Hamas ordnete Terroranschlag an
Achmed Randor, ein hochrangiges Mitglied des militärischen Flügels der Hamas-Terror-Organisation, gab den Befehl zu einem fehlgeschlagenen palästinensischen Terror-Anschlag am Karni-Übergang am letzten Mittwoch. Dies erklärte ein Vertreter der israelischen Schin-Bet-Inlandsgeheimdienstes am Sonntag. Der Anschlag wurde durch palästinensische Sicherheitskräfte verhindert, welche den Lastwagen mit 300kg Sprengstoff und fünf Bewaffneten entdeckten und zur Inspektion anhielten, berichtet Ha’aretz. Die Bewaffneten gehörten zu den sog. Volkswiderstandsgruppen, eine Terrorgruppe, der Hamas-Mitglieder bei der Verübung von Anschlägen mehrfach assistierten, trotz der offiziellen Verpflichtung der Hamas zu einer „Waffenruhe“.
Terroropfer aus Florida immer noch in Lebensgefahr
Der 16jährige jüdische Teenager Daniel Wultz, der beim letzten Selbst-mordanschlag auf einen Falafel-Stand in Tel-Aviv vor zwei Wochen schwer verletzt wurde, schwebt immer noch in Lebensgefahr. Wultz’ Klassenkameraden aus Florida, die sich auf einer Klassenfahrt in Israel befinden, besuchten gestern das Sourasky Krankenhaus in Tel-Aviv, um gemeinsam für seine schnelle Genesung zu beten.
Wultz’ Vater Yekutiel, der selbst leicht verletzt wurde, nahm ebenfalls an den Gebeten teil und sprach erstmals öffentlich über den Anschlag. „Leider kann ich mich an alles genau erinnern“, erklärte er gegenüber Reportern. „Nachdem die Bombe explodierte, sah ich das Ausmaß von Daniels Verletzungen und sagte ihm, er solle sich auf den Boden legen, bis der Krankenwagen käme. Ich hielt seine Hand und sagte ihm, dass ich ihn lieb hätte. ‚Ich liebe Dich auch’, antwortete er, und das waren seine letzten Worte.“
Am Dienstag erlangte Daniel, der Israel mit seinen Eltern während der Passah-Feiertage besuchte, erstmals wieder das Bewusstsein. Er wird immer noch künstlich beatmet. Obwohl er nicht sprechen kann, ist er in der Lage mit seinen Besuchern zu kommunizieren. Seit seiner Einlieferung hat er eine Niere, die Milz und einen Teil seines rechten Beines unterhalb des Knies eingebüßt. Während der ersten von insgesamt fünf Operationen verlor er fast 100 Bluteinheiten, sein Zustand ist immer noch kritisch. „Emotional ist es sehr schwierig“, erklärte sein Vater. „Aber wir haben viel Glauben. Wir sehen, dass die ganze Welt mit uns betet. Macht weiter, es wirkt.“
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