Scharon will Road Map aufkündigen
Das berichtete die israelische Zeitung "Maariv" am Montag ohne Angaben von Quellen. Das einseitige Vorgehen begründe der Regierungschef mit dem Versagen der Palästinenser-Führung beim Kampf gegen radikale Gruppen, so die Zeitung.
Bagaz untersagt Zaunbau
Der Oberste Gerichtshof („Bagaz“) in Jerusalem hat am Sonntag (1.1.06) den Bau eines Zauns um illegale Siedlungsaußenposten in der Nähe der Siedlungen Avnei Hefetz und Einav in der Westbank untersagt. Zum ersten Mal beschäftigt sich der Oberste Gerichtshof mit der Frage...
Die neue Initiative von Ariel Sharon
Der Road-Knall (hebräisches Wortspiel: „Mapat-Hadrachim“: Road-Map, - „Mapatz-Hadrachim“: Road-Knall) Hier nun das eigentliche politische Programm, an dem die einflussreichsten Mitarbeiter Sharons in den letzten Monaten angesichts der kommenden Amtszeit der Sharon-Regierung gearbeitet haben.
Zerwürfnis wegen Kreuzfahrergebäude
Der Richter des Obersten Gerichtshofs in Jerusalem, Salim Jubran, hat am Wochenende davor gewarnt, dass der Staat Israel zur Beschädigung einer christlichen Stätte und somit zu einer Verschlechterung der Beziehungen mit dem Vatikan...
Stille Gebete in Jerusalem
Während Ariel Scharon im Jerusalemer Hadassa- Krankenhaus um sein Leben kämpft, wird in Israel für den Ministerpräsidenten gebetet. Es ist ein bewölkter und windstiller Samstag in Jerusalem. Wie an jedem Sabbat sind die Straßen leergefegt...
Ein Spion des Iran in der Knesset
Am Wochenende wurde zur Veröffentlichung freigegeben, dass der israelische Sicherheitsdienst „Shabak“ und die Polizei am 12. Dezember den Israeli Jaris Jaris (58), ehemals Leiter des Kommunalrats von Kfar Psuta, verhaftet haben...
Kein Vertrag mit Fernsehprediger Robertson
Israel hält ein Abkommen mit dem amerikanischen Fernsehprediger Pat Robertson über einen geplanten "Jesus-Park" in Galiläa zurück. Robertson hatte in seiner Sendung gesagt, dass Gott Premier Ariel Scharon mit dem Schlaganfall bestraft habe, weil er israelisches Land hergegeben habe...
Scharon-Drama offenbart Charakterzüge
Auszüge eines Kommentars von Herb Keinon, Jerusalem Post: Unser Land ist, wie Scharon selbst mehrfach sagte, ein Land krasser Extreme: Entweder heiß oder Kalt, Fleisch oder Milch, Krieg oder Frieden...
Likud verlässt israelische Regierung
rei Minister der Likud-Partei haben am Donnerstag das Kabinett des amtierenden israelischen Regierungschefs Ehud Olmert verlassen, wie Rundfunksender meldeten. Der neue Likud-Vorsitzende Benjamin Netanjahu hatte den Rückzug...
Mossad arbeitet mit deutschen Pässen
Der Bundesnachrichtendienst (BND) unterstützt nach ddp-Informationen den israelischen Geheimdienst Mossad bei der Tarnung von Agenten im Ausland. Der BND statte Agenten des Mossad mit deutschen Personalpapieren aus...
Die neue Außenministerin Zipi Livni
Seit beinahe sieben Jahren befindet sich Zipi Livni auf der politischen Bühne, zunächst als einfache Knessetabgeordnete, später als Ministerin mit den unterschiedlichsten Aufgaben. Doch als Justizministerin wuchs ihre Popularität in der Öffentlichkeit...
Gute Miene zum alten Konflikt
Die militante Hamas ist den Israelis bei der anstehenden palästinensischen Wahl ein bohrender Dorn im Auge. Doch in der Hoffnung auf Fortschritte im Friedensprozess nach dem Urnengang am kommenden Mittwoch hält Israel weitgehend still...
Mofas lehnt "atomare Option" des Irans ab
Der israelische Verteidigungsminsiter Schaul Mofas hat eine "atomare Option" des Irans mit Nachdruck abgelehnt. Selbst wenn die israelische Regierung "im gegenwärtigen Stadium" der Diplomatie den Vorrang gebe, bereite sie sich auf eine Verteidigungsstrategie für den Fall vor...
Analyse: Droht Eiszeit im Nahost-Konflikt?
Der Sieg der radikal-islamischen Hamas hat die politische Landschaft in Nahost wie bei einem Erdbeben verändert. Nach einem Zustand der politischen Schockstarre über die unerwartet deutliche Niederlage bei der ersten palästinensischen Parlamentswahl seit zehn Jahren...
Olmert: Israel braucht jüdische Mehrheit
Israel muss auf weitere Gebiete verzichten, wenn es in der Bevölkerung eine jüdische Mehrheit wahren will. Das sagte der amtierende Premier Ehud Olmert am Dienstag bei der Sicherheitskonferenz in Herzlija...
Deutschland unterstützt Israel bei U-Boot-Kauf
Die Bundesregierung hat erstmals bestätigt, dass sie Israel beim Kauf von zwei U-Booten unterstützen und sich auch finanziell daran beteiligen will. Rüstungsstaatssekretär Peter Eickenboom (SPD) sagte dem MDR, die große Koalition werde an dem Vorhaben festhalten...
Merkel reist zu Antrittsbesuch in Nahen Osten
Anlässlich der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Israel und in die Palästinensergebiete haben führende deutsche Politiker zur Kontinuität in der deutschen Nahost-Politik aufgerufen...
Räumung des Siedlungs-Vorpostens Amona
Bei schweren Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften und rechtsgerichteten Demonstranten im illegalen Siedlungs-Vorposten Amona (Westjordanland) sind heute Dutzende Personen verletzt worden. Die Sicherheitskräfte drangen am Morgen auf das Gelände vor...
Ski Resort trotz Hizbullah Angriff besucht
Tausende der Israeli drängten sich auf den Hermon ein Tag nach Bombardierung auf IDF Aussenposten an der Nordgrenze; IDF bleibt in erhöhter Alarmbereitschat in diesem Gebiet...
Israel überweist 54 Millionen Dollar
Nach dem deutlichen Wahlsieg der Hamas will Israel zunächst zurückgehaltene Zolleinnahmen nun doch an die Palästinenser überweisen. Die rund 54 Millionen Dollar (45 Millionen Euro) würden umgehend freigegeben...
Telekom lässt in Israel forschen
Die Deutsche Telekom will mit der Forschungs- und Technologiekompetenz Israels ihre Netze sicherer machen. Gemeinsam mit der Ben Gurion Universität in Beer Sheva (Wüste Negev) gründet das Unternehmen ein Forschungs- und Entwicklungsinstitut.
Israel will die Zusammenarbeit mit PA
Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas (Abu Mazen) hat Israel in den vergangenen Tagen über verschiedene Ebenen mitgeteilt, dass er weiterhin, - auch nach dem Sieg der Hamas bei den palästinensischen Parlamentswahlen -
Die Registrierung ist beendet
Bei der Parlamentswahl in Israel am 28. März werden 31 Listen um die Gunst der Wähler konkurrieren. Dies teilte die zentrale Wahlkomission nach dem Ende der Registrierung am Freitag mit.
Empörung über russische Einladung an Hamas
Mit Empörung hat Israel am Freitag auf die Einladung der Hamas-Führung nach Russland reagiert. Politiker und Medien warfen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Verrat an ihrem Land sowie an der Haltung des Nahost-Quartetts vor.
Israel beschießt Straßen im Gaza-Streifen
Israel hat in der Nacht zum Samstag laut palästinensischen Sicherheitskreisen mehrere Luftangriffe auf Straßen im Gaza-Streifen geflogen. Wie es weiter hieß, wurden zwei Raketen auf eine Straße abgefeuert, auf der ein Wagen mit militanten Palästinensern fuhr...
Scharons Genesung weiter verschlechtert
Nach einer Notoperation am Darm haben sich die Aussichten für eine Genesung von Ariel Scharon weiter verschlechtert. Der 77-jährige israelische Ministerpräsident schwebte am Samstag nach Angaben der Ärzte in Lebensgefahr...
