Wenn Kinder zum Hass erzogen werden
Zum Id al-Fitr-Fest, dem Abschlussfest des moslemischen Fastenmonats Ramadan, zeigte das südlibanesische und palästinensische Fernsehen eine „vormilitärische Abschlussprüfung“ palästinensischer Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren. Auf den Schulhöfen, die zu Exerzierplätzen umfunktioniert wurden, stand jeweils eine Nachbildung der Jerusalemer Omar-Moschee. Um die Moschee herum standen hunderte palästinensische Kinder in Uniformen, geordnet nach Kindergarten- und Grundschulklassen.
Unter Aufsicht der Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen, die alle ihr für Mosleminnen obligatorisches Kopftuch trugen, führten die Kinder ihr Können vor. Sie mussten Türen mit Sprengstoff und Zeitzündern verkabeln, mit Gewehren nachgebildete Hubschrauber abschießen, durch Stacheldraht in angedeutete jüdische Siedlungen eindringen und sich Sprengstoffgürtelattrappen umbinden. Zum Abschluss mussten sie sich singend auf der israelischen und amerikanischen Fahne die Füße abtreten und diese Fahnen anzünden.
Dass Erwachsene derart gedrillt werden, ist traurig genug, doch dass schon Kinder im Kindergartenalter darin „eingeübt“ werden, ist Dämonie. Man sollte einmal nachprüfen, wieviel Geld von den Vereinten Nationen und der Europäischen Union, das für palästinensische Schulen und Kindergärten bestimmt ist, für diesen Drill zum Hass verwendet wird. Dass in der Mitte eines jeden Übungsplatzes die Omar-Moschee als Symbol für Jerusalem stand, zeigt, dass den kleinen Kindern bereits eingepaukt wird, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Jerusalem zu befreien.
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