ein Übel, das in vielen Bereichen unserer Gesellschaft zu finden ist. Verschiedene aufmerksame Beobachter haben jetzt für einen Sammelband die Israel-Berichterstattung der deutschen Medien und die Stimmung in islamischen Gemeinschaften untersucht. Die Ergebnisse sind erschreckend.
Drohungen des Iran sind kein Kavaliersdelikt
Herr Dr. Perthes ist ohne Zweifel ein hochkompetenter Politikberater. Es gibt aber eine Frage an manche seiner öffentlichen Äußerungen, die sich mir auch nach Lektüre des Beitrages nicht recht beruhigend beantworten will: Auf welcher Basis hält Perthes die iranische Regierung für „rational“?
Wie belebt man den Atomsperrvertrag?
In Moskau fand die Präsentation der Deklaration der Luxemburger Konferenz statt. Darin sind erstmals die Gedanken genau formuliert, wie die "schwarzen Löcher" im Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen zu schließen sind. Würden die Vorschläge der Deklaration schon heute gelten, so hätte es weder zur iranischen noch zur koreanischen Atomkrise kommen können.
Jelmoli sucht Geld, wo keines zu holen ist
Wegen des geplatzten Verkaufs seiner Immobilien verklagt der Warenhauskonzern die Nicht-Käufer aus Israel. Die verstecken sich hinter einer Holding aus Zug mit 20'000 Franken Kapital. Die ausserordentliche Generalversammlung von übermorgen verspricht spannend zu werden.
Misstöne bei Schweiz-Israel-Jubiläum
Kritik an Atomstreit-Interventionen - Eine Neuauflage der Kontroverse um die Schweizer Nahost-Politik hat die Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Gesellschaft Schweiz-Israel begleitet. Der israelische Botschafter in Bern, Ilan Elgar, kritisierte die Schweiz in einem Interview mit der Zeitung «Sonntag».
Steter Einsatz für Koexistenz
Seit einem halben Jahrhundert steht die Gesellschaft Schweiz-Israel für Solidarität mit dem jüdischen Staat und informiert über die kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in Israel. Anlässlich des Jubiläums erschient die Festschrift «Dialog, Verständnis, Freundschaft»...
Offene Fragen
Eine TV-Dokumentation über die Industriellenfamilie Quandt im «Dritten Reich» sorgt in Deutschland für heftige Debatten. Eine solche Geheimaktion hatte es in der deutschen Medienbranche lange nicht mehr gegeben. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hatte das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) Ende September eine 60-minütige Dokumentation über die Rolle der Industriellenfamilie Quandt...
Offener Antisemitismus in Ungarn
«Der Antisemitismus in Ungarn nimmt beängstigende Ausmasse an.» Zu diesem Ergebnis gelangt eine kürzlich veröffentlichte Studie der «Anti-Defamation League», einer US-amerikanisch-jüdischen Organisation. Für die Erhebung wurden 500 Personen aus sechs europäischen Ländern befragt: Ungarn, Österreich, der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien.
Sündenbock Israel
Mit Schwindeleien kann man viel Geld verdienen. In der Wirtschaft nennt man das Betrug, im Buchwesen Tabubruch. Zwei amerikanische Politologen, John Mearsheimer von der University of Chicago und Stephen Walt von der Harvard University, haben ein Buch mit dem reißerischen Titel „Die Israel-Lobby...
Streit um Wiedergutmachung
Etti Polak, 1939 im polnischen Vilna geboren, lebt mit einer "ausradierten Kindheit". Ihre Eltern flüchteten im Winter vor den Deutschen. "Vielleicht wurden sie auch vertrieben", erzählt die 68-Jährige. "Mein Vater trug mich auf dem Arm, als jemand schrie, das Baby sei tot", erzählt die pensionierte Rundfunkredakteurin.
ICZ: Ersmals eine Frau an der Spitze
Am Montagabend beschloss die Wahl-Gemeindeversammlung der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) einen Schritt in die Zukunft. Zum ersten Mal führt eine Frau die grösste jüdische Gemeinde der Schweiz.
Parteibuch mit Kippa
"Ohne Jüdinnen und Juden hätte es die SPD nicht gegeben". Mit diesen
Worten eröffnete kürzlich Peter Feldmann, einer der beiden Sprecher des
Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, den
ersten Bundeskongress des Arbeitskreises im Willy-Brandt-Haus. Eine alte
Tradition wurde damit mehr als 60 Jahre nach dem Holocaust wiederbelebt...
Antisemitismus und die Uno
Die Organisation UN-Watch präsentierte gestern Donnerstag einen aktuellen Bericht an der Yale University zum Thema «Die UN und Antisemitismus, 2004 bis 2007». Die Studie untersuchte, inwieweit die Vereinten Nationen auf Antisemitismus aufmerksam machen und ihm entgegenwirken – ihn teilweise aber auch hinnehmen.
Merkels Engagement bezüglich Israel
Seit 50 Jahren vergibt der Zentralrat der Juden in Deutschland den Leo-Baeck-Preis. In diesem Jahr erhält ihn Bundeskanzlerin Angela Merkel - damit soll ihr "kontinuierliches und glaubwürdiges Engagement" für die Verständigung von Juden und Nichtjuden gewürdigt werden.
Schweiz fördert Koexistenz
In der Max-Rayne-Hand-in-Hand-Schule für zweisprachige Erziehung lernen heute bereits über 400 jüdische und arabische Kinder, wobei im Zentrum der von zwei Rektoren – einem jüdischen und einem arabischen – geleiteten Institution der Grundsatz der kulturellen und erzieherischen Gleichberechtigung steht. Hebräisch und Arabisch werden parallel unterrichtet...
Gemeinsames Diskutieren und Zuhören
Der diesjährige Jom Ijun beschäftigt sich mit dem Thema «Gut und böse/Bilder des Anderen». Auch dieses Jahr findet wieder ein Jom Ijun statt und bereits zum zweiten Mal in Zürich. Ziel des Lerntages ist es, Leute mit ganz unterschiedlichem Hintergrund und Vorwissen zu gemeinsamem Lernen rund um jüdische Themen zusammenzubringen...
Ein absurdes Theater
Anthony Kauders schildert das Zusammenleben zwischen Deutschen und Juden nach 1945. Am 5. Februar 1950 schrieb Hannah Arendt folgenden Brief an Gerschom Scholem: "...Misstrauen ist durchaus am Platze, aber es gibt auch ein Misstrauen, dass so blind sein kann, wie blindes Vertrauen...."
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Der israelische Historiker und Holocaust-Überlebende Saul Friedländer wird 75 – und erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Wer aus der Geschichte lernen will, dem genügt die wissenschaftliche Analyse nicht. Er muss auch versuchen, die historische Distanz zu überbrücken, muss die Objekte seiner Untersuchung zu lebenden, leidenden...
Eva Herman spaltet Juden und Katholiken
Verstimmung zwischen dem Zentralrat der Juden und der katholischen Kirche: Nach einem Auftritt der Ex-TV-Moderatorin Eva Herman beim „Forum Deutscher Katholiken" am Wochenende hat der Zentralrat scharfe Kritik an der Kirche geübt. Die Katholiken zeigen sich empört.
Die Identifikation mit einer Partei ist unmöglich
Die eidgenössischen Wahlen vom 21. Oktober rücken näher. Wie jüdische Jungwähler den Wahlherbst erleben, wird in Gesprächen, die tachles führte, deutlich. In der zu Ende gehenden Legislaturperiode beträgt das Durchschnittsalter der 246 Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Bundeshaus rund 50 Jahre...
Tora-Rolle zurück in Kölner Synagoge
In einer Feierstunde erhält die Kölner Synagogengemeinde am 9. November eine in der Reichspogrom-Nacht schwerbeschädigte Tora-Rolle zurück. Kölns Kardinal Joachim Meisner unterstützte mit Mitteln des Erzbistums die Restaurierung der durch Rauch und Brandspuren angegriffenen Schrift.
SVP beeinflusst Rechtsextreme
Alfred Donath, der Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG), wirft der SVP vor, sie politisiere an der Grenze und beeinflusse so Rechtsextreme. Blocher sei zwar «xenophob, aber kein Antisemit»...
Aufruf an alle NamensträgerInnen "Wein"
Der Name Wein war früher bei den Juden in Osteuropa sehr verbeitet, in verschiedenen Schreibweisen, heute gibt es noch eine grosse Anzahl in Kalifornien, Überlebende. Unter www.yadvashem.org finden sich nach Vorgabe des Namens etwa 600 Opfer in der Datenbank mit Namen Wein ...
11% der Deutschen wollen die Nazis wählen
Zum Auftakt des Landtagswahlkampfes in Niedersachsen geben sich die rechtsextreme Nazi-Partei Deutschlands (NPD) siegessicher. Letzte Umfragen bescheinigen ihr, über elf Prozent der Deutschen wollen die Nazi wählen. Siegessicher inszeniert sich die Partei im Hannoverschen Congress Centrum (HCC)...
Angriff auf Rabbiner war antisemitisch motiviert
Nach der Messer-Attacke auf einen Rabbiner in Frankfurt am Main tappen die Ermittler bei der Suche nach dem Täter weiter im Dunkeln. Trotz Veröffentlichung eines Phantombilds des Messerstechers gingen bei der Polizei zunächst keine keine Hinweise auf den Mann ein, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Auch die beiden Begleiterinnen des Täters meldeten sich zunächst nicht...
Neofaschisten auf dem Vormarsch
Es waren gespenstische Szenen, die sich am 25. August vor dem Sándor-Palais im historischen Zentrum von Budapest abspielten. Vor den Augen Tausender Schaulustiger und Sympathisanten marschierten Dutzende Mitglieder der neofaschistischen «Bewegung für ein besseres Ungarn» auf, um sich feierlich als Milizionäre einer neu gegründeten «Ungarischen Garde» einschwören zu lassen...
Synagoge in neuem Glanz
Nach zweijähriger Sanierung öffnet diesen Freitag Deutschlands größte Synagoge in Berlin wieder. Das 1904 gebaute Gotteshaus in der Rykestraße in Berlin-Mitte wurde für fünf Millionen Euro renoviert, der Innenraum mit den farbigen Glasfenstern in weiten Teilen originalgetreu wiederhergestellt.
Suche hat begonnen
Die zweite Sitzung der Gruppe, die für die Israelitische Cultusgemeinde Zürich (ICZ) in den neuen Strukturen ein Präsidium und vier Vorstandsmitglieder sowie Vorsitzende der bisher von den Vorständen geführten Kommissionen sucht, fand am Mittwochabend statt.
Deutsche Popstars singen in Berliner Synagoge
Deutsche Popstars widmen einem Holocaust-Opfer einen Konzertabend: Die Sängerin Joy Denalane und elf weitere Künstler haben vertonte Gedichte der jungen Jüdin Selma Meerbaum-Eisinger aufgenommen. Am 8. September geben einige von ihnen in Berlin erstmals ein gemeinsames Konzert - in Deutschlands grösster und dann frisch renovierter Synagoge.
