Hisbolla finanziert Kassam-Abschuss
Die radikal-islamische Hisbolla belohnt offenbar die palästinensischen Raketenangriffe auf Ziele in der israelischen Negev-Wüste. Das berichtet der Informationsdienst "Walla" unter Berufung auf Anhänger des ehemaligen palästinensischen Sicherheitschefs Mohammed Dahlan.
Dem Bericht zufolge sind vor allem die Terrorgruppen Hamas und Dschihad al-Islami für den Abschuss der Kassam-Raketen verantwortlich. Diese erhielten für jede abgefeuerte Rakete umgerechnet rund 540 Euro von der Hisbolla ("Partei Allahs"), so die palästinensischen Quellen.
Nasrallah bleibt Hisbolla-Chef
Der Vorsitzende der radikal-islamischen Hisbolla, Scheich Hassan Nasrallah, ist in seinem Amt bestätigt worden. Bereits zum fünften Mal wurde er zum Führer der Terrorgruppe im Libanon gewählt. Das meldet der Informationsdienst "Walla".
Damit hat der 44-jährige Nasrallah seit zwölf Jahren den Vorsitz der Hisbolla ("Partei Allahs") inne. Er hatte 1992 die Nachfolge von Abbas Musawi angetreten, der durch israelische Kampfhubschrauber erschossen worden war.
Die Hisbolla bekommt Gelder von Syrien und dem Iran. Politischer Führer ist Ibrahim Amin al-Sajjed. Ende 1982 - nach der als Libanon-Krieg bekannt gewordenen Operation "Frieden für Galiläa" - entsandte die persische Führung Befehlshaber der "Islamischen Revolutionswächter", die beim Aufbau einer islamischen Guerilla im Libanon behilflich waren.
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