Oscar-Nominierung von Terroristen-Film
Jüdische Gruppen in Israel und den USA formieren sich zum Protest gegen die Oscar-Nominierung des palästinensischen Films "Paradise Now". Er vermittele Sympathie für Selbstmordattentäter und laufe zudem als Film aus "Palästina"...
Israel am Scheideweg
Die Sicherheitslage im Nahen Osten verdüstert sich zusehends. Israel sieht sich am Scheideweg: «Wir befinden uns vor Tagen, die die Zukunft festlegen werden,» sagte die neue Außenministerin Tsipi Livni am Montag in Jerusalem...
Palästinensern droht Abbruch der Kontakte
«Wenn die Palästinenser einen Parlamentspräsidenten oder Ministerpräsidenten aus den Reihen der Hamas wählen, wird Israel sofort alle Kontakte zu der palästinensischen Autonomiebehörde abbrechen», sagte Mofas der israelischen Zeitung «Jediot Achronot»
Eukalyptus ist wieder im Kommen
Eukalyptus ist wieder im Kommen. Diesmal aus wirtschaftlichem Interesse: Über Jahre hinweg war der Eukalyptusbaum eines der Symbole für die jüdische Aufforstung Israels, sowie des Ringens um die Trockenlegung der Sümpfe...
Parteiprogramme in Israel
„Kadima“ - Die Partei unterstützt die Errichtung eines palästinensischen Staates mit einem weit gefassten Nationalitätsverständnis. „Avoda“ - Die Partei setzt sich für die Wiederaufnahme der politischen Verhandlungen ein. Sie will Gewalt und Terror bekämpfen...
Parteiprogramme in Israel (II)
National-konservativen "Likud-Partei" - Der Likud ist gegen die Errichtung eines arabischen palästinensischen Staates westlich des Jordans. Die religiöse sephardische "Shas-Partei" - Zu den Hauptzielen der religiösen, sephardischen Partei gehört die Eindämmung der Arbeitslosigkeit und Anreize für Arbeitgeber...
Sicherheitskabinett berät über Sanktionen
Israel kann nicht mit einer Organisation verhandeln, die für den Tod Tausender israelischer Staatsbürger verantwortlich ist, sagte Verteidigungsminister Shaul Mofaz am Freitag bei einem Treffen mit EU-Außenkommissar Javier Solana in Israel...
Israel stoppt Geldtransfer
Israel hat nach der Konstituierung des von der radikal-islamischen Hamas dominierten palästinensischen Parlaments Wirtschaftssanktionen gegen die Palästinenser beschlossen. Die israelische Regierung entschied am Sonntag, die Überweisung von Steuereinnahmen ...
Angriff auf Stadtbezirk in Jerusalem vereitelt
Die Israelische Sicherheitsbehörde „Shabak“ hat einen Granatenangriff auf den Stadtbezirk Gila in Jerusalem vereitelt. Dies teilte am Montagmorgen Yuval Diskin dem parlamentarischen Ausschuss für Außen- und Verteidigungspolitik mit...
Parteiprogramme in Israel (III)
Partei „Yisrael Beitenu“ - Israel und die Palästinenser werden Gebiete westlich und östlich der Waffenstillstandslinie von 1948 austauschen; Partei „Meretz-Yachad“ - Die Partei ruft zu einem Ende der Besatzung auf sowie zur Räumung der Gebiete von Siedlern und Soldaten.
Ahmedinedschad vor deutsches Gericht
Eine Gruppe von Israelis will den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmedinedschad vor einem deutschen Gericht verklagen. Die Anklagepunkte sind Leugnung des Holocaust, Schändung des Andenkens an Holocaust-Opfer, Anstiftung zu Hass und Rassismus sowie Verletzung von UN-Konventionen...
Lufthansa „landet“ im Hula-Tal
Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa, die einen Kranich im Logo hat, „landete“ am Montag mit führenden deutschen Vogelforschern im Hula-Tal in Nordisrael, um Tausende dort überwinternder Kraniche zu beobachten. Das Treffen von Lufthansa-Funktionären und deutschen Orni-thologen...
Gegen den Mythos
Israelis können nicht autofahren - so lautet eine weit verbreitete Ansicht. Der Chef der israelischen Verkehrspolizei ist anderer Ansicht und hat erklärt, dass es sich dabei um einen "Mythos" handele...
Ein mit Skandälchen gewürzter Wahlkampf
Auch die Kadima-Partei ist offenbar nicht gefeit gegen Skandale und Enthüllungen. Dieser Tage wurden Ehud Olmert und Tzachi Hanegbi ins Visier genommen, der eine wegen eines undurchsichtigen Liegenschaftshandels, der andere wegen seiner Absicht, trotz erwiesener Gesetzesübertretungen am Ministersessel festzuhalten...
Parteiprogramme in Israel (IV)
Partei Nationale Union/Mafdal - Im Februar 2006 beschlossen die Mitglieder der national-religiösen Partei „Mafdal“ und „Ichud Haleumi“ (Nationale Union); Arabische Nationale Partei - Ziel der Partei von Muhamad Kna`an: Durchsetzung gleicher Rechte im Staat Israel in alltäglichen Angelegenheiten, mit Schwerpunkt...
Nicht mit "machtlosem" Abbas verhandeln
Israel hat den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas als machtlos eingestuft und will mit ihm keine Friedensverhandlungen führen. Abbas sei zwar ein gemäßigter Politiker, könne aber Vereinbarungen in der palästinensischen Autonomiebehörde nicht durchsetzen...
Es ist leichter für ihn, uns zu bekämpfen
Jahrelang konnten die jüdischen Siedler auf die Unterstützung der israelischen Regierung vertrauen, jetzt weht ihnen aus Jerusalem ein scharfer Wind entgegen. Vor der Parlamentswahl Ende März sollen weitere illegale Siedlungen im Westjordanland geräumt werden...
Interims-Ministerpräsident Ehud Olmert
Israel wird seinen Kampf gegen den Terror fortsetzen und weiter nach einer diplomatischen Lösung zur Beilegung des palästinensisch-israelischen Konflikts suchen. „Ich hoffe, dass Mahmoud Abbas nicht zurücktritt“ sate er am Montag bei einer Versammlung ...
Hat Israel Sderot aufgegeben?
Die täglichen Raketenangriffe auf Sderot interessieren weder die israelische Regierung noch die Medien. Diesen Vorwurf äußerte der Bürgermeister der Wüstenstadt, Eli Mojal, im Gespräch mit dem Informationsdienst "Arutz Scheva"...
Im Kriegsfall zehntausende „Jordim“
IDF erwarten im Kriegsfall zehntausende „Jordim“ aus dem Ausland. Zehntausende „Jordim“, Israelis, die im Ausland leben, würden im Kriegsfall zurück nach Hause strömen, um ihr Land zu verteidigen...
Hamas-Delegation in Moskau ein "Fehler"
Der amtierende israelische Regierungschef Ehud Olmert hat den Besuch einer Delegation der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas in Russland als "Fehler" bezeichnet...
Israel droht Hamas-Politikern
Israels Verteidigungsminister Schaul Mofas will eine gezielte Tötung des palästinensischen Ministerpräsidenten Ismail Hanija nicht ausschließen, wenn dessen Hamas-Bewegung wieder Anschläge in Israel verübt. «Niemand ist immun, auch nicht Ismail Hanija», sagte Mofas am Dienstag...
Israelisches Konzept hilft Migranten
Ein Förderprogramm aus Israel hilft Migranten in Deutschland bei der Integration. Das Konzept HIPPY ist vor über 30 Jahren in dem jüdischen Staat entwickelt worden und wird inzwischen in vielen Ländern erfolgreich eingesetzt...
Inter-religiöser Dialog
Ende Februar sind die Delegationen des Vatikan und des israelischen Ober-Rabbinats in Rom zu einem sechsten Treffen im Rahmen des inter-religiösen Dialogs zusammengekommen. Die Idee zum Dialog entstand im Laufe des Besuches von Papst Johannes Paul II. in Israel...
Netanjahu schließt Bündnis mit Olmert aus
Der Chef der israelischen Likud-Partei, Benjamin Netanjahu, hat den Eintritt in eine vom amtierenden Ministerpräsidenten Ehud Olmert geführte Regierung ausgeschlossen. Die Rechtskonservativen lehnen Pläne Olmerts ab, sich einseitig aus Teilen des besetzten Westjordanlands zurückzuziehen...