Die DDR und die Juden
Nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft begann sich auch auf dem Boden der SBZ bzw. DDR allmählich wieder ein jüdisches Leben zu rekonstruieren. Auch gegenüber dem 1948 gegründeten Staat Israel herrschte in Moskau wie in Ostberlin anfänglich durchaus Wohlwollen, wurde doch der neue Staat zuerst als antiimperialistischer Pflock im Fleisch ...
Jüdinnen und Juden werden häufiger diskrimiert
Jüdinnen und Juden sind häufigste Opfer von Rassendiskriminierung: Mehr als ein Viertel der Strafverfahren wegen Verletzung der Rassismusstrafnorm betraf die jüdische Religionsgemeinschaft, etwa 20 Prozent Ausländerinnen und Ausländer.
Viele wären als Juden lieber unsichtbar
Literaturwissenschaftler Alvin Rosenfeld über jüdischen Antisemitismus und linke Israel-Gegner. Erstmals veröffentlicht in der "Jüdischen Allgemeinen" . Herr Professor Rosenfeld, gibt es jüdischen Antisemitismus? Rosenfeld: Ich würde gerne sagen, nein. Aber leider existiert er.
Deutsche sind in Israel sehr willkommen
Der kürzeste Weg von Berlin zu einem Sonnenstrand mit Großstadtflair ist der vom Flughafen Schönefeld nach Tel Aviv. Quartiert man sich in einem Hotel in der Stadtmitte ein, zum Beispiel am Dizengov-Square, gelangt man nach einem viertelstündigen Spaziergang zu einem breiten, nahezu endlosen Strand...
Israels neuer Botschafter
Symbolik spielte immer schon eine grosse Bedeutung in den Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Das Geburtsdatum des Nachfolgers von Schimon Stein auf dem Botschafterposten in Berlin könnte nicht symbolischer sein: 20. Juli 1944, der Tag des Attentats auf Hitler...
Jüdische Vielfalt blüht auf
Mehr als 60 Jahre nach dem Holocaust entfaltet sich in Polen wieder jüdisches Leben mit einer neuen Vielfalt. Die deutschen Besatzer hatten im Zweiten Weltkrieg die einst größte jüdische Gemeinschaft nahezu vollständig vernichtet.
Antisemitismus in Ungarn
Der Antisemitismus in Ungarn nimmt beängstigende Ausmaße an. Zu diesem Ergebnis kam eine kürzlich veröffentlichte Studie der Anti-Defamation League (ADL). Die US-amerikanische jüdische Organisation hatte für ihre Erhebung 500 Personen aus sechs Ländern befragt: Ungarn, Österreich, Schweiz, Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien...
"Es kam aus mir heraus, wie ein Urschrei"
Der Schauspieler und Regisseur Dani Levy und Kulturwissenschaftler Jeffrey M..Peck sprechen über jüdisches Leben in Deutschland. Das Treffen fand innerhalb der Reihe "Stars treffen ihre Geistesgrößen" statt, das WELT ONLINE in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstaltet...
Radio Maryja bleibt auf Sendung
Der antisemitische Priester Tadeusz Rydzyk hetzt im Radio gegen Juden. Liberale Katholiken wollen ihnen gerne loswerden - und ließen die erste Chance dazu jetzt verstreichen. Polens Präsidentengattin ist eine "Hexe", die die Euthanasie unterstützt und sich daher selbst "der Euthanasie unterziehen" soll, Polens Präsident ein Betrüger, der dem Einfluss der "jüdischen Lobby" erlegt..
Norddeutsche Al Qaida Connection?
Am Mittwoch beginnt in Schleswig der Prozess gegen den 37 Jahre alten Redouane E.H. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, Al Qaida und „Al Qaida im Zweistromland“ unterstützt und eine terroristische Vereinigung gegründet zu haben. Redouane E.H. soll Verbindungen zu der Hamburger Terrorzelle...
Länderspiel in Linz: Österreich gegen Israel
Oberösterreich und Vorarlberg beschleunigen den Ball im heimischen Damen-Tennis. Die Ottensheimerin Sybille Bammer, Melanie Klaffner aus Weyer sowie die beiden Vorarlbergerinnen Tamira Paszek und Yvonne Meusburger wollen das heimische FedCup-Team am 14./15. Juni in Linz gegen Israel in die Weltgruppe führen.
Die "Holocaust der Gewehrkugeln"
Kinder mit zitternden Knien mussten zuschauen, wie deutsche Soldaten mit Maschinengewehren grausamen Massenmord an Juden verübten. Jugendliche mussten anschließend die Toten verscharren, unter denen sich oft ihre Spielgefährten befanden. Diese Zeitzeugen, inzwischen alte Menschen, haben sich jetzt einem französischen Priester anvertraut.
Israelischer Botschafter verabschiedet sich
Der scheidende israelische Botschafter Schimon Stein hat dazu aufgerufen, die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten. Mit einem Empfang verabschiedete sich der 59-Jährige am Montagabend nach sechs Jahren aus Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte ihn als durchaus unbequemen Partner...
Kampf gegen den Antisemitismus
In einem Redebeitrag für die Koordinierungstagung deutscher NGOs gegen Antisemitismus in Deutschland und Europa, die am 18.06. im Berliner Centrum Judaicum stattgefunden, hat sich Shimon Stein, Botschafter des Staates Israel in Berlin, zu aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus geäußert und dabei auf Wege zu seiner Bekämpfung hingewiesen.
Schalom-Ben-Chorin-Symposium
"Durch Klarheit zur Wahrheit" - Dies ist eine der prägnant formulierten Wendungen, die aus Schalom Ben-Chorins Feder stammen. Rund 125 Besucher kamen zum ersten Schalom-Ben-Chorin-Gedenksymposium, das die Jüdische Liberale Gemeinde Or Chadasch zusammen mit dem Zürcher Lehrhaus am 17. Juni zu Ehren ihres emeritierten Rabbiners Tovia Ben-Chorin organisiert hatte.
Geheimnisvoller Investor
Er ist äusserst medienscheu und selbst in der Branche wenigen bekannt: Der israelische Investor Igal Ahouvi hat in der Schweiz rund 1 Milliarde Franken in Immobilien investiert.
Der Nürnberger Mahzor von 1331
Mit dem Nürnberger Mahzor hat die Jüdische National- und Universitätsbibliothek der Hebräischen Universität Jerusalem nun eines der absoluten bibliographischen Schmuckstücke des Israel-Museums der Öffentlichkeit über das Internet frei zugänglich gemacht.
Psychogramme
Editorial von Gisela Blau - Gestört in Lugano. Glaubt man den Erkenntnissn schweizerischer Untersuchungsbehörden und Polizeikorps, werden Anschläge auf jüdische Einrichtungen ausschliesslich von Gestörten verübt...
Bewusste Heuchelei
Sind wir vor dem Hintergrund des britischen Boykottaufrufs gegen Israel Zeugen einer Wiederbelebung der historischen Erscheinung, bei der für Juden andere Massstäbe gelten als für andere Menschen? Die britischen Dozenten kennen die Wahrheit, oder sie sollten sie zumindest kennen. Sie wissen...
Europäische Regierungen und Hassverbrechen
Der Antisemitismus und der Rassenhass sind im Jahr 2006 in vielen Gegenden Europas flutartig angestiegen. Dies geht aus dem Jahresbericht hervor, den die amerikanische Menschenrechtsorganisation „Human Rights First“ vergangene Woche veröffentlicht hat.
Genfer Synagoge: Es war ein Anschlag
Der Brand in der Synagoge in Genf vom 24. Mai ist vorsetzlich gelegt worden. Diese haben Abklärungen der Polizei ergeben. Technische Gründe oder ein Unfall werden definitiv ausgeschlossen. Dies teilte der zuständige Untersuchungsrichter Michel Graber am Freitag nach Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur sda mit...
"Diplomatischer Fehltritt erster Güte"
Die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat vorgeschlagen, ein "Seminar zur unterschiedlichen Perzeption des Holocausts" durchzuführen. Interessant daran ist, dass sie ...
Keine Statutenrevision im SIG
Die Delegierten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) stimmten heute Donnerstag gegen ein Eintreten auf die Statutenrevision des jüdischen Dachverbands. Die dafür nötige Zweidrittelmehrheit von Stimmen und Gemeinden wurde nicht erreicht...
Shimon Stein zum Yom Yerushalayim
Anlässlich des 40. Jahrestages der Wiedervereinigung Jerusalems hat der Botschafter des Staates Israels in Berlin, Shimon Stein, ein Grußwort an die Jüdischen Gemeinden und Freundschaftsorganisationen verfasst, dessen Wortlaut im Folgenden wiedergegeben wird...
Eine tragische Komödie
Besuch der alten Dame. Vor 52 Jahren nahm Friedrich Dürrenmatt fiktiv vorweg, was letzten Montagabend real ein wenig anders stattfand. Die amerikanische Ölmilliardärin Claire Zachanassian stattet in «Der Besuch der alten Dame» der verarmten Kleinstadt Güllen, in der sie einst aufwuchs, einen Besuch ab, gastiert im Hotel und macht den Einwohnern ein unmoralisches Angebot: Eine Milliarde für einen Mord.
Einheitsgemeinde ohne Einheit
Die grösste jüdische Gemeinde Deutschlands steht vor einer Zerreissprobe. Namhafte Mitglieder haben angekündigt, einen eigenen Synagogenverein zu gründen und der Einheitsgemeinde den Rücken zu kehren. Die Hintergründe sind vielfältiger Natur: Es geht um persönliche Anfeindungen, strukturelle und Sprachprobleme...
Studium der jüdischen Sozialarbeit
An der Fachhochschule in Erfurt gibt es nun den bisher einzigartigen Bachelor-Studiengang "Jüdische Sozialarbeit". Hier werden Studierende speziell für die Arbeit in jüdischen Gemeinden ausgebildet, denn Deutschland ist mittlerweile noch vor Israel und den USA das Haupteinwanderungsland für Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. Seit Öffnung des Ostblocks sind 110.000 Menschen hierher gekommen.
Grusswort Ehud Olmert an die Diasporagemeinden
Anlässlich des Yom Ha’atzmaut ist es mir eine große Freude, herzliche Grüße aus Jerusalem, dem schlagenden Herzen des Staates Israel und des jüdischen Volkes, zu senden.
Nach 60 Jahren wieder ein Satz auf Deutsch
Als Felix Müller in Deutschland geboren wurde, lag der Holocaust schon mehr als vier Jahrzehnte zurück. Doch der 20-Jährige, der derzeit mit der Aktion Sühnezeichen ein Jahr in Israel arbeitet, fühlt sich den Nazi-Opfern dennoch verpflichtet. Als Deutscher sei das nun einmal Teil seiner Geschichte, sagt Müller: «Ob ich will oder nicht.»
Eine Lebens- und Liebesgeschichte
Eine nicht jüdische Deutsche verliebt sich in einen Israeli deutscher Herkunft, zieht zu ihm nach Israel und erfährt erst kurz vor ihrer Auswanderung die schreckliche Wahrheit über ihren Vater. In Israel schreibt sie ein Buch, um sich ihrer neuen Umwelt anzunähern.