Armee umstellt Gefängnis von Jericho
Soldaten der israelischen Armee haben am Morgen das Gefängnis von Jericho gestürmt, in dem die Mörder des israelischen Tourismusministers, Rehavam Zeevi, festgehalten werden. Minister Zeevi wurde im Oktober 2001 vor seinem Zimmer im Hyatt-Hotel in Jerusalem von palästinensischen Terroristen ermordet...
Hintergrund zum Einsatz in Jericho
Der israelische Militäreinsatz in Jericho hatte als einziges Ziel, sicherzustellen, dass die Mörder eines israelischen Ministers hinter Gitter bleiben. Im Oktober 2001 hatten Terroristen der Terrorgruppe PFLP (Popular Front of the Liberation of Palestine) den israelischen Tourismusminister Rechavam Zeevy ermordet...
Neurologen kritisieren Behandlung Scharons
Amerikanische Neurologen haben die Behandlung des kranken israelischen Premiers Ariel Scharon kritisiert. In einem Fachmagazin listen sie Fehler auf, die israelische Ärzte möglicherweise beim berühmten Schlaganfall-Patienten gemacht haben...
Kontakt zu Hamas-Regierung abgelehnt
Israel hat schon vor der offiziellen Billigung der Kabinettsliste der neuen Palästinenserregierung durch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas jeden Kontakt zu dieser Regierung abgelehnt. Die von der Hamas vorgeschlagene Liste laufe auf eine "terroristische Regierung" hinaus...
Rechtsextremer Jude verlangt Tötung
Der Vorsitzende der rechtsextremen Partei "Jüdisch-Nationale Front", Baruch Marsel, hat die "gezielte Tötung" des Friedensaktivisten Uri Avnery gefordert. Marsel, der als Kandidat für die Knesset-Wahl in der kommenden Woche aufgestellt ist, griff zudem die israelische Regierung und die Grundordnung scharf an...
Mordaufruf gegen Friedenspreisträger
Gegen den israelischen Publizisten Uri Avnery, der 1997 zusammen mit seiner Organisation "Gush Shalom" ("Friedensblock") mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde, ist ein Mordaufruf ausgesprochen worden. Wie der Vorsitzende des Vereins Aachener Friedenspreis...
Seit Januar im Koma
Seit Januar liegt Ministerpräsident Ariel Scharon im tiefen Koma im siebenten Stock des Hadassah-Hospitals. Sieben Mal ist er seitdem operiert worden. Doch gibt er immer noch kein Zeichen von sich. Wie ein Sprecher des Hospitals verriet, liegt Scharon auf der Intensivstation der Neurologie und ...
Parteiprogramme in Israel (V)
Kurze Darstellung der zur Wahl der 17. Knesset zugelassenen Parteien.Yehadut Hatora, Bal’ad, Brit Olam, Gil, Da’am, Grüne, Hadash, Ha-Lev, Chasit,Chez,Cherut,Lev Olim, Lacham,Lider, Oz la ani’im, Ale Yarok, Atid Echad, Ra’ash, Zomet, Zionut Hachadasha, Shinui, Tafnit
Der langweiligste Wahlkampf
Vier Lieferwagen mit grünweißen Plakaten der antireligiösen Schinui-Partei standen mit Särgen auf dem Dach vor dem Tor der Hebräischen Universität in Jerusalem. Die länglichen Holzkisten waren in die blauweiße Staatsflagge mit dem Davidstern gehüllt...
Kadima-Partei stärkste Partei
Die Kadima-Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Ehud Olmert (60) tritt bei der israelischen Parlamentswahl an diesem Dienstag als klarer Favorit an. Israelische Zeitungen veröffentlichten am Montag letzte Umfragen, denen zufolge die Partei mit mindestens 34 der 120 Parlamentssitze rechnen kann...
Kadima ist Wahlsieger
Wie zuvor erwartet, hat die Kadima-Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Ehud Olmert die Parlamentswahlen in Israel gewonnen. Kadima wird in der Knesset 28 Sitze bekommen. Der große Verlierer ist der rechtskonservative Likud-Block...
Beginn der Koalitionsverhandlungen
Nach Auszählung von 99% der abgegebenen Stimmen steht der Sieger der israelischen Parlamentswahlen am Mittwochmorgen fest: Die Zentrumspartei Kadima erzielte 28 Sitze und wird im Laufe des Tages mit Koalitionsverhandlungen beginnen, berichtet Ha’aretz...
Erste Sondierungen zu Koalitionen
Nach dem Wahlsieg der Kadima-Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Ehud Olmert haben die israelischen Parteien heute erste Sondierungen über die Bildung einer neuen Koalition aufgenommen. Amir Peretz, hat gestern Anfragen rechts gerichteter Parteien für eine Regierungsbildung erhalten...
Vier Israelis bei Selbstmordattentat getötet
Bei einem palästinensischen Selbstmordattentat vor der Siedlung Kedumim im Westjordanland sind am Donnerstagabend vier Israelis getötet worden. Der Attentäter hatte sich als orthodoxer Jude verkleidet und war per Anhalter in den Wagen eines älteren Ehepaares ...
Wird Scharon für regierungsunfähig erklärt?
Das israelische Kabinett wird den im Koma liegenden Ministerpräsidenten Ariel Scharon offenbar bei seiner Sitzung am Sonntag für regierungsunfähig erklären. Der Beschluss werde nach der gesetzlich festgelegten Übergangsfrist von 100 Tagen am 14. April Rechtskraft erlangen...
Kadima und die Arbeitspartei
Eine Woche nach der israelischen Parlamentswahl haben die Wahlsieger Kadima und Arbeitspartei Koalitionsverhandlungen vereinbart. Der amtierende Ministerpräsident Ehud Olmert (Kadima) sagte am Dienstag in Jerusalem, er habe zwei Nächte lang Gespräche mit Amir Perez von der Arbeitspartei geführt...
Likud lehnt Koalition mit Kadima ab
Der designierte Premierminister Ehud Olmert will den geplan-ten Abzug aus Großteilen Judäas/Samarias bereits im November 2008, zum Ende der Amtsperiode von US-Präsident George W. Bush, abschließen. Dies erklärten Berater Olmerts am Sonntag gegenüber der Jerusalem Post...
Gespräche mit PLO-Vertretern in Casablanca
Eine inoffizielle israelische Delegation unter der Leitung des designierten Knessetabgeordneten Ami Ayalon (Arbeitspartei) wird in Kürze zu Treffen mit hochrangigen PLO-Vertretern nach Casablanca reisen. Ziel ist, die Kontakte mit den gemäßigten Stellen in der PA aufrecht zu halten...
Attentate gegen Soldaten keine Terrorakte
Die israelische Außenministerin Tsipi Livni hat in ihrer Heimat mit einer Äußerung zu palästinensischen Selbsmordattentätern für Aufhorchen gesorgt. Viele Anschläge könnten verhindert werden, wenn die Mutter des Attentäters festgenommen wird. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Vizepräsidenten der Hochschule Netanja, Josef Ginat...
Iran - Bedrohung für die gesamte freie Welt
Nach den Worten des Generalstabschefs Dan Halutz „haben die Iraner einen bedeutungsvollen Schritt unternommen, in dem sie ihre atomaren Errungenschaften bekannt gemacht haben“, doch nicht immer bedeutet eine Bekanntmachung, dass wirklich etwas dahinter steht. Gehe man davon aus...
Analyse: Atompoker löst in Israel Besorgnis aus
Die Entwicklung des iranischen Atomprogramms löst in Israel wachsende Sorge aus. Einen eigenen Militärschlag gegen den verfeindeten Staat schließen führende Politiker Israels vorerst aber aus. Bisher gilt Israel als einzige nukleare Militärmacht in der Region. Nach Einschätzung hält das Land 200 Atomsprengköpfe versteckt...
Tote und Verletzte bei Anschlag in Tel Aviv
Ein palästinensischer Selbstmordattentäter hat sich am Montag in einem Geschäftsviertel von Tel Aviv in die Luft gesprengt und neun Israelis mit in den Tod gerissen. Mindestens 66 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben zum Teil schwer verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich in einem Anruf bei der Nachrichtenagentur AP der Islamische Dschihad.
Israel übt Zurückhaltung
Israel hat auf den blutigen Selbstmordanschlag in Tel Aviv mit neun Todesopfern mit betonter Zurückhaltung reagiert. Ministerpräsident Ehud Olmert sagte zwar am Dienstag bei einer Dringlichkeitsberatung in Jerusalem, die Regierung der radikal- islamischen Hamas-Bewegung müsse für die Tat gerade stehen...
Holocaust-Gedenktag
Knapp eine Woche nach dem Pessachfest gedenkt das israelische Volk den sechs Millionen Opfern des jüdischen Volkes, die von den Nationalsozialisten im Holocaust ermordet wurden. Die Gedenk-Veranstaltungen zum HOLOCAUSTMÄRTYRER- UND HELDENGEDENKTAG beginnen am Vorabend...
Holocaust-Gedenktag in Israel
In Israel haben zum Gedenken an sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden landesweit die Sirenen geheult.Menschen stiegen aus ihren Autos und verharrten in stiller Erinnerung.Die traditionellen Gedenkveranstaltungen begannen direkt im Anschluss daran...
Spionage-Satelliten mit russischer Hilfe im All
Israel hat mit Hilfe Russlands einen Spionage-Satelliten ins All gebracht, der das iranische Atomprogramm überwachen soll.Der israelische Regierungschef Ehud Olmert hatte vor wenigen Tagen gesagt, der Iran bedrohe Israel in seiner Existenz...
Marathongespräche der Kadima
Bis in die späte Nacht saßen gestern Vertreter der Kadima-Partei und der Arbeiterpartei zusammen, um einen Konzensus für das Koalitionsabkommen zu erreichen. Amir Peretz, der Vorsitzende der Arbeiterpartei, hielt gestern Abend ...
Kadima hat Koalitionen geschmiedet
Entsprechend der Aussagen eines Kadima-Sprechers hat die Unterzeichnung des fertig gestellten Koalitionsabkommens zwischen der Arbeitspartei und Kadima heute Nachmittag stattgefunden. Im Abkommen ist vereinbart, dass die Arbeitspartei sieben Ministerposten bekommen wird...
"Holocaust-Leugnung ist unmoralisch"
Der arabische Knesset-Abgeordnete Ahmed Tibi hat sich gegen die Leugnung des Holocaust ausgesprochen. Die Nazis hätten an den Juden eines der abscheulichsten Verbrechen in der Geschichte verübt, schreibt er in einem arabischen Zeitungsartikel...
Brisanter israelischer Geheimbericht
Eine militärisch-zivile Kommission in Israel ist zum Schluss gelangt, dass weitere Staaten im Nahen Osten dem Beispiel Irans folgen und sich mit Atomwaffen versehen könnten. Formell ist die Meridor-Kommission von Verteidigungsminister Mofaz einberufen worden.
Israel will Staatsgrenzen endgültig festlegen
Israel will die endgültigen Grenzen als mehrheitlich jüdischer, demokratischer Staat festlegen. Das sieht der zwischen Kadima- und Arbeitspartei unterzeichnete Koalitionsvertrag vor. Dafür müsse die Ausdehnung der jüdischen Siedlungen im Westjordanland verringert werden...
Israel gedenkt seiner 22.123 gefallenen Soldaten
Freud und Leid liegen oft eng beieinander, das wird jedes Frühjahr in Israel besonders deutlich, wenn die Nation ihre gefallenen Soldaten betrauert, um einen Tag später ausgelassen und fröhlich ein weiteres Jahr ihrer Existenz zu feiern...
Olmert verteilt Kadima-Ministerien
Nach erfolgreichen Koalitionsverhandlungen mit der Pensionärspartei und der Arbeitspartei erzielte die Kadima-Partei von Ehud Olmert nun auch eine Übereinkunft mit der ultraorthodoxen Schass-Partei. Außen-ministerin Tzipi Livni behält ihr bisheriges Amt...
Party für mauretanische Waisen
Waisenkinder in Mauretanien dürfen am diesjährigen israelischen Unabhängigkeitstag eine besondere Freude erleben. Die israelische Botschaft hat einen Teil des Budgets, das für die Feierlichkeiten vorgesehen war, für eine Kinder-Party zur Verfügung gestellt...
Der 58. Unabhängigkeitstages
Grußwort des Staatspräsidenten Moshe Katsav und von Ministerpräsident Ehud Olmert an die Jüdischen Gemeinden in der Diaspora anlässlich des 58. Unabhängigkeitstages. Seit das jüdische Volk seine Unabhängigkeit erneuert hat ...
Olmert bekräftigt Rückzugsplan fürs Westjordan
Die künftigen Grenzen Israels sollen in den nächsten vier Jahren festgelegt werden. Dies erklärte am Donnerstag Ministerpräsidenten Ehud Olmert in seiner ersten Grundsatzrede vor dem neu gewählten Parlament in Jerusalem. ...
Neonazis in Israel?
In der Nacht, während in Israel noch der Unabhängigkeitstag gefeiert wurde, sprühten unbekannte Täter in der großen Synagoge von Petach Tikwa, östlich von Tel Aviv, Hakenkreuze und den Namen "Hitler" auf die Marmorsäulen, den Torah-Schrank und heilige Bücher. Die Polizei vermutete zunächst...
Es gibt in Israel eine neue Regierung
Die neue Regierung hat sich auf den Weg gemacht: Mit einer Mehrheit von 65 Knessetabgeordneten gegenüber 49 Gegenstimmen und 4 Abwesenden rief die Knesset gestern Abend (Donnerstag) die 31. Regierung des Staates Israel mit 25 Ministern aus...
Gewalt in Hebron
Gegen den erbitterten Widerstand jüdischer Siedler hat die israelische Armee ein besetztes Haus in der Stadt Hebron im Westjordanland geräumt. Soldaten und Polizisten stürmten das Gebäude, in dem sich Dutzende Siedler verbarrikadiert hatten...
Den Opfern einen Namen geben
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) nahm sich Zeit: Am Montag, dem zweiten Tag seiner Israelreise, besuchte der Regierungschef mehr als zwei Stunden lang die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Dabei ging es auch um Belange Nordrhein-Westfalens...
Israelischer Minister Peres droht Teheran
Bisher hatte Israel gegenüber Iran und seinen unverhohlenen Drohungen gegen den jüdischen Staat stets Zurückhaltung gewahrt. Der stellvertretende Ministerpräsident Peres ist von dieser Linie jetzt überraschend abgerückt: Im Gespräch mit ausländischen Journalisten sagte er, auch Iran könne zerstört werden...
Tatsachen am Boden schaffen
Seth Vogelmann lässt den Blick nach Westen schweifen. Im Vordergrund liegt der Berg Zion mit der Hebräischen Universität, daneben der Ölberg, von dem der Turm des Auguste-Viktoria-Krankenhauses aufsteigt. In der Ferne schimmern die Kuppeln der Jerusalemer Altstadt...
Die Grundlinien der 31. israelischen Regierung
Wir möchten Ihnen die verkürzten 65 Grundlinien der 31. israelischen Regierung vorstellen. Die Regierung Israels wird, aus Anerkennung ihrer Verpflichtung zur Gestaltung eines neuen Kapitels im Leben des Staates Israel, nach Einigkeit und Schlichtung im Volke streben, mit Toleranz, gegenseitiger Achtung...
Ca. 50 Millionen Euro für medizinische Hilfe
Der neue israelische Verteidigungsminister Amir Peretz hat Außenministerin Tzipi Livni davon überzeugt, ca. 50 Millionen Euro zurück gehaltener palästinensischer Steuergelder an die Palästinenser zu überweisen. Das wurde am Donnerstag bekannt. Livni bestand allerdings auf der Bedingung, dass die Gelder...
Hakenkreuze unterm Davidstern
Für die Besucher der mehr als 100 Jahre alten Großen Synagoge in der israelische Stadt Petah Tikwa waren die Hakenkreuze an ihrem Gotteshaus ein Schock. Auf Wände und Türen, auf Gebetsbücher und sogar auf Tora-Rollen hatten die Täter das Nazi-Symbol gesprüht. Auch das Wort "Hitler"...