Erstes jüdisches Pressehaus in Second Life
Ab April ist die JM Jüdische Medien AG (JMAG), Herausgeberin von tachles, aufbau und revue juive, mit einem eigenen Pressehaus in Second Life vertreten und publiziert die erste jüdische Zeitung namens «2 Life» mit monatlichen News, Hintergrundberichten und Features aus Second Life.
Hungerhilfe-Operation im Kongo
Aya Shneerson schien auf schnellem Weg zu einer journalistischen Karriere zu sein. Die in Haifa aufgewachsene Israelin hatte den Abschluss in Journalismus am Georgia Tech gemacht, wo ihr Vater, der Professor am Technion in Israel ist, an einem Professoren-Austauschprogramm teilnahm.
Ein bemerkenswerter Einsatz
Dass jüdische Teenager aus behüteten, bürgerlichen Häusern hin und wieder Freiwilligenarbeit leisten, hat man schon gehört. Dass sie aber in Nicaragua für die Ärmsten der Armen Häuser bauen, ist schon eher die Ausnahme.
Hat Singer die Kasse geplündert?
Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC) Edgar Bronfman wirft seinem ehemaligen Weggefährten Israel Singer vor, sich aus der Kasse des WJC bedient zu haben. Bronfman schrieb diese Anschuldigung in einem Brief an den Präsidenten des Europäischen Jüdischen Kongresses, Pierre Besnainou. Den Brief hat die «Neue Zürcher Zeitung» in ihrem Online-Dienst veröffentlicht...
Gemeinsam rennen
Israels Querfeldein-Champion Antanesh Vilau begann mit dem Rennen langer Strecken erst vor einem Jahr. „Davor war ich gelangweilt“, sagt sie. „In Kiryat Malachi gibt es nichts zu tun.“ Um die Langeweile zu bekämpfen schloss sich die 13jährige Antanesh Vilau einem Team von 34 jungen Äthiopiern und Äthiopierinnen an...
Kein Jubel nach Israel Singers Abgang
Die Entlassung des Ex-Generalsekretärs des Jüdischen Weltkongresses, Israel Singer, löst in der Schweizer Sektion keinen Jubel aus, obschon sie die Krise mitverursacht hat. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund hatte 2004 die unabhängige Aufklärung einer Transaktion mit Singers Beteiligung beim Genfer Weltkongress-Büro gefordert.
Aufruf zu überfälliger Freilassung
Am 4. März war es 20 Jahre her, dass Jonathan Pollard seine lebenslange Haftstrafe angetreten hat. Dieser Jahrestag eignet sich, einen Blick auf die Reaktion der amerikanisch-jüdischen Gemeinschaft und der Regierung Israels auf die Verhaftung, die Verurteilung und die fortgesetzte Inhaftierung Pollards zu werfen.
Minderheiten in Deutschland und Israel
In Deutschland sind es die türkischen Migranten, die Einwanderer aus Afrika oder Russland. In Israel gehören die arabischen Einheimischen oder die russischen Juden, die seit dem Zerfall der Sowjetunion in den jüdischen Staat eingewandert sind, zu den ethnischen Minderheiten. Wie sie leben, wird zu einem großen Teil von der ethnischen Mehrheit bestimmt.
«Entsetzlich und völlig inakzeptabel»
Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, hat die Äußerungen katholischer Bischöfe zu den Lebensbedingungen der Palästinenser als «entsetzlich und völlig inakzeptabel» kritisiert. Wenn der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke das Warschauer Ghetto und damit dass Schicksal der dort internierten Juden im Holocaust mit der Situation der Palästinenser in Ramallah vergleiche...
Grab von Jesu Familie
Die sterblichen Überreste von Jesus Christus und seiner Familie sollen einen Dokumentarfilm zufolge dauerhaft beerdigt und vor rund 25 Jahren entdeckt worden sein. Die Gebeine Christi hätten in einem von zehn kleinen Steinsärgen gelegen, die in einem Vorort von Jerusalem gefunden wurden, heisst es in einer Dokumentation des Regisseurs James Cameron.
Anschlag auf jüdischen Kindergarten verurteilt
Die Botschaft des Staates Israel verurteilt den versuchten Brandanschlag vom 25.02.2007auf den jüdischen Kindergarten „Gan Israel“ in Berlin und die antisemitischen Schmierereien auf das Schärfste.
«Juden sind Fremdkörper in Europa»
In einer soeben erschienenen Broschüre hat Maciej Giertych, ein polnisches Mitglied des Europaparlaments, die Juden als unethisch kritisiert und des Sektierertums bezichtigt. Sie seien eine «tragische Gemeinschaft», weil sie Jesus nicht als Messias akzeptieren würden.
Global Forum for Combating Antisemitism
Die Tatsache, dass so viele Vertreter führender Organisationen, Vertreter von jüdischen Gemeinden, Intellektuelle und Experten heute hier sind, veranschaulicht die Dringlichkeit, die wir alle verspüren. Ich bin mir sicher, dass wir alle der Ansicht sind, dass sofort etwas getan werden muss.
Glaube in der Wildnis
In einer Stadt, in der es weder Rabbiner, Synagoge, Tora, noch grössere Strassen gibt, lässt sich jüdisches Leben schwer vorstellen. Trotzdem haben ein paar Familien in der entlegenen Gegend von Bethel, Alaska gelernt, sich ihrem Glauben zu widmen und mit dem wenig Vorhandenen auszukommen.
Chance auf Veränderung
Der angekündigte Rücktritt von Präsident Harry Berg und von vorläufig vier der zehn Vorstandsmitglieder der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich bietet die Möglichkeit für einen Neubeginn. Viele Mitglieder fragen sich im persönlichen Gespräch allerdings besorgt, ob die Gemeinde die Chance auch wirklich ergreifen wird, den Schritt ins 21. Jahrhundert zu tun.
Rücktrittsforderung an Israel Singer
Die Schweizer Juden fühlen sich durch eine Untersuchung in ihrer Kritik am Finanzgebaren des Jüdischen Weltkongresses (WJC) bestätigt. Sie fordern jetzt den Rücktritt von Israel Singer von der Spitze des WJC.
Unechte Juden, echte Probleme
Nach Jahren quälender Suche hat sich der Schleier der Unwissenheit gelüftet. Endlich weiss ich, wer ich bin – ein unechter Jude! In meiner Naivität suchte ich nach mir in mir selbst. Dabei hätte ja eigentlich ein Blick in meine Tageszeitung genügt. Anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht erklärt nämlich die «Frankfurter Allgemeine Zeitung»...
Hisbollah in Amerika
Als sich der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad dazu entschied, Anfang Januar drei Hauptstädte in Lateinamerika zu besuchen, bestand kein Zweifel daran, dass er damit den Zorn des „großen Satans“ im Norden erzeugen wollte – und dies ist ihm auch gelungen...
Antisemitische Vorfälle verdoppelt
Die «Aktion Kinder des Holocaust» hat letztes Jahr 73 Fälle von Antisemitismus registriert. Damit haben sich die Fälle im Vergleich zu 2005 mehr als verdoppelt.
Besonders stark gestiegen sind die Vorfälle gegen jüdische Institutionen wie Synagogen, wie AKdH-Geschäftsführer Samuel Althof Berichte im «SonntagsBlick» und in der «SonntagsZeitung» bestätigte.
Zehn Jahre – was ist geblieben?
Zum zehnten Mal jähren sich dieser Tage mehrere Ereignisse: der einstimmige Parlamentsbeschluss für eine Aufklärungskommission zum Zweiten Weltkrieg, das Mandat durch den Bundesrat, das Aktenvernichtungsverbot, das Interview mit Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz, das eine Antisemitismus-Welle auslöste; und Anfang Januar die Aktenrettung durch den Wachmann Christoph Meili.
Die Hochburg des deutschen Rechtsradikalismus
In Mecklenburg-Vorpommern sitzt die rechtsradikale NPD jetzt im Landtag. Mancherorts erhält sie über 30 Prozent Zustimmung; eine ähnlich hohe Zahl wie die der Arbeitslosenquote. Herbstlaub wirbelt über den Friedhof in der Dorfmitte.
Feste und Respekt
Editorial von Valerie Doepgen - Seit Anfang des Monats erleuchten allerorts die Lichter: erst an den Adventskränzen, dann an den Chanukkaleuchtern und schliesslich an den Weihnachtsbäumen. Auch in diesem Jahr stellen die Feiern des christlichen Weihnachtsfests in der heutigen multikulturellen Gesellschaft die Menschen erneut vor eine Herausforderung.
Sudanesin bildet Verein mit Israelis
Eine Menschenrechtlerin aus dem Sudan hat einen sudanesisch-israelischen Freundschaftsverein gegründet. Damit löste sie in der arabischen Welt Empörung aus...
Antisemitische Grundstimmung
Judenfeindlichkeit war in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in der Schweiz allgemein verbreitet. Antisemitische Diskurse und Einstellungen sind im katholischen, im liberalen und auch im linken Milieu zu finden. Zu diesem Befund gelangt der St. Galler Historiker Thomas Metzger am Beispiel der Stadt St. Gallen.
Aufstand ultraorthodoxer Rabbiner
In letzter Minute sagte der israelische Oberrabbiner Shlomo Amar unter internem Druck ein Gipfeltreffen über das ungelöste Problem der "Agunot" ab. Auch der Schweizer Rabbiner Kossowsky war davon betroffen..
Wie hältst du's mit der Religion?
Wer die Ausstellung «Glaubenssache. Eine Ausstellung für Gläubige und Ungläubige» auf dem Lenzburger Zeughausareal besucht, dem wird schon beim Eintritt die Gretchenfrage gestellt, denn es führen zwei Eingangstüren in die Ausstellungsäume: eine für Ungläubige und eine für Gläubige. Dahinter tut sich noch bis zum 29. April 2007 eine kluge und witzige Auseinandersetzung mit einem sehr aktuellen Thema auf.
IL - D; Abkommen zum Jugendaustausch
Israel und Deutschland haben am Dienstagabend (28.11.) ein Abkommen für die Fortführung der Kooperationen im Bereich der bilateralen Jugendaustauschprogramme bei einem Treffen im Dan Panorama Hotel in Tel Aviv unterzeichnet.
Jüdische Schule verwüstet
In der Nacht auf den 26. November 2006 wurde die Lauder Chabad Schule in Wien Leopoldstadt Ziel eines antisemitisch motivierten Vandalenaktes: Rund hundert Fensterscheiben und zahlreiche Vitrinen wurden eingeschlagen...
Wahrnemung und Wertung
Der Krieg an der Nordgrenze Israels und in Libanon fand in den Schweizer Medien einen starken Widerhall. Dabei wurde immer wieder der Vorwurf laut, Israel werde in der Berichterstattung ungerecht behandelt. Eine Studie der Universität Zürich ging dieser Frage auf den Grund.
Ein jüdischer Arzt im Einsatz
Rick Hodes, ein jüdischer Arzt aus den USA, kümmert sich in Addis Abeba nicht nur seit 16 Jahren um Kranke, er hat auch schon fünf von ihm behandelte Jugendliche offiziell adoptiert.
Ist das Volk doof?
Eigentlich sollte hier keine Zeile über die SVP stehen und auch nicht über ihre gestrige Pressekonferenz, an der sie die Streichung des Antirassismus-Gesetzes (ARG), die Kündigung der Uno-Konvention gegen Rassismus und die Abschaffung der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) forderte.