Israel bestätigt umstrittenes Gesetz
Hunderte israelisch-palästinensische Ehepaare dürfen auch künftig nicht gemeinsam in Israel leben. Das oberste Gericht in Jerusalem bestätigte am Sonntag ein umstrittenes Gesetz, wonach palästinensische Ehepartner von Israelis ...
Gespräche über Konvergenzplan
Israel und die USA nehmen in dieser Woche Gespräche über den „Konvergenzplan“ von Ministerpräsident Ehud Olmert auf. Dabei stehen zwei zentrale Fragen auf der Tagesordnung: der zeitliche Ablauf und inwiefern der Plan von den USA unterstützt wird.
Israelische Bank stellt Geschäfte ein
Die israelische Discount Bank will mit Banken im palästinensischen Autonomiegebiet keine Finanzgeschäfte mehr tätigen. Die Ankündigung vom Dienstag gilt als weiterer Rückschlag für die von völliger Zahlungsunfähigkeit bedrohte Hamas-Regierung...
Israel als Mitglied des UNO-Sicherheitsrates
Der Jahrestag der Aufnahme Israels in die Vereinten Nationen am 11. Mai 1949 ist eine passende Gelegenheit, um auf das zurückzublicken, was zweifellos eine aufgewühlte Beziehung genannt werden kann. Allerdings ist es vielleicht sinnvoller, nach vorne zu schauen, als die Vergangenheit zu untersuchen...
Olmert stellt Treffen mit Abbas in Aussicht
Ministerpräsident Ehud Olmert ist grundsätzlich bereit, sich mit dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, zu treffen, - vorausgesetzt, dass Abbas gegen den palästinensischen Terror vorgeht. Das sagte Ministerpräsident Olmert bei einem Gespräch mit dem ...
Olmert: Keine humanitäre Krise im Gaza
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert sieht trotz der am Rande des Zusammenbruchs stehenden palästinensischen Wirtschaft keine humanitäre Krise im Gazastreifen. Israel sei aber bereit, Medikamente und andere lebensnotwendige Dinge Krankenhäusern ...
Ausbau von vier Siedlungen im Westjordan
Die israelische Regierung plant die Erweiterung von vier Siedlungen im Westjordanland. Wie das Verteidigungsministerium in Jerusalem der Nachrichtenagentur AP am Sonntag bestätigte, wurde der Ausbau bereits vor Monaten angeordnet. Das Vorhaben dürfte bei dem für Dienstag...
Olmert wirbt in Washington für Grenzpläne
Die Pläne für eine einseitige Festlegung der israelischen Grenzen haben am Dienstag im Mittelpunkt des Besuchs von Ministerpräsident Ehud Olmert in Washington gestanden. Olmert traf zunächst mit US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zusammen. Später wollte er den angestrebten Rückzug...
Regierung setzt Hamas Frist bis Jahresende
Nach positiven Signalen aus Washington will Israel der Hamas eine Frist setzen. Die palästinensische Regierungspartei müsse bis Ende des Jahres Israel anerkennen und der Gewalt abschwören. Andernfalls werde Israel seine endgültigen Grenzen bis zum Jahr 2010 ohne Abstimmung ...
Olmert vor US-Kongress
Nach seinen Gesprächen mit US-Präsident George W. Bush hat Israels Ministerpräsident Ehud Olmert Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas Friedensgespräche angeboten. Bush hatte sich zuvor grundsätzlich hinter Olmerts Pläne gestellt, die Grenzen Israels einseitig festzulegen...
Israel genehmigt Waffenlieferung
Verteidigungsminister Amir Peretz hat der Möglichkeit zugestimmt, Waffen aus Staaten in der Nahost-Region an die Sicherheitsapparate zu liefern, die dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, unterstehen. Der Radiosender „Kol Israel“ berichtete...
Teddy Kollek feiert seinen 95. Geburtstag
Der israelische Politiker und Staatsmann Teddy Kollek, der am 27. Mai 2006 seinen 95. Geburtstag begeht, hat viel zu feiern und viel, für das er gefeiert wird. Keiner kennt Jerusalem besser als er - nicht umsonst gilt er als der Erbauer des modernen Jerusalem...
Schwere Kämpfe an der Grenze zum Libanon
Im Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon haben sich die israelische Armee und bewaffnete Hisbollah-Kämpfer zeitweise schwere Kämpfe geliefert. Israelische Kampfflugzeuge bombadierten zwei Stützpunkte einer radikalen, syrienfreundlichen Palästinensergruppe im Osten Libanons....
Neue Hisbollah-Raketen aus dem Iran
Der Iran hat die schiitische Hisbollah-Organisation im Libanon mit Langstrecken-Raketen ausgestattet, die Ziele mit bis zu 200 km Entfernung treffen können. Damit liegen alle israelischen Ballungsräume, inklusive die südisraelische Stadt Be’er Sheva, in Angriffsnähe der Hisbollah...
Mörsergranate traf israelische Militärbasis
Es scheint wie ein Wunder, dass niemand verletzt wurde. Gestern Abend gegen 21:30 Uhr waren in der Nähe der israelischen Militärbasis in Nahal Oz nördlich des Gazastreifens zwei Explosionen zu hören. Einer der Soldaten sagte, aus ...
Rückzug von der Westbank in einem Zug
In einem Interview mit „Yedioth Ahronoth“ machte Ministerpräsident Ehud Olmert deutlich, dass er die Räumung in der Westbank im Gegensatz zu den letzten Veröffentlichungen nicht stufenweise durchführen wird, da „eine solche Aufteilung die Bevölkerung erschüttern würde“...
Beziehungen zu Ägypten vertiefen
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat vor dem ersten Treffen mit Ägyptens Staatschef Husni Mubarak nach seinem Amtsantritt den Willen zur Vertiefung der beiderseitigen Beziehungen bekräftigt. "Ich habe vor, die Beziehungen zu Ägypten, dem größten arabischen Land der Region, zu stärken"...
Stromchaos in Israel
Seit Sonntag geht in Israel im Halbstundenrhythmus das Licht aus. Der Verkehr bricht zusammen, weil die Ampeln nicht mehr funktionieren. In den Industriezentren stehen die Maschinen still. Im Supermarkt bilden sich endlose Schlangen vor den Kassen, weil ohne Strom nichts läuft...
Drohende Eskalation der Gewalt
Die Spirale der Gewalt in Nahost dreht weiter: Israel hat auf die nächtlichen Raketenangriffe von Hamas-Extremisten reagiert und flog heute Morgen einen Vergeltungsangriff. Dabei wurden zwei Palästinenser getötet...
Olmert über den Tod unschuldiger Zivilisten
Ministerpräsident Ehud Olmert hat in der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag (11.6.06) sein tiefes Bedauern über den Tod der sieben Zivilisten am Strand von Gaza ausgedrückt und die Veröffentlichung aller Untersuchungsergebnisse über die genauen Umstände des Vorfalls angekündigt...
Wusste nicht, wie viel auf Israel geschossen wird
Diplomatischer Zwischenfall zwischen Israel und UN-Generalsekretär Kofi Annan: Annan forderte am Wochenende, den Tod der palästinensischen Familie am Strand von Gaza zu untersuchen. Diplomatische Stellen der UNO teilten mit, dass Annan am Samstagabend Ministerpräsident Ehud Olmert anrief...
EU und Israel uneins über Finanzhilfe
Die Wiederaufnahme der internationalen Finanzhilfe für die Palästinenser bleibt zwischen der EU und Israel umstritten. EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Walder sprach nach einem Treffen mit der israelischen Außenministerin Zipi Livni in Luxemburg von einem ...
Hartes Ringen um israelische Mitgliedschaft
Am zweiten Tag der internationalen Konferenz vom Roten Kreuz und Roten Halbmond haben die Delegierten in Genf weiter um die Aufnahme Israels in die Bewegung gerungen. Mit einem Kompromiss wurde noch für Mittwoch gerechnet, wie aus Verhandlungskreisen verlautete...
Israel will Luftangriffe nicht einstellen
Ungeachtet aller internationalen Kritik will Israel seine gezielten Luftangriffe auf mutmaßliche palästinensische Extremisten fortsetzen. Man gebe sich größte Mühe zu verhindern, dass Zivilpersonen in Mitleidenschaft gezogen würden, sagte Luftwaffenchef Elieser Schakedi am Donnerstag im israelischen Armeerundfunk...
Blutiger Angriff auf Israelis an Grenze
Erstmals seit dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifen vor neun Monaten haben militante Palästinenser bei einem Überraschungsangriff auf Israels Grenzgebiet zwei Soldaten getötet. Ein dritter Soldat wurde nach einem heftigen Feuergefecht lebend in das palästinensische Autonomiegebiet verschleppt...
Stellungnahme zum Überfall
Israel betrachtet die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) unter der Regierung der Terrororganisation Hamas allein verantwortlich für den Überfall auf „Kerem Shalom“ und für das Schicksal des entführten israelischen Soldaten. Der Vorsitzende der PA, Mahmoud Abbas, verfügt über alle Mitte...
Der israelische Militäreinsatz im Gaza
Die israelischen Verteidigungskräfte (Zahal) haben gestern Abend einen Militäreinsatz im Gazastreifen gestartet, der zielgerichtet und zeitlich begrenzt ist. Ziel ist die wohlbehaltene Heimkehr des Entführten Gilad Shalit und die Zerstörung der terroristischen Infrastruktur der nach wie vor ungehindert...
Eine klare Warnung
Der israelische Vizeministerpräsident Schimon Peres hat den Raketenangriff auf den Amtssitz des palästinensischen Ministerpräsidenten vom frühen Sonntagmorgen als «klare Warnung» bezeichnet. Der Angriff sei in der Nacht erfolgt...
Israel lehnt palästinensisches Ultimatum ab
Israel wird mit der Hamas-Regierung nicht über einen Gefangenenaustausch verhandeln. Das gab das Büro des Ministerpräsidenten am Montagnachmittag bekannt. „Die israelische Regierung wird sich nicht Erpressungen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas...
„Hey Daroma“ – Auf nach Süden
Internationale und israelische Künstler werden Ende August am Jazzfestival in Eilat teilnehmen. Das Festival feiert sein 20jähriges Bestehen. Zahlreiche Künstler aus Israel und der ganzen Welt werden am Jazzfestival in Eilat teilnehmen, das dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert...
Angriff auf Ashqelon ist eine Kriegserklärung
Nach dem palästinensischen Raketenangriff auf die Küstenstadt Ashqelon hat das israelische Sicherheitskabinett am Mittwoch eine Ausweitung der Offensive im Gazastreifen beschlossen. Erstmals hatten Palästinenser das Zentrum der Stadt beschossen und den Parkplatz einer Schule getroffen...
Israelische Armee rückt weiter vor
Monate nach ihrem Abzug aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee den Norden des Palästinensergebietes wieder besetzt. Mit Panzern, Planierraupen und Bodentruppen rückte die Armee vier Kilometer weit in den Norden des Gebietes vor. Die Soldaten bezogen in drei ehemaligen jüdischen Siedlungen Stellung, die im September geräumt worden waren...
Humanitäre Lieferungen an Palästinänser
Nach wie vor versorgt Israel den Gazastreifen mit Strom und Trinkwasser. Angesichts der aktuellen Lage wurde die Lieferung erhöht. Der Strom im Gazastreifen kommt aus dem strategisch wichtigen israelischen Rutenberg-Kraftwerk im Süden der Stadt Ashqelon, das palästinensische Terrorgruppen...
In Reichweite der Qassam-Raketen
Am Sonntagmorgen sind zwei Qassam-Raketen aus dem nördlichen Gazastreifen auf Sderot abgeschossen worden. Eine Rakete zerstörte das Dach eines Wohnhauses in einem südlichen Stadtbezirk. Eine Person wurde verletzt. Drei Personen erlitten einen Schock...
Humanitäre Lieferungen in den Gazastreifen
Die Hamas-Regierung hat in den vergangenen Tagen Hunderte Palästinenser aus dem Gazastreifen daran gehindert, zur ärztlichen Behandlung nach Israel auszureisen. Das teilten hochrangige Stellen in der Einheit zur Koordination der Regierungsaktivitäten in den palästinensischen Autonomiegebieten mit...
Streit um Homo-Festival verschärft sich
Der Streit um die Abhaltung des internationalen Homo- und Lesben-Festivals, das im August in Jerusalem stattfinden soll, wird immer härter. Nachdem religiöse Juden, Christen und Moslems vereint und energisch gegen dieses Gay-Festival protestierten, brach deswegen nun auch in der Knesset...
Israelische Armee rückt im Libanon ein
Nach der Entführung zweier israelischer Soldaten im Südlibanon ist die Lage in Nahost dramatisch eskaliert. Zusätzlich zu ihrer Offensive im Gazastreifen rückte die israelische Armee in das nördliche Nachbarland ein und griff die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah mit Luft- und Bodentruppen an...
Kabinett-Sonderkommunique, 12. Juli 2006
Ein ernster Vorfall hat sich heute (Mittwoch, 12. Juni 2006) innerhalb des Gebietes des Staates Israel ereignet. Ein Hisbollah-Kommando hat die nördliche Grenze überschritten und eine IDF-Routinepatrouille angegriffen. Das Resultat dieses Angriffs sind acht getötete israelische Soldaten...
Neun Tote in Israel: Raketen treffen Haifa
Ein Raketenangriff der Hisbollah auf die israelische Stadt Haifa in Nordisrael hat neun Todesopfer gefordert. Israel setzt seine Militäroffensiven im Libanon und im Gazastreifen auch mit dem Einsatz von Bodentruppen fort. Die israelische Armee forderte die Bevölkerung im Südlibanon zum Verlassen der Region auf...
Israel stellt sich auf Zermürbungskampf ein
Die internationale Gemeinschaft wünscht sich ein schnelles Ende der neuen blutigen Auseinandersetzungen in Nahost, aber Israel stellt sich auf einen längeren Kampf gegen die libanesische Hisbollah-Miliz ein. Der israelische Verteidigungsminister Amir Perez betonte am Montag, man dürfe die Angriffe ...
Der israelische Einsatz im Libanon
Fragen und Antworten hierzu. Warum hat Israel so stark auf die Angriffe aus dem Libanon reagiert? Warum behaupten Israel und andere, dass Syrien und Iran in den Terrorismus der Hamas und der Hizbullah involviert sind? Warum werden Hamas und Hizbullah von Syrien und Iran unterstützt? ....
Treffen des politischen Sicherheitskabinetts
Das politische Sicherheitskabinett traf sich am heutigen Mittwoch (19.7.) und entschied wie folgt: Das Kabinett drückt sein Bedauern über den Tod von israelischen Zivilisten und Soldaten durch den Beschuss von Raketen und Angriffen der Hisbollah aus und sendet sein Beileid an die betroffenen Familien...
Luftwaffe bombardiert Nasrallah-Bunker
Der Bunker, den die israelische Luftwaffe heute Nacht bombardiert hat, befindet sich etwa einen halben Kilometer vom Bezirk A-Dahia entfernt, in der Nähe des Flughafens im Süden Beiruts. In der Vergangenheit galt der Ort als Bollwerk der Amal-Milizen. Seit einigen Jahren dient er den Hisbollah-Terroristen für deren Aktionen...
Israelische Journalisten treten aus IFJ aus
Die internationale Journalisten-Föderation hat am Wochenende Israel wegen der Bombardierung des Gebäudes verurteilt, von dem aus der Fernsehsender der Hisbollah Al-Manar sendete. Als Reaktion sind die israelischen Vertreter am Donnerstag aus der Föderation ausgetreten...
Regierungserklärung
Ministerpräsident Ehud Olmert machte zu Beginn der Kabinettssitzung folgende Bemerkungen: „Zuerst möchte im Namen der Regierung all jenen Familien das Beileid übermitteln, die Tote beklagen zu haben sowie die besten Wünsche für eine vollständige Genesung jenen, die verwundet wurden...
Richard C. Schneider zur Lage im Nahen Osten
Interview mit Shimon Stein
Botschafter Shimon Stein hat im ARD-Morgenmagazin-Interview dafür plädiert, die Krise zum Anlass ...
„an meine deutschen Freunde“
Brief des ehemaligen Vizepräsidenten der Knesset; Dov Ben-Meir, Vizepräsident der Knesset a.D.: „an meine Freunde in Deutschland“
An meine Freunde und Bekannten in der Bundesrepublik Deutschland
Juli 2006...