Antiisraelisches "Manifest" deutscher Akademiker
Ein einseitiges anti-israelisches Manifest haben 25 deutsche Akademiker am Mittwoch in der "Frankfurter Rundschau" veröffentlicht - darin wird ausschließlich Israel für den Nahostkonflikt verantwortlich gemacht. Die Bundesregierung hat sich von dem Schriftstück distanziert...
Aus dem Schlaf erwacht
Der im Zweiten Weltkrieg bekannte Exilverlag Atrium in der Schweiz, einst der Verlag von Autoren wie Stefan Zweig, Kurt Tucholsky oder Erich Fried, wagt mit einem eigenständigen Programm einen Neuanfang.
Ein neues Zentrum zum Geburtstag
Wenn die kleine jüdische Gemeinde Jamaikas am 9. November mit einjähriger Verspätung ihren 350. Geburtstag feiert, wird sie das Jamaican Jewish Heritage Center feierlich eröffnen. Unter den insgesamt drei Millionen Einwohnern der Karibikinsel Jamaika findet sich eine winzige Gemeinde von 150 bis 200 Juden.
Wahlkampf und Bürgerkrieg
Für den zweifachen britischen Premierminister Benjamin Disraeli (1804–1881) war klar: «Wahlkampf ist die Fortsetzung des Bürgerkriegs mit anderen Mitteln.» In welchem der beiden Aggregatszustände sich die Schweiz im Moment befindet, ein Jahr vor den nationalen Wahlen im Herbst 2007, scheint dagegen nicht ganz klar.
Jung, jüdisch, jetzt
Am 9. Oktober ist zum ersten Mal das neue jüdische Magazin «Presentense» erschienen. Laut den Vorstellungen von Chefredaktor Ariel Beery ist das Blatt aber mehr als nur ein neues jüdisches Medium, es soll vielmehr für eine ganz neue Bewegung stehen.
«GV wäre nach Sukkot besser gewesen»
VOR DER ICZ-GV - tachles fragte den ehemaligen Gemeinderabbiner der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) nach seiner Ansicht über eine Gemeindeversammlung, die zwischen Rosch Haschana und Jom Kippur angesetzt wurde, was zahlreiche Mitglieder in ihren Empfindungen verletzt. Von Gisela Blau...
Kooperation und Sicherheitssorgen
Europas Politik gegenüber Israel, Iran und der palästinensischen Autonomiebehörde spielte eine zentrale Rolle im Leben der europäischen Juden während des abgelaufenen jüdischen Jahres 5766. Diese internationalen Themen, gepaart mit einem wachsenden Extremismus in den islamischen Gemeinden Europas, waren die Schwerpunkte für Europas Juden. Das gilt auch für Westeuropa, wo eine Reihe antisemitischer Attacken gegen Personen und Synagogen die jüdische Bevölkerung um ihre Sicherheit bangen liess.
"Jesus war Jude"
Eine Kirch wird zur Synagoge. Weil die Liberale Gemeinde Hannover aus allen Nähten platzt, zieht sie als bald in die Räumlichkeiten einer ehemaligen Kirche...
Uri Hofi erhält Bundesverdienstkreuz
Bundespräsident Horst Köhler zeichnet den israelischen Schmiedemeister Uri Hofi (http://www.hofi-uri.com) und den Berliner Berufsschullehrer Martin Ziegler mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. Bildungssenator Klaus Böger überreicht das Bundesverdienstkreuz heute in Berlin....
Kommentar zum Wort zum Sonntag
Das Wort zum Sonntag vom 26. August 2006, gesprochen von Burkhard Müller. Scham empfinde ich und Zorn über Israels gewalttätiges Wüten. Wäre ich Palästinenser: ich denke, dass ich zur Hamas gehörte...
Juden in «spezieller Lage»
Bundesrat Christoph Blocher hat wiederholt nicht nur verächtlich über das illustre Bürgerliche Komitee gegen das Asylgesetz gesprochen, sondern auch explizit die dazugehörenden Juden aus- bzw. eingegrenzt. Im tachles-Gespräch fordert Ruth Dreifuss die jüdische Gemeinschaft in der Schweiz auf, sich aktiv am politischen Leben zu beteiligen und begründet auch, warum am 24. September zweimal Nein gestimmt werden soll.
BND-Hilfe im Libanon bei Gefangenenaustausch
BND-Präsident Ernst Uhrlau reist Medienberichten zufolge am Samstag nach Beirut, um zwischen Israel und der Hisbollah einen Gefangenenaustausch anzubahnen. Die Einschaltung des BND in eine Vermittlungsmission wie schon 2004 soll beim Besuch der israelischen Außenministerin Zipi Livni am Montag...
Wer musiziert, wirft keine Steine
Im Libanon-Krieg haben israelische und arabische Musiker gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung gesetzt. Eine Bilanz der Europa-Tournee von Daniel Barenboims West Eastern Divan Orchestra...
Facettenreich und interkulturell
Im Spätsommer dieses Jahres findet die Jüdische Kulturwoche erstmals in Baden, Endingen und Lengnau statt. Der eigens für diese Veranstaltung gegründete Verein Jüdische Kulturwoche Aargau hat sich zum Ziel gesetzt, einem breiten Publikum Einblick in die Welt des Judentums zu geben.
Schweiz enthält sich der Stimme
Der UNO-Menschenrechtsrat in Genf hat die israelische Invasion von Libanon verurteilt. Die Resolution konnte jedoch nicht die Unterstützung der Schweiz gewinnen, die sich der Stimme enthielt...
Krise der Politik – Blüte der Kunst
Zuerst der Ärger, dann die Freude: Das Filmfestival Locarno verzichtete auf das israelische Co-Sponsoring. Doch viele junge israelische Filmemacher konnten dieses Jahr in Locarno ihre qualitativ hohen künstlerischen Arbeiten zeigen...
Trotz Krise Jugendaustausch pflegen
„In mehr als 50 Jahren Jugendaustausch zwischen Deutschland und Israel ist ganz viel Positives gewachsen. Das dürfen wir jetzt nicht vernachlässigen. Wir sollten daher alles versuchen, um diese Partnerschaften zu pflegen, auch wenn zurzeit persönliche Besuche auf Grund der gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Region nur schwer möglich sind“...
WJC zieht Klage gegen Leibler zurück
Die Klage des Jüdischen Weltkongress gegen Isi Leibler ist offenbar vom Tisch. Noch fehlt zwar die Bestätigung des israelischen Gerichts. Zwei Tage nach dem Austritt des australischen jüdischen Verbandes ...
Kritik an Micheline Calmy-Rey
Bern - Am 1. August hatte Bundesrätin Micheline Calmy-Rey in einer Rede in Zürich gesagt, Neutralität bedeute nicht Schweigen. Am 3. August publizierte die Aargauer Zeitung/Mittellandzeitung politische Reaktionen auf diese Rede, in der die Aussenministerin, obwohl sie vor einer Woche vom Gesamtbundesrat zurückgepfiffen worden war...
Schweiggenossen - "Schweizer Neutralität"
Man muss nicht für diesen Krieg sein, um in diesen Tagen für Israel und vor allem Israels Zivilbevölkerung einzutreten. Der Bundesrat verlangt vom Departement von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey einen Bericht zur Handhabung der Neutralität im Nahost-Konflikt. Das Dokument soll auch die Probleme analysieren, die sich beim Thema Völkerrecht ergeben...
Tausende Ukrainer bei Kundgebung für Israel
Tausende haben am Montag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Israel ihre Unterstützung bekundet. Die Menschen schwenkten am Platz der Völkerfreundschaft israelische Flaggen. Deutsche Bundestagsabgeordnete aus Solidarität nach Haifa gereist ...
Pazifisten verlangen Stopp der Waffengeschäfte
Die Schweizer Pazifisten fordern in Anbetracht des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten, dass die militärische Zusammenarbeit der Schweiz mit Israel und anderen Staaten der Region eingestellt wird. So wird verlangt, das Geschäft mit den aus israelischer Produktion stammenden Integrierten Funkaufklärungs- ...
Evakuierung für Schweizer misslungen
Statt 40 Schweizer Bürgerinnen und Bürger konnten am Montagabend nur eine Frau und zwei Kinder Beirut auf einem griechischen Schiff Richtung Zypern verlassen. Die israelische Armee hat die Abfahrt des Schiffes beschleunigt, da sie befürchtete, die Sicherheit wegen der hereinbrechenden Nacht nicht garantieren zu können.
Jerusalem als Kraftquelle für eine Friedensinitiat
Nach der «Genfer Initiative» im Dezember 2003 macht nun eine weitere Initiative aus der Schweiz zur Lösung des Konfliktes im Nahen Osten auf sich aufmerksam. Das bei Zug domizilierte Lassalle-Institut plädiert mit einem spirituell-politischen Projekt für Jerusalem...
Anti-Israel Demonstration in Bern
Rund 1000 Personen protestierten am Samstagnachmittag in Bern gegen das militärische Vorgehen Israels im Gaza-Streifen.Die von pro-palästinensischen Organisationen, Nichtegierungsorganisationen, linken Parteien und kirchlichen Kreisen organisierte Kundgebung ...
Endstation Pluralismus?
Die jüdischen Gemeinden in der Schweiz drohen vom Erfolgs- zum Auslaufmodell zu verkommen. Eine Rekapitulation mit Lösungsansätzen, von Alfred Bodenheimer. Alfred Bodenheimer ist Ordinarius für Religionsgeschichte und Literatur des Judentums an der Uni Basel und Professor für Hebräische und Jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg sowie deren Leiter.
Calmy-Rey für Israel-Kritik gerügt
Aussenministerin Micheline Calmy-Rey muss sich für ihre Stellungnahmen zum Nahostkonflikt Kritik anhören. Sowohl der israelische Botschafter in der Schweiz wie auch der Dachverband der Schweizer Juden haben ihr und ihrem Departement vorgeworfen, einseitig Partei für die Palästinenser zu ergreifen...
UN-Menschenrechtsrat vertagt Israel-Entscheid
UN-Experte kritisiert Haltung des Nahost-Quartetts gegenüber Israel. Sowie Israels Vorgehen in den Palästinensergebieten ist auf einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrates kritisiert worden. In dem Resolutionsentwurf moslemischer Länder wird Israel beschuldigt...
Internationaler Protest gegen Israels Militäroffen
Die israelische Militäroffensive im Gazastreifen hat in verschiedenen Staaten Protest ausgelöst. Besonders in Indonesien und in der Türkei gingen Tausende Demonstranten auf die Straße und drückten ihre Unterstützung für die radikal-islamische Hamas aus.
Zukunft durch Vergangenheit sichern
Das Archiv für Zeitgeschichte der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich mit dem integrierten Archiv für jüdische Zeitgeschichte wird sesshaft. Dank einer Spende von Susanne und René Braginsky ist die Zukunft der Institution langfristig gesichert worden...
24% der Schweizer antisemitisch!
Über die Hälfte der Schweizer Bevölkerung hat Vorurteile gegenüber Fremden. Jeder Vierte ist zudem antisemitisch. Unter dem Strich dominiert aber Toleranz.
Die „Protokolle“ im Stil des 21. Jahrhunderts
Gegenwärtig wird in Großbritannien ein weiterer akademischer Boykott gegen Israel organisiert. Diese Boykott-Bewegung repräsentiert nicht alle britischen Lehrbeauftragten und Intellektuellen. Und die Organisatoren stellen keine Mehrheit sondern eher eine kleine Minderheit dar...
Internationale Konferenz vom Roten Kreuz
Die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey hat am Dienstag in Genf die 29. Internationale Konferenz vom Roten Kreuz und Roten Halbmond eröffnet. Die zweitägige Konferenz der 192 Mitgliedstaaten soll den Weg freimachen für die Einführung des Roten Kristalls als drittes Emblem und damit auch für den Eintritt Israels in die Rotkreuz-Bewegung...
Schweizer Bundesrätin Micheline Calmy-Rey
Auf ihrem Weg nach Armenien schaltete Bundesrätin Micheline Calmy-Rey am Sonntag einen kurzen Aufenthalt in Israel ein. Im Mittelpunkt standen Bemühungen der schweizerischen Aussenministerin, Probleme im Hinblick auf die am 20. Juni in Genf angesetzte internationale Konferenz des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes auszuräumen.
Proteste gegen Ahmadinedschad zu WM-Spiel Irans
Zum ersten WM-Spiel des Iran haben Politiker und Vertreter der jüdischen Gemeinden in Nürnberg gegen einen möglichen Besuch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad in Deutschland protestiert...
Männerrat der Religionen
Mitte Mai wurde der Schweizer Rat der Religionen gegründet. Sein wichtigstes Ziel ist die Integration der muslimischen Gemeinschaft. Doch unter den beiden islamischen Vertretern herrscht Uneinigkeit. Und die Frauen der Schweiz sind in dem Rat überhaupt nicht vertreten.
BRD-Geheimdienst deckte NS-Verbrecher Eichmann
Westdeutsche Geheimdienstler haben schon seit 1952 gewusst, unter welchem Tarnnamen sich der NS-Kriegsverbrecher und Organisator der Judenvernichtung, Adolf Eichmann, in Argentinien versteckte. Wie aus von der CIA freigegebenen Dokumenten hervorgeht, deckten westdeutsche und US-Geheimdienste den von Israel gesuchten SS-Obersturmbannführer...
Demokratisch organisierte Schweizer Gemeinde
SIG-Präsident Alfred Donath sprach am SIG-Delegiertentag über die Geschichte der Juden und über Assimilation. Als unser Vorvater Jakob nach Ägypten ging, um sich dort wieder mit seinem Sohn Joseph zu vereinen, gab es 70 Juden...
Wahlkampf mit Misstönen
Isaac Mekler hatte sich getäuscht. Noch im November vergangenen Jahres nannte der damalige Präsident der jüdischen Vereinigung Perus den Oberstleutnant Ollanta Humala einen «Wolf im Schafspelz»...
Bessere Beziehungen zwischen Schweiz und Israel
Botschafter Aviv Shir-On sprach am SIG-Delegiertentag über die aktuellen politischen Ereignisse in Israel und seine Amtszeit in der Schweiz.
Islamistischer Terrorismus bedroht die Schweiz
Die Schweiz ist vor Anschlägen islamistischer Terroristen nicht gefeit. Europa sei von einem Ruhe- und Unterstützungsraum zu einem Operationsfeld der Dschihadisten geworden, stellt das Bundesamt für Polizei (fedpol) fest....
WHO-Konferenz in Genf
Die Europäer weigerten sich auf der 59. WHO-Konferenz in Genf, den palästinensischen Antrag zur Verurteilung Israels zu unterstützen. Der palästinensische Gesundheitsminister Basam Naim war vergangenen Donnerstag zur Jahreskonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gereist...
Rabinersuche in den Gemeinden
BASEL: Rabbiner Nisenholz gewählt; Tiferet Israel Zürich: Rabbinerkandidat gefunden.
Einheitsgemeinden wohin?
Die Einheitsgemeinden verlieren Mitglieder, doch die Zahl der Juden in der Schweiz wird nicht kleiner. Vorstände sind angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und neuer Herausforderungen überfordert. In seiner Analyse weist der Soziologe Ralph Weill auf Fakten, Trends und Lösungsansätze hin.
Ein Kämpfer und Held
Ein Jahr ist vergangen seit dem Tod von Jonah Malina, dem Schweizer, der nach Israel auswanderte und bei einem Terroranschlag so schwer verletzt wurde, dass er mit seinem Schicksal in Israel traurige Berühmtheit erlangte.
Neonazis wollen Pro-Iran-Aufmarsch bei WM
Neonazis wollen nach einem Magazin-Bericht die Fußball-WM nutzen, um weltweit Aufmerksamkeit zu erregen. Im Internet werde für einen Aufmarsch zum Spiel Iran gegen Angola am 21. Juni in Leipzig (Ostdeutschland/Sachsen) aufgerufen.
Deutsch-israelisches Stipendium für Journalisten
Die Organisation "Internationale Journalisten-Programme" (IJP) schreibt dieses Jahr zum dritten Mal das Ernst-Cramer-Stipendium aus. Dabei handelt es sich um ein zweimonatiges Reise- und Arbeitsstipendium für deutsche und israelische Journalisten...
Hamas-Minister traf in Berlin Linke Abgeordnete
Trotz EU-Boykott der Hamas haben sich Bundestagsabgeordnete von SPD und FDP in Berlin mit einem Minister der radikalislamischen Palästinenserorganisation getroffen.
Schwieriger Zugang zu Dokumenten des Grauens
Das Grauen ist 25 Regalkilometer lang. Im nordhessischen Bad Arolsen lagern Dokumente mit 50 Millionen Informationen über rund 17,5 Millionen Naziopfer. Das Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) gilt als das weltweit größte Dokumentationszentrum des Holocausts. Doch aus einer Reihe von Gründen waren die Unterlagen bislang nur für Anfragen von Opfern und Angehörigen zugänglich. Für Historiker und Journalisten blieben sie verschlossen...
Codename «First Fruits»
Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) beobachtet auch deutsche Journalisten. Das sagten Mitarbeiter der NSA der Nachrichtenagentur ddp. Nach diesen Angaben führt die am 21. April 2001 gegründete NSA-Unterabteilung «Signals Intelligence Directorate» (SID) heute auch eine Datei mit dem Codenamen «First Fruits», in der die Namen kritischer Publizisten...
Holocaust-Forscher hoffen auf Öffnung des Archivs
Für den niederländischen Historiker J. Houwink ten Cate war es ein quälender Anblick: Unter den Millionen von Akten im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) im nordhessischen Bad Arolsen steht ein Schrank mit den Dokumenten des «Joodsche Rad», des von den deutschen Besatzern eingerichteten...
Gemeinsame Werte
Wenn der Zürcher Kantonsrat sein neues Amtsjahr mit einem Gottesdienst in einer der reformierten Kirchen eröffnet, kommen nie soviele Gäste. Die prächtig mit Blumen geschmückte Synagoge an der Löwenstrasse dagegen war am Montagmorgen bis auf den letzten Platz gefüllt; beinahe 500 Menschen wollten dem einmaligen Ereignis beiwohnen.
Verleihung des renommierten Teddy Kollek Preises
Im Jahre 1999, 33 Jahre nach der Gründung der Jerusalem Foundation durch den legendären Bürgermeister Jerusalems Teddy Kollek, beschloß der Internationale Rat der Stiftung, den Teddy Kollek Preis zu schaffen. Der Teddy Kollek Preis wird jährlich ...
Israel-Kritiker erhält Friedenspreis
Der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden (Berlin), Daniel Barenboim, ist mit dem Friedenspreis der "Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung“ ausgezeichnet worden. Kritisiert wurde Barenboim wegen seiner teilweise pro-palästinensischen Ansichten, die er auch in seiner Dankesrede erläuterte...
Antisemitismus bei Deutschen Filmpreis
Skandal: Der Film "Paradise Now" über zwei palästinensische Selbstmordattentäter ist für den Deutschen Filmpreis nominiert worden. Im günstigsten Fall könnte der Terroristen-Film über 500 000 Euro von der Deutschen Filmakademie erhalten...
Hier können Sie Ihre Unterstützung geben
Unterstützen Sie mit Ihrer Spende jüdische Gemeinden, Einrichtungen, Vereine, Hilfsorganisationen und Institutionen.
12. Internationaler Cartoon-Wettbewerb in Haifa
In Zusammenarbeit mit dem jährlichen "Internationalen Filmfestival Haifa" veranstaltet der Verband israelischer Karikaturisten dieses Jahr zum 12. Mal den "Internationalen Karikaturen-Wettbewerb Haifa 2006"...
Pro-palästinensische Ausstellung in USA beendet
Eine US-amerikanische Universität hat eine Kunstausstellung aufgelöst, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt beschäftigte. Die Kunstwerke palästinensischer Jugendlicher seien zu einseitig, lautete die Begründung...
Paul Spiegels Verdienste gewürdigt
Führende Vertreter von Politik und Kirchen haben den verstorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, als große Persönlichkeit und Brückenbauer zwischen den Religionen gewürdigt. Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hoben Spiegels Verdienste im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus hervor.
Schweizer Juden kritisieren Bundespräsident
Bundespräsident Moritz Leuenberger erntet Kritik für seine Aussagen zum Umgang mit der palästinensischen Regierung nach dem Wahlsieg der Hamas. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) zeigte sich schockiert und der israelische Botschafter in Bern will bei Leuenberger vorstellig werden...
12. Jewish Film Festival Berlin 2006
Beim 12. Jewish Film Festival Berlin 2006 mit dem Titel «Töchter, Talmud, Tore» sind vom 18. bis 31. Mai 19 Filme junger Regisseure zu sehen. Ziel sei es, das jüdische Leben nicht nur in Israel, sondern in allen Kulturkreisen der Welt zu zeigen, sagte die Initiatorin Nicola Galliner am Freitag in Berlin.
Die Zukunft ist offen
Seit letzter Woche ist bekannt, dass Rabbiner Arie Folger die Israelitische Gemeinde Basel per 2008 verlassen wird. Genau ein Jahr nach dem Bericht der Zukunftskommission ist die Diskussion um die Ausrichtung der Einheitsgemeinde wieder lanciert.
Italiener demonstrieren gegen Israel
In Mailand hat es am Dienstag anti-israelische Demonstrationen gegeben. Anlass war die Beteiligung von Israelfreunden an einer Feier zur Befreiung Italiens von der faschistischen Herrschaft vor 61 Jahren...
Ein Stück Thora-Rolle kam nach Israel
Rabbiner Yitzhak David Grossman saß vergangene Woche (28.3.) in seinem Haus in Migdal Haemek und berührte zum zigsten Mal das Pergament, das vor 60 Jahren in einer Synagoge in Osteuropa aus der Thora herausgeschnitten wurde. ..
Schweizer Juden erhoffen von Kadima Frieden
Nach dem Sieg von Ehud Olmerts Kadima denken Juden und Palästinenser in der Schweiz, Israel ziele weiter auf eine einseitige Grenzlegung hin. Die Stimmbeteiligung war die tiefste in der Geschichte Israels, und die Wähler wandten sich vermehrt den kleineren Parteien zu...
Iranischer Blogger zurück aus Israel
Der bekannteste Weblog-Autor des Iran hat seine dreiwöchige Israel-Reise beendet. Der 30-jährige Hossein Derakhshan dokumentierte seine Reise in den jüdischen Staat auf seiner Internet-Seite und wollte so zeigen, dass Israelis ganz normale Menschen sind...
Israel bei der Buchmesse Leipzig
Israelische Autorinnen und Autoren zu Gast auf der Buchmesse Leipzig vom 16. bis 19. März 2006. Hebräische Literatur in deutscher Übersetzung. Hebräisch ist die Sprache Israels, gestern und heute. Eliezer Ben Yehuda oder die Wiedergeburt der hebräischen Sprache...
Die Zeit zwischen Purim und Pessach
Wie verhalten sich Juden, die in der Zerstreuung oder im Exil leben, wie die Juden im Lande Israel? Gedanken zur jüdischen Identität und zur Freiheit.
Ein ganzer Monat, 30 Tage, trennen Purim vom Pessachfest. Wenn wir dem biblischen Kalender folgen, der mit dem Frühling beginnt, dann heisst der erste Monat Nissan, ein Monat, der im Zeichen der Freiheit des Menschen steht.
Treffen der beiden Tourismusminister
Tourismusminister Avraham Hirchsohn ist gestern (8.3.) auf der internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin mit seinem ägyptischen Amtskollegen Zoheir Garana zusammengetroffen. Die beiden Minister unterhielten sich über die Förderung des Tourismus zwischen den beiden Nachbarstaaten...
EL AL über Schweiz "abgeschossen"
Skandal - Das Bundesamt für Zivilluftfahrt erachtet EL AL-Maschinen für den Schweizer Luftraum und die Schweizer Flughäfen als Gefahr und erlässt für alle Maschinen ein absolutes Flug- und Landeverbot...
Gericht stoppt vorübergehende Suspendierung
Der Londoner Bürgermeister Ken Livingstone hat sich vorerst erfolgreich gegen eine vierwöchige Suspendierung wegen der Beschimpfung eines Journalisten als KZ-Aufseher gewehrt. Nach der Entscheidung eines Londoner Gerichts darf Livingstone damit am (morgigen) Mittwoch...
Der Judenmord
In eine Falle gelockt, entführt, drei Wochen lang gefangen gehalten, erbärmlichst gequält, sozusagen zu Tode gefoltert, sterbend aufgefunden und im Krankenwagen verstorben: Die tragische Geschichte des 23-jährigen Pariser Juden Ilan Halimi schockiert...
Internet-Börse zur Knessetwahl
Seit Beginn dieser Woche präsentiert die Wiener Agentur für neue Medien BDF-net auf ihrem Portal www.wahlfieber.de eine Wahlbörse zu den Wahlen in Israel, die am 28. März 2006 stattfinden werden. Die israelische Wahlbörse ist seit Dienstag, den 21. Februar 2006, 18.00 Uhr geöffnet.
Holocaust-Leugner Irving nur drei Jahren Haft
Der Brite David Irving ist von einem Wiener Gericht wegen Leugnung des Holocaust zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter befanden den 67-Jährigen am Montag für schuldig, die Existenz der Gaskammern im Todeslager Auschwitz abgestritten zu haben.
Mit Würde gehen können
Sechs Israeli haben in den vergangenen sieben Jahren mit Hilfe der Schweizer Organisation Dignitas ihrem Leben freiwillig ein Ende bereitet. 31 weitere israelische Staatsangehörige sind Mitglieder bei der von Anwalt Ludwig Minelli gegründeten Organisation.
Schostakovitsch-Tournee des Jerusalem Quartett
Am Freitag, dem 10. Februar 2006, startete das Jerusalem Quartett (Foto) mit einem Konzert in der Tonhalle St. Gallen in der Schweiz seine erste Tournee anlässlich Schostakovitsch’ 100. Geburtstag.
"Europa auf der Wache eingeschlafen"
Eine pro-arabische Linie im Nahen Osten und Samthandschuhe gegenüber Terror und Hass haben den Europäern nicht geholfen - die Auseinandersetzung ist unumgänglich...
Weltgipfels religiöser Würdenträger in Moskau
Eine turnusmäßige Arbeitssitzung des Zwischenkonfessionellen Rates Russlands findet am Dienstag in Moskau statt. Der Zwischenkonfessionelle Rat Russlands wurde von den geistlichen Leitern von vier traditionellen Konfessionen des Landes (der Russischen Orthodoxen Kirche, des Islams, des Judaismus und des Buddhismus) gegründet.
Eine Stadt – Gedicht Tanja Nikolay (II)
Zum Gedicht von T. Nikolay (Drachhausen): Ich hatte im Oktober 2005 die Möglichkeit die beiden 6. Klassen der Grundschule Peitz nach Teresienstadt zu begleiten und habe das sehr gern getan.
Islamisten verbreiten antisemitische Karikaturen
Als Reaktion auf die Mohammed-Karikaturen hat eine islamische Partei in Europa antisemitische Zeichnungen im Internet verbreitet. Auf der Web Site der Arab European League (AEL) erschien am Samstag eine Zeichnung, die Anne Frank mit Adolf Hitler im Bett zeigt...
Neue Suche nach Rabbinerkandidaten in der ICZ
Rabbiner Yaron Nisenholz aus Basel kandidiert nicht mehr für das Gemeinderabbinat der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ). Vor zwei Tagen hat er seine Bewerbung zurückgezogen...
Immobilien-Investor Ahuvi kauft Baumärkte
„Das ist ein neuer Markt für mich, und es macht Spaß dort einzukaufen“, sagt Yigal Ahuvi, israelischer Immobilien-Investor gegenüber dem britischen Immobilien-Magazin Property Week vor rund drei Monaten, als er auf sein Vorhaben in Deutschland angesprochen wurde...
Generalstaatsanwalt entmachtet Singer
Israel Singer, bisher Nummer zwei des World Jewish Congress (WJC) in New York, wird auf Anordnung des New Yorker Generalstaatsanwaltes Eliot Spitzer entmachtet. Aus einem 34-seitigen Vergleich mit dem WJC vom 31. Januar wird klar, dass Singer im WJC keinen Posten mehr einnehmen darf, in dem er mit Finanzen zu tun hätte.
Neue Regierungsspitzen
Zum 1. Februar übergibt Ralph Lewin sein Amt als Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt an seine Nachfolgerin Barbara Schneider. Der Zufall wollte es, dass seine Amtszeit genau in das Jubiläumsjahr der Israelitischen Gemeinde Basel fiel.
Eine Stadt – Gedicht Tanja Nikolay
Am 26. Januar 2006, eröffnete die Mosaik-Grundschule Peitz (Deutschland) in der Amtsbibliothek Peitz die Ausstellung „Theresienstadt und ich“. Sie ist das Ergebnis einer Projektarbeit aller Mädchen und Jungen des 6. Schuljahres.
Wohnort mit tragischer Vergangenheit
Was 1972 in der Münchner Connollystraße 31 geschah, schockte die Welt. Heute lehnt ein Kinderfahrrad an der Wand. Durch die Scheibe des Küchenfensters lugt eine Katze. Sie beobachtet aufmerksam, was draußen passiert...
UBS bricht Geschäfte mit Iran ab
Seit Anfang Jahr tätigt die UBS keine Geschäfte mehr mit iranischen Privat- und Geschäftskunden. "Es handelt sich um eine sorgfältig vorbereitete Massnahme, die seit dem letzten Herbst umgesetzt wird"...
Neuer Thoraschrein für das Pentagon
Die Synagoge des Pentagons, des amerikanischen Verteidigungsministeriums in Washington, hat unlängst einen von zwei israelischen Künstlern entworfenen neuen Thoraschrein erhalten...
Armee wollte Anti-Semitismus vertuschen
Menschenverachtende Sprüche und Hitlergruss: Ein Untersuchungsrichter wollte ein Verfahren wegen Rassendiskriminierung gegen vier Armeeangehörige einstellen. Jetzt muss sich die Militärjustiz wohl dennoch damit befassen.
Poker um Koscherfleisch
Koscheres Fleisch schmort gegenwärtig vor allem in der Gerüchteküche: Es gebe zu wenig, heisst es, doch als Gründe werden verschiedene Geschichten aufgetischt. Tatsache ist: Im ersten Quartal 2006 kann niemand Koscherfleisch importieren - ausser dem Inhaber des Zürcher Lebensmittelgeschäfts «Trevor's Food», der in einem sensationellen Coup beim Bundesamt für Landwirtschaft praktisch das gesamte Einfuhrkontingent für koscheres Rindfleisch ersteigerte...
Mehr als 214 jüdische Parlamentsabgeordnete
Das jüdische Volk, das den Titel des „auserwählten Volkes“ erhielt, macht seinem Namen auch in unseren Tagen alle Ehre: in einem vertraulichen Bericht einer der großen jüdischen Organisationen in den USA war vor Kurzem zu lesen, dass das jüdische Volk eine mächtige Zahl von Parlamentariern in der ganzen Welt hat...
Konfrontation mit der "vergessenen" Vergangenheit
Der Geschichte der Juden von Palma de Mallorca wird praktisch keine Rechnung getragen. Mallorca und insbesondere Spanien müsste einen Kurswechsel in Geschichtsaufarbeitung in Angriff nehmen.
Calmy-Rey sucht Verwandten in Israel
JERUSALEM - Über die israelischen Medien versucht Bundesrätin Micheline Calmy-Rey derzeit einen Verwandten ihres Mannes ausfindig zu machen.
Ambitioniertes Projekt für ein attraktiveres Basel
Im vergangenen Sommer einigten sich der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt und Novartis über das gemeinsame Vorgehen für das Projekt «Neunutzung des Hafens St. Johann – Campus plus». Beide Seiten versprechen sich vom neuen Novartis-Campus wichtige Impulse für den Wirtschaftsstandort Basel. Und vielleicht bedeutet das Projekt eine Zuwanderung jüdischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Über Spielbergs neuen Film "München"
In ihrer wöchentlichen Kolumne für die in London erscheinende Tageszeitung al-Sharq al-Awsat kommentiert Mona Eltahawy den Kinostart des Filmes „München“ von Steven Spielberg. Ausgangspunkt des Filmes ist die Geiselnahme und Ermordung israelischer Sportler während der Olympischen Spiele 1972 in München...
Kultur schafft Kontakte
Eine positive Bilanz der Jubiläumsfeiern «40 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen» hat der israelische Botschafter in Berlin, Schimon Stein, zum Jahresende in einem Interview der Nachrichtenagentur AP gezogen.
Neuer Präsident des Weizmann Institutes
Das Nominierungskomitee des Vorstands hat Prof. Daniel Zajfman für das Amt des nächsten Präsidenten des Weizmann Instituts vorgeschlagen. Das teilte der Vorstandsvorsitzende des Weizmann Instituts für Wissenschaft, Herr Mandy Moross aus London, mit.
Roter Kristall: bitterer Nachgeschmack
Nach drei Tagen zäher Verhandlungen in Genf hat die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ein neues Emblem: den Roten Kristall. Die Schweiz zeigte sich darüber enttäuscht, dass mehrere arabische Staaten in der Abstimmung gegen den Roten Kristall stimmten.
Deutsch-Israelische Menschenrechts-Konferenz
Das Interdisciplinary Center (IDC) Herzliya war in diesen Tagen Schauplatz einer bilateralen Konferenz zu speziellen Fragen der Menschenrechte sowie deren Durchsetzbarkeit. Israelische und deutsche Juristen diskutierten ihre völkerrechtlich zum Teil unterschiedlichen Positionen...
Gerettete Leben
An der Universität Basel haben zwei Ausstellungen und eine Vortragsreihe begonnen, die im Wintersemester 2005/2006 zum Thema Gerettete Leben vom Historischen Seminar, vom Institut für Jüdische Studien der Universität Basel und von der Universitätsbibliothek Basel veranstaltet werden.
Juden werden als potenzielle Verbündete umworben
Im wachsenden Konflikt mit der sozialistischen Regierung Zapatero wirbt Spaniens Kirche um die Juden des Landes als potenzielle Verbündete.
Nelly-Sachs-Preis für israelischen Autor
Der israelische Schriftsteller Aharon Appelfeld hat den mit 15 000 Euro dotierten Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund erhalten.
Reform in Sicht
In Genf sprach sich Jan Eliasson, Präsident der Uno-Vollversammlung, für eine schnelle Umsetzung der angestrebten Uno-Reformen aus.
Schweizer Filmproduzent Arthur Cohn warnt
Der sechsfache Oscar-Preisträger nutzte die Gelegenheit und warnte die UNESCO vor der Erziehung zum Selbstmordterrorismus in palästinensischen Schulen. Cohn rief dazu auf, Schulbücher, TV-Sendungen und Lehrmaterial aus dem Verkehr zu ziehen, die Hass predigen und zum Terror anstiften...
Berlins Regierender Bürgermeister in Jerusalem
Im Rahmen seiner viertägigen Israel-Reise ist Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit am Montag das Zentrum für jüdisch-arabische Erziehung der Hand-in-Hand-Schule in Jerusalem besucht. Das Zentrum ist ein Musterbeispiel für Koexistenz und Bildungsarbeit in der Hauptstadt.
Vernehmlassungsfrist läuft
Nachfolgend die wichtigsten Rechte und Pflichten, die das in die Vernehmlassung geschickte Gesetz über die anerkannten jüdischen Gemeinden im Kanton Zürich festhält...
Ein Kreuz mit dem Islam
Das Inserat «Muslime bald in der Mehrheit?» löste einen Sturm der Empörung aus. Es stellt fest, dass sich die Zahl der Muslime in der Schweiz von 1990 bis 2000 verdoppelt hat. Es rechnet den Bevölkerungsanteil der Muslime bis 2040 hoch. Es beruft sich auf einen Fachmann, und es schafft einen – fragwürdigen – Bezug zu den Einbürgerungsvorlagen vom 26.9. Ein Verstoss gegen den Anti-Rassismus-Artikel ist aber schwerlich zu erkennen...
Bruderliebe und Eintracht als oberstes Ziel
Die Basel-Loge ist die älteste Loge des B'nai B'rith auf dem europäischen Kontinent, die ohne Unterbrechung wirkt. Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet, vereint sie jüdische Bürger, die für ihre gemeinsamen Grundtugenden einstehen.
Indien sieht "aggressive Bekehrungsversuche"
Israel will vorerst keine Angehörigen des israelitischen Stammes "Bnei Menasche" aus Indien nach Israel bringen. Die indische Regierung hatte ihr Missbehagen angesichts "aggressiver Versuche Israels, indische Bürger zu konvertieren" geäußert...
"Israel Missgeburt religiöser Spinner"
MANNHEIM - Der deutsche Rechtsextremist Ernst Zündel muss sich seit Dienstag vor der Mannheimer Staatsanwaltschaft verantworten. Ihm wird Volksverhetzung und Leugnung des Völkermordes am jüdischen Volk vorgeworfen...
Erste Hapagfly Maschine in Israel gelandet
Am 3. November 2005 landete die erste Maschine der zum TUI Konzern gehörenden Fluggesellschaft Hapagfly auf dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv.
Bayerisch-israelische Beziehungen
1965 nahmen Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen auf. Doch erste Reisen deutscher Jugendgruppen nach Israel werden auf Mitte/Ende der 50 Jahre datiert.
Genfer Uni-Computer von Islamisten missbraucht
Über den Zentralrechner der Universität Genf werden in aller Welt islamistische Webseiten gespiesen. Die Uni Genf hat gestern einen entsprechenden Bericht der «Weltwoche» bestätigt.
Weltweite Entrüstung über Irans Israel-Hetze
Der Aufruf des neuen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zur Vernichtung Israels ist im Westen auf scharfe Kritik gestoßen. In Berlin und anderen europäischen Hauptstädten wurden am Donnerstag die diplomatischen Vertreter Teherans einbestellt. Auch Russland schloss sich diesem Schritt an...
Spur des KZ-Arztes Heim führt nach Spanien
Bei der Suche nach dem als «Doktor Tod» bezeichneten ehemaligen KZ-Arzt Aribert Heim gibt es eine heiße Spur nach Spanien. Die spanische Polizei habe Hinweise, dass sich der wegen seiner grausamen Menschenversuche berüchtigte Heim im Land aufhalte...
Ohne Ausgrenzung
Die neue Werbekampagne der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus zum zehnjährigen Jubiläum, läuft seit Mittwoch: Fünf Sprachen, nur Text, keine Bilder – schwarz und weiss wie der Rassismus. Von Gisela Blau
Kleine Partei sorgt für grossen Wirbel
Der kürzlich veröffentlichte Aufruf einer spanischen Partei, Europa solle seine Beziehungen zu Israel zurückstufen, hat in Jerusalem Ärger ausgelöst, hoffte man dort doch auf die Entspannung diplomatischer Beziehungen nach dem Abzug aus dem Gazastreifen.
Zum Judentum konvertiert
Die Gemeinde Bnei Menashe im Norden Indiens behauptet, dass sie Nachkommen der zehn Stämme seien, die einst in Israel lebten. Um sie zu konvertieren, schickte der Oberrabbiner Israels, Rabbiner Shlomo Amar, eine Delegation...
Mehr jüdische Gäste
Vier Wochen vor dem Wizo-Ball in Bern gibt sich der Präsident des Organisationskomitees, Emanuel Zloczower, verhalten optimistisch. "Wir rechnen klar mit mehr jüdischen Gästen", betont der OK-Präsident, nachdem er diesbezüglich vor zwei Jahren enttäuscht worden war...
Projekt für Deutsche Touristen
Das Tourismusministerium in Israel plant in naher Zukunft den deutschen Tourismus nach Israel mit einem 500.000 Dollar Projekt zu fördern, was unter anderem durch ein steigendes gegenseitiges Interesse von beiden Seiten motiviert ist...
24 000 Unterschriften gegen Rüstungsgeschäfte
Keine Rüstungsgeschäfte mit dem Nahen Osten. Petition im Bundeshaus übergeben. Die Unterzeichner kritisieren die Schweizer Rüstungsgeschäfte mit Israel und für den Irak...
"Die Schuld nicht vergessen"
Claudia Brunner ist die Grossnichte des Nazis Alois Brunner, der bis zum heutigen Tag nie aufgespürt werden konnte. Zum Tod von Simon Wiesenthal hat Claudia Brunner für die israelische Zeitung «Haaretz» den nachfolgenden Text geschrieben...
Vom Kinderwunsch zum Wunschkind
Jedes sechste Paar in der Schweiz ist ungewollt kinderlos. Ein Zustand, der längst nicht mehr als Schicksal hingenommen werden muss. Speziell ausgebildete Ärzte können vielen der Betroffenen auf medizinischem Wege helfen...
FIFA belegt Schweiz mit Geldbuße
Die FIFA hat die Schweizer Fußballvereinigung zu 50 000 Franken Geldstrafe verdonnert, nachdem Schweizer Fans beim WM-Qualifika-tionsspiel Israel – Schweiz in Basel am 03. September 2005...
Europäische Koalition für Israel (ECI)
„Die ECI fordert die EU auf, eine neues Finanzierungs-modell zu übernehmen, das durch einen genauen Prüfprozess nicht nur sicherstellt, dass Hilfsgelder den Bedürfnissen der Empfänger entsprechen, son-dern auch Hilfeleistungen an strenge Bedingungen im Bereich Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit und Ge-setzmäßigkeit knüpft.“ ...
Hilfe für Terroropfer
Divote nennt sich eine Organisation der jüdischen Gemeinden Südafrikas, deren Bestreben es seit vier Jahren ist, jungen Israeli zu helfen, deren Leben durch Terroranschläge aus der Bahn geraten ist...
Mehr schweizerisch-israelische Forschung
Innenminister Pascal Couchepin hat in Israel ein Absichtsabkommen zur Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet. Schweizer Wissenschafter begrüssen dies und sind überzeugt, dass mit verstärkter Zusammenarbeit "Türen geöffnet" werden...
Gerechte unter den Völkern
Im Rahmen einer Gedenkstunde, die heute, 15. September 2005, in der Botschaft des Staates Israel in Berlin stattfindet, werden Angehörige und Nahestehende der Geehrten die Yad Vashem-Medaillen und –Urkunden offiziell entgegennehmen...
Merkel würdigt Beziehungen zu Israel
"Die Beziehungen mit Israel sind ein kostbarer Schatz, den wir hüten müssen" - das sagte Kanzleramtsanwärterin Angela Merkel in einem Exklusivinterview mit der linksliberalen israelischen Zeitung "Ha´aretz". Sie sprach mit Adar Primor, dem führenden politischen Redakteur der Zeitung und Sohn des ehemaligen Botschafters in Bonn, Avi Primor...
Grosse Verzweiflung
Angesichts der 15000 aus Louisiana nach Houston gebrachten Hurrikan-Opfer engagiert sich auch die Jewish Federation of Greater Houston in der texanischen Grossstadt massiv für jüdische und nicht jüdische Betroffene gleichermassen...
Die Ausweitung ist nur logisch
- Weit reichende wirtschaftliche und politische Konsequenzen bringt die Abstimmung über die erweiterte Personenfreizügigkeit am 25. September. Durchlässigere Grenzen, erleichterter Aufenthalt und die Möglichkeit zur Arbeitstätigkeit waren stets zentrale jüdische Anliegen..
Israel wahrt Chancen auf WM 2006
Nach einem 1:1 unentschieden gegen Gastgeber Schweiz am Samstagabend in Basel gibt es weiterhin Hoffnungen für die israelische Nationalelf auf die WM-Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland. Ca. 3000 israelische Fans machten im St. Jakobpark lautstark auf sich aufmerksam und spornten ihr Team nach dem 1:0 durch den Schweizer Stürmer Alexander Frei in der 5. Minute weiter an.
Islamistischer Terror-Verein verboten
Bundesinnenminister Otto Schily hat am Montag den islamistischen Spendensammelverein "Yatim Kinderhilfe" sowie die "E. Xani Presse- Verlags-GmbH" verboten - mit Geldern des Vereins wurden nach Erkenntnissen des Innenministeriums Terroranschläge der Hamas finanziert...
Drohgebärden und Geheimgespräche
Um die Finanzierung der liberalen Synagogengemeinde Halle tobt ein Streit zwischen dem Zentralrat der Juden in Deutschland und den liberalen Dachorganisationen, der scheinbar mit aller Härte und Entschlossenheit geführt wird. Beide Seiten geben sich in der Öffentlichkeit unversöhnlich - dabei sind die Verhandlungen zu einer friedlichen Beilegung bereits weit gediehen...
«Unterschätzt werden wir kaum mehr …»
Der Aussenseiter-Bonus ist weg: Mit fünf Unentschieden in fünf Spielen gegen die drei Top-Mannschaften der WM-Qualifikationsgruppe haben sich die Spieler aus Israel in eine gute Ausgangslage für die WM-Qualifikation manövriert. Ein Sieg in Basel am 3. September gegen die Schweiz, und sie haben es in der Hand, sich sogar direkt ein WM-Ticket zu besorgen...
14 Millionen Dollar für Gewächshäuser
Die israelische Stiftung "Economic Cooperation Foundation" (ECF) hat am Donnerstag 12,5 Millionen Dollar in den Siedlungsblock Gusch Katif im Gazastreifen überwiesen, mit denen die Gewächshäuser der jüdischen Siedler bezahlt werden sollen. Zusätzliche 14 Millionen Dollar haben private Spender, vor allem Juden aus den USA, gesammelt, damit die Palästinenser die Häuser übernehmen können...
Verehrte und Verehrer, Enttäuschung und Hoffnung
Am diesjährigen Filmfestival in Locarno waren einige Filme zu jüdischen wie auch zu israelischen Themen ein Teil des Programms. Komische Situationen entstehen, wenn sich die Schweizer Regisseurin Gabrielle Antosiewicz in «Matchmaker» auf die «Suche nach dem koscheren Mann» macht...
Trotz Putsch
- Israel will seine Botschaft in Mauretaniens Hauptstadt trotz des Putsches nicht evakuieren. Der israelische Botschafter in Nouakchott berichtet, dass die Mitarbeiter der Botschaft in Sicherheit seien...
Der vermisste Held
Zum 93. Geburtstag eines der grössten Helden unserer Zeit - Raoul Wallenbergs. Wallenberg ist der schwedische Diplomat, der von den Vereinigten Staaten in das von den Nazis besetzte Ungarn geschickt wurde, in dem er nahezu 100.000 Juden rettete. 1945 von sowjetischen Truppen festgenommen, wurde er nie wieder gesehen. Bis heute bleibt sein Schicksal unaufgeklärt.
Das AHV-Jubiläum
Die Debatte um den Rütli-Rapport, Christoph Blochers Rede und den 1. August. Viel Symbolik, wenig Antworten», titelte am Montag das «St. Galler Tagblatt» und meinte damit den Anspruch von Justizminister Christoph Blocher...
Das Schreckgespenst des 21. Jahrhunderts
Wenn der «Krieg gegen den Terror» je zu einem Ende kommen soll, dann muss zuerst den Ursachen des Terrorismus auf den Grund gegangen werden...
Fußball-Jugend-Benefizspiel
FC Bayern München – Israelisch-palästinensische Auswahl. Ein Beitrag zum Friedensprozess: 66.000 Schulkinder am 25. Juli live dabei in der Allianz Arena beim Spiel U17 FC Bayern München - Auswahl Israel/Palästina; Montag, 25. Juli 2005, 10 bis 12 Uhr...
Eine Geschichte, die wie eine Sage klingt
- Ein Essay von Zvi Kolitz über eine aussergewöhnliche Kolonie Argentiniens und einen noch viel aussergewöhnlicheren Juden unserer Zeit - Baruch Tenembaum...
„Sharon ist ein großer Staatsmann“
Diese Woche vollbrachte Chef-Redakteur Denis Jeambar eine große Tat und veröffentlichte einen Artikel, der Ministerpräsident Ariel Sharon über und über lobt...
Angst vor religiösen Spannungen
Nach den tödlichen Terroranschlägen in London vom 7. Juli fürchten sich die britischen Juden vor aufflammendem Antisemitismus.
Sonderstipendium:
Bewerbungsfrist bis 15. Dezember 2005 verlängert - Bewerben können sich deutsche Staatsangehörige mit überdurchschnittlichen Studienleistungen im Hauptstudium/ in der Promotionsphase, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 35 Jahre sind.
Synagoge „Meir Einaim“ in Kairo wiedereröffnet
Am kommenden Freitag wird die Synagoge „Meir Einaim“, die sich im Bezirk Maadi in Kairo befindet, zum ersten Mal seit Jahren für die Gläubigen öffnen. Dies vereinbarten der israelische Botschafter in Ägypten, Shalom Cohen, und die Leiterin der Jüdischen Gemeinde in Kairo...
Anzahl sagt nichts über Schweregrad aus
Die jährlich erscheinende Chronologie rassistischer Vorfälle in der Schweiz hält fest, dass im Jahr 2004 die Zahl rassistisch motivierter Zwischenfälle im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist.
Kirche mit "wirtschaftlichen Druckmitteln"
Die amerikanische "Vereinigte Kirche Christi" (United Church of Christ, UCC) will "wirtschaftliche Druckmittel" einsetzen, um einen Frieden im Nahen Osten zu ermöglichen. Die Kirche fordert zum Boykott von Firmen auf, die Nutzen aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt ziehen...
Amerikaner gegen Rückzug Israels
Fast zwei Drittel der Amerikaner sind gegen den Rückzugsplan der israelischen Regierung. Dies geht aus einer Umfrage der Zionistischen Organisation Amerikas (ZOA) hervor...
Die Schweiz ist draussen
Zum ersten Mal seit seiner Gründung im Jahr 1986 sollen am EJC-Meeting von vergangenem Sonntag demokratische Spielregeln befolgt worden sein. Obwohl die Schweiz nicht mehr in der Exekutive sitzt, ist eine weitere Zusammenarbeit geplant...
Ende von Israels Stiefmutterdasein?
Die Vereinten Nationen bereiten sich auf die Feierlichkeiten aus Anlass des 60. Geburtstages ihrer Gründung in San Francisco vor. Auf jüdischer Seite löst dieses Jubiläum gemischte Gefühle aus...
Keine «einsamen Wölfe»
Im Skandal um die Spionagevorwürfe gegen die Israel-Lobby in Washington steht nach der Verhaftung des Pentagon-Analysten Franklin nun die Festsetzung von zwei ehemaligen AIPAC-Angestellten bevor...
Wenn Träume Wirklichkeit werden
Wie die Schweiz krebskranken Kindern aus Israel hilft. Einmal in ihrem Leben wollen sie an einem Fussballländerspiel der israelischen Nationalmannschaft teilnehmen, und die Wohltätigkeitsorganisation Ossim Hayim will diesen Wunsch mit Schweizer Hilfe Wirklichkeit werden lassen...
Kontinuität im Kampf gegen Antisemitismus
Zuerst ging es darum, Menschen zu veranlassen, über das Thema zu sprechen, dann darum, Worte in Taten umzusetzen. An der diesjährigen Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa im spanischen Córdoba stand das Bestreben im Mittelpunkt, den Antisemitismus im Fokus der Gespräche zu behalten.
Jüdische Zeugnisse aus römischer Zeit
In der Römerstadt Augusta Raurica bei Basel wurde vor vier Jahren ein Menora-Ring entdeckt. Mit diesem Fund wird ein neues Kapitel jüdischer Geschichte aufgeschlagen: Der Ring belegt, dass sich Juden bereits zur Römerzeit nördlich der Alpen aufgehalten haben.
Schweiz will Rotkreuz-Konflikt verhindern
Die Rotkreuz-Bewegung diskutiert seit längerem die Einführung eines neuen Symbols. Die Schweiz engagiert sich für eine Lösung dieser heiklen Frage. Israel möchte der Rotkreuz-Bewegung beitreten, ohne eines der beiden bisher zugelassenen Embleme zu übernehmen...
Keine Kleidersammlung mehr für Israel
Die traditionelle Kleidersammlung der Wizo für Bedürftige in Israel wird eingestellt. Dies gab die Präsidentin Lucie Gideon an der Delegiertenversammlung der Schweizer Wizo-Förderation vom Sonntag im Berner Hotel Bern bekannt.
Antisemitismus trotz Multikulti
- Der Berliner Stadtkreis Kreuzberg ist nicht nur bekannt für sein multikulturelles Ambiente, sondern auch als eines der Berliner Zentren islamistischer Gruppen. Eine Initiative von mehrheitlich jungen, in Kreuzberg lebenden Türken versucht dieser Entwicklung durch Pädagogik und Öffentlichkeitsarbeit entgegenzuhalten...
Israels Botschafter bleibt in Israel
Wegen Arafat-Platz in San Salvador: Israel hält seinen Botschafter für den Staat El Salvador, der sich zur Zeit in Israel aufhält, noch zurück. Damit protestiert das israelische Außenministerium gegen die Eröffnung des "Arafat-Platzes" vor einer Woche in San Salvador...
Nobelpreisträger gegen britischen Boykotts
21 Nobelpreisträger werden heute einen Brief an die Mitglieder des britischen „Landesverbandes der Universitäten“ schicken, in dem sie die Rücknahme des britischen Boykottaufrufs gegen die Universitäten von Haifa und Bar Ilan fordern...
"Internationaler Tag gegen den Rückzug"
Die Gegner der Evakuierung von jüdischen Siedlern aus dem Gazastreifen und Nord-Samaria haben den 19. Juli zum "Internationalen Tag gegen den Rückzugsplan" ernannt - zudem werden voraussichtlich Tausende chassidischer Chabad-Juden nach Israel reisen, um gegen den Plan zu demonstrieren...
Schönwetterkommissionen
Haben Sie sich schon einmal überlegt, eine Kommission gegen schlechtes Wetter zu gründen? Und wer soll dort drin sitzen? Jene, die unter schlechtem Wetter leiden oder vielleicht Experten...
Unbequeme Fragen an staatliche Stellen
Bei ihren Versuchen, eine umstrittene Verfügung aus dem Jahre 1938 zu annullieren, stossen argentinische Forscher, jüdische Organisationen und weite Teile der kulturellen Elite auf ablehnende bis zögernde Reaktionen beim offiziellen Argentinien...
Europa hat entschieden
Jetzt ist es offiziell: die Leugnung des Existenzrechtes Israels ist antisemitisch und Terrorakte gegen Juden liegen im Antisemitismus begründet...
Tausende feiern Israel-Tag in Deutschland
In mehr als 20 Städten in Deutschland haben sich am Donnerstag Tausende Freunde Israels zu Feiern des israelischen Unabhängigkeitstages versammelt. Unter dem Motto "I like Israel" feierten alleine in München rund 800 Menschen auf dem Münchner Marienplatz...
Tabula rasa in der IRGZ