Israel gerät zunehmend unter Druck
Israels Operation gegen die Hisbollah
Die unerträgliche Situation, die in den 6 Jahren seit dem Rückzug der israelischen Armee aus dem Südlibanon entstanden ist, macht es notwendig, dass Israel nun zwei Ziele anstreben muss, um seine Bevölkerung zu schützen – die Beseitigung der Bedrohung durch Raketen- und Terroranschläge der...
Ein Erfahrungsbericht
60 Sekunden geht die Sirene, die mindestens so einen erschreckenden Klang hat wie die Explosionen, die ich in den Ortschaften und Feldern um uns herum höre, Explosionen, die von Einschlägen der Katjuscha-Raketen aus dem Libanon herrühren. 60 Sekunden - dies ist die maximale Zeit...
Zweifel an Explosionsursache in Kana
Israelische Militärs haben am Sonntag Zweifel an der Ursache der tödlichen Explosion in einem Haus im südlibanesischen Kana geäußert. Zwischen den israelischen Angriffen auf das Haus und der Explosion...
IDF Response to Event in Qana Village
Nach dem Ereignis, von heute morgen , Sonntag, dem 30.7.2006., in Qana, erinnert das IDF , dass der Angriff aus der Fortsetzung von des dauerhaften Raketebeschuss gegen israelische Ortschaften in diesem Bereich resultiert. Alle Einwohner der Dörfer im diesem Bereich, einschließlich Kana, wurden im voraus...
Die andere Seite: Albtraum in Haifa
Wie ein Schutz suchendes Kind liegt Nika Simchowitsch zusammengekauert in seinem Krankenhausbett. Der 30- Jährige hat vor zwei Wochen einen Hisbollah-Raketenangriff auf eine Eisenbahnwerkstatt in der israelischen Hafenstadt Haifa schwer verletzt überlebt. Am ganzen Körper hat er Brandverletzungen...
«Israel bereit für Schmerz, Tränen und Blut»
Das israelische Sicherheitskabinett hat einer Ausweitung der Bodenoffensive im Südlibanon zugestimmt. Einem Waffenstillstand will die Regierung Olmert erst nach der Stationierung einer Schutztruppe zustimmen. Nach Berichten des Rundfunks sollen mehrere tausend Reservisten einberufen werden...
Untersuchungsergebnis zum Vorfall Kana
Die Untersuchung bestätigt die bei der Pressekonferenz der israelischen Armee am Tag des Vorfalls zur Verfügung gestellten Informationen. Nach diesen Informationen griff Zahal das Gebäude um 00:52 Uhr aus der Luft mit zwei Granaten an. Die erste explodierte, die zweite war anscheinend ein Blindgänger...
„Unverhältnismäßig? Und wie!“
Kommentar von Oberst Moshe Elad: Bei Terrorismusbekämpfung kann das genaue Achten auf Verhältnismäßigkeit Menschenleben kosten. Die Erfahrung zeigt, dass die Welt zunächst empört reagiert, aber letztlich Einsicht zeigt und die Maßnahmen begrüßt. Immer wieder wird argumentiert, dass Israels Reaktion „unverhältnismäßig“ sei. Der französische Präsident Jacques Chirac zum Bespiel möchte...
Hezbollah - Coming Soon To Your Hometown
Israel Kabinett-Communique
„Am Wochenende hat das sozioökonomische Kabinett entschieden, die Gemeinden im Norden mit weiteren NIS 100 Mio. zu unterstützen, zusätzlich zu den NIS 50 Mio., die bereits überwiesen wurden. Die endgültige Verabschiedung durch den Finanzausschuss der Knesset wird für Montag, 7.8.06, erwartet...
Entführer von Regev und Goldwasser gefasst
Der Kommandant des militärischen Nachrichtendienstes, General Amos Yadlin, teilte gestern auf einer Regierungssitzung mit, dass Israel einen der Entführer der Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev gefasst hat. Yadlin erzählte, dass der Entführer vor kurzem bei einer Aktion im Libanon gefasst worden sei...
„Nicht durcheinander kommen“
Nathan Alterman, der viel über die Reinheit der Waffe schrieb, überlegte sich einst, welches Denkmal die drei israelischen Soldaten Hanan Samnun, Yossi Kaplan und Boaz Sasson erhalten sollten. Sie kamen bei einer Verfolgungsjagd ums Leben, weil sie davor zurückschreckten, eine stillende Frau am Eingang...
Israels Kampf für die Natur im Nahen Osten
Aufforstung der Wälder wird 60 Jahre dauern. Rund 750.000 Bäume sind bis heute durch Hisbollah-Raketen im Norden Israels in Flammen aufgegangen (Foto: KKL). Die Umweltorganisation KKL (http://www.jnf-kkl.de/) geht davon aus, dass sich der direkte Schaden auf ca. 36 Millionen Shekel beläuft
...
Großvater Grin erinnert sich
Der Norden wird bombardiert. Ich erzähle meinen geliebten Enkeln nicht, dass ich nicht im Bunker sitze, damit sie sich keine Sorgen machen. Während sie glauben, dass ich im Bunker bin (Opa, geh nicht aus dem Bunker, warum kommst du nicht zu uns?), mache ich mit der Routine weiter, die uns die Situation...
„Chayalim Bodedim“
Freiwillige in der israelischen Armee - sie kommen aus dem Ausland, um „Israel zu verteidigen“ – und melden sich freiwillig für Kampfeinheiten. Drei der getöteten israelischen Soldaten sind Soldaten ohne Familienangehörige in Israel („Chayalim Bodedim“) Vor drei Jahren hat Ilan Garfel, ein 20-Jähriger aus New York, entschieden...
Ministerpräsident Ehud Olmert
Ja, wir sind eine Nation, die ihre Toten zählt. Wir zählen täglich unsere Toten, voller Schmerz über ihren Verlust und wir trauern um jeden einzelnen von ihnen. Denn jeder einzelne von ihnen hat Familie, jeder einzelne von ihnen ist eine ganze Welt. Jeder einzelne von ihnen, ebenso wie wir, wollte, wie jeder Mensch, ein ganz normales Leben führen. Und für diesen Wunsch, für dieses...
Armee begann heute Morgen ihren Rückzug
Die Reservetruppen der Fallschirmjäger, die am Wochenende nördlich des Litani-Flusses gelandet waren, kehrten heute Morgen auf einem Fußmarsch unter der Leitung des Regimentskommandanten der Fallschirmjäger nach Israel zurück.
Die Sicherheitsbehörden versuchen die Rückkehr von Tausenden...
Livni traf UN-Generalsekretär Annan
Außenministerin Tzipi Livni traf am gestrigen Mittwoch (16.8.) UN-Generalsekretär Kofi Annan in New York. Sie äußerte gegenüber dem Generalsekretär: „Die Tatsache, dass die beiden entführten Soldaten noch nicht von der Hisbollah freigelassen wurden verstößt eindeutig gegen die UN...
Israel: wir werden dem Libanon helfen
Israel hat dem Libanon angeboten, bei der Beseitigung großer Mengen Erdöls an den Küsten behilflich zu sein. Aufgrund von Bombardierungen eines Kraftwerks im Libanon durch israelische Kampfflugzeuge war es zur Ausbreitung des Erdöls gekommen...
Generalprobe für Iran?
Die Meldung lief zuerst am 21. Juli beim «San Francisco Chronicle» und wurde dann einige Tage später vom britischen «Guardian» aufgegriffen. Nun ist auch der legendäre investigative Reporter Seymour Hersh im aktuellen «New Yorker» auf das Thema eingestiegen: Die Bush-Regierung soll bereits viele Monate vor...
„Wessen Kriegsverbrechen im Libanon?“
Nun, da es eine brüchige Feuerpause im Libanon gibt, kehren israelische und libanesische Zivilisten in ihre Häuser zurück und ein Teil des Nebels, der den Krieg umgab, lichtet sich. Dies schafft die Möglichkeit, neue Beweise zu sammeln und die Berichte der vielen so genannten unvoreingenommenen...
Gewitterwolken am Himmel
Sexskandale rund um Staatspräsident Katsav und Justizminister Ramon, eine immer weiter um sich greifende Protestbewegung frustrierter IDF-Reservisten und ein traditionell israelkritischer Bericht von «Amnesty International» – am israelischen Himmel ziehen sich drohende Gewitterwolken zusammen...
„Gleis 17“
Ansprache der israelischen stellv. Ministerpräsidentin und Außenministerin I.E. Tzipi Livni anlässlich der Gedenkzeremonie für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Berlins, die vom Berliner Bahnhof Grunewald, - „Gleis 17“ -, deportiert wurden. Jude sein bedeutet, Holocaust zu träumen, Holocaust zu leben...
„Mission wird einige Jahre dauern“
Die Bundesrepublik muss sich nach Ansicht von Botschafter Shimon Stein im Falle der Beteiligung an einer UN-Friedenstruppe auf eine jahrelange Mission im Nahen Osten einrichten. „Diese Mission wird uns einige Jahre begleiten. Das wissen alle Beteiligten“, sagte Stein der „Leipziger Volkszeitung“ ...
Israels Staatskontrolleur
Olmert kann mir nicht sagen, was ich zu untersuchen habe“ In einer Rede vor den Leitern der Kommunalbehörden in Haifa hat Ministerpräsident Ehud Olmert gestern Abend vorgeschlagen, dass der Staatskontrolleur die vor dem Libanon-Krieg getroffenen staatlichen Maßnahmen zur Vorbereitung für den Angriffsfall...
Israel gibt Kontrolle über Grenzabschnitt ab
Israel hat libanesischen und internationalen Truppen zum ersten Mal die Kontrolle über einen Abschnitt an seiner Nordgrenze übergeben. Nach Angaben der Streitkräfte vom Donnerstag handelt es sich um ein kleines Gebiet nahe der Grenzstadt Metulla, das am Mittwoch geräumt wurde...
Ehud Olmert in Haifa
Auszüge aus der Rede von Ministerpräsident Ehud Olmert vor den Leitern der Städte und Gemeinden im Norden Israels, Haifa, 29.8.06. Erfolge und Misserfolge der Militäroperation gegen die Hisbollah. Ich weiß, dass der Erfolg [der Militäroperation im Libanon] unterschiedlich bewertet wird...
Perez für unabhängige Untersuchung
Die jüngste Libanon-Offensive scheint die israelische Regierungskoalition immer stärker zu belasten. Verteidigungsminister Amir Perez ist offenbar für eine groß angelegte unabhängige Überprüfung des Einsatzes. Israel fordert Lebenszeichen verschleppter Soldaten...
„Gelegenheit für Galiläa“
Wenn wir schon zerstörte Gebäude wieder aufbauen müssen, könnte man die Städte im Norden mit modernen Gebäuden und sicheren Straßen ausstatten und die Raffinerien schließen. Der Historiker William Hitchcock beschreibt in seinem Buch „The Struggle for Europe“ die Prozesse in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg..
Expansive Siedlungen in Cisjordanien
Kritik an Plänen zur Legalisierung von Aussenposten. Eine israelische Ministerkommission soll sich mit Vorschlägen befassen, die eine Anzahl nicht bewilligter Aussenposten im Westjordanland legalisieren würden. Der Sasson-Bericht, der vor einem Jahr die Räumung von 105 Aussenposten gefordert...
Nach dem Krieg
Einige Wochen nach dem Ende des Krieges im Libanon kehrt das politische System zur Tagesroutine zurück. Die umfangreiche Kritik an Ministerpräsident Ehud Olmert, hat ihm zu verstehen gegeben, dass er einen größeren Schwerpunkt auf die politische Arena legen muss und bereits diese Woche...
Libanon als Abschreckungselement gegen Damaskus
Ministerpräsident Olmert informierte am heutigen Montag die Mitglieder des Außen- und Verteidigungsausschusses zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Kampfhandlungen im Norden. „Was wir im Libanon getan haben wirkt als Element der Abschreckung gegen Syrien, da sie jetzt realisieren, dass, während...
Neues Videomaterial
Während die Angehörigen der entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit, Ehud Godlwasser und Eldad Regev auf deren wohlbehaltene Heimkehr warten, haben zwei Fernsehsender im Libanon und Israel am Dienstag (5.9.) neues Filmmaterial über die Entführung dreier israelischer Soldaten durch die Hisbollah...
System zur Verhinderung von „friendly fire“
Die israelische Armee arbeitet an einem System, das den Beschuss gegen die eigenen Truppen verhindert („friendly fire“). Die IDF hat in den vergangenen Wochen ein Programm zur Entwicklung von Kampfmitteln auf dem Boden beschleunigt. Eins davon ist ein Kontrollsystem, das im Kampf gegen die...
Olmert über libanesische See- und Luftblockade
Die Seeblockade an den Häfen des Libanon wird nicht aufgehoben, sondern intensiviert. In der Kabinettssitzung sagte Ministerpräsident Ehud Olmert am Sonntag (10.9.): „Die Blockade des Libanon wurde nicht aufgehoben. Im Gegenteil, sie wird jetzt durch eine internationale Truppe verstärkt...
Keine Grundlage für Verhandlungen
Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas (Abu Mazen), und Regierungschef Ismail Haniyeh haben sich auf das politische Programm ihrer neuen Einheitsregierung geeinigt. Demnach wird die neue Regierung Israel auf der Grundlage des so genannten „Gefangenendokumentes“...
Aussenministerin Livni in Washington
Israel und die USA sehen in dem so genannten „Gefangenendokument“ und in der saudi-arabischen Initiative von 2002 keine ausreichende Grundlage für eine Wiederaufnahme der Beziehungen mit der palästinensischen Regierung. Dies geht aus Gesprächen zur Vorbereitung auf ein Treffen zwischen Außenministerin...
Neues Weltzentrum für das jüdische Volk
Mit Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Dollar entwickelt sich das Diaspora-Museum Beth Hatefutsoth in Tel Aviv zu einem neuen Weltzentrum für das jüdische Volk. Hier soll Wissen über Israel und die jüdischen Gemeinden in aller Welt verbreitet und vertieft werden...
Regierungserklärung vom 17. September 2006
Auf der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag, 17. September 2006, hat die Regierung wie folgt entschieden: . Der Ministerpräsident und der Verteidigungsminister werden mit der Berufung einer Regierungs-Untersuchungskommission, in Einklang mit Artikel 8A des Gesetzes zur Regierung ...
Hetzmaterial in Da’wa-Einrichtungen gefunden
11. September 2006 – Videoaufnahmen, Fotos und zahlreiche Dokumente, die von Sicherheitskräften konfisziert wurden, zeigen aktive Unterstützung von Terror und Aufruf zu Gewalt gegen Juden, Israel und die USA in palästinensischen Schulen. Da’wa-Wohltätigkeitseinrichtungen fördern aktiv Terrorismus in palästinensischen Schulen und Gemeinden...
Mitteilung des Kabinett-Sekretärs
(Auszug) Protokoll der wöchentlichen Kabinettssitzung vom 27. September 2006: 1. Ministerpräsident Ehud Olmert wünscht dem jüdischen Volk ein gutes, frohes, ruhiges und sicheres Neues Jahr. 2. Außenministerin Tzipi Livni, Verteidigungsminister Amir Peretz, der Generalstabschef der israelischen Armee (ZAHAL)...
Olmert trifft Rice und Putin
MP Olmert und US-Außenministerin Rice sprachen über die öffentliche Äußerung des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas. Ministerpräsident Ehud Olmert wird in zwei Wochen zu einem zweitägigen Besuch nach Russland reisen und sich mit Russlands Präsident Putin und Außenminister Sergej Lawrow treffen.
Interview mit Vize-MP Peres
Israels stellv. MP Peres versichert in einem ZDF-heute-journal-Interview, er sehe "keinerlei Probleme" angesichts des UNIFIL-Einsatzes der Bundeswehr vor der libanesischen Küste. Israel habe sein Ziel, den Krieg gegen die Hisbollah zu gewinnen, erreicht, wenn auch "nicht im Sinne eines militärischen Sieges"...
Treffen zwischen Olmert und Putin
Ministerpräsident Ehud Olmert hat nach dem Treffen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin am Mittwoch, 18.10., folgende Anmerkungen gemacht: „Herr Präsident, ich möchte Ihnen von ganzem Herzen danken, dass ich die Möglichkeit hatte, herzukommen und für unser sehr ernstes, tiefgehendes Treffen.
Zusammenarbeit mit NATO vereinbart
Israel wird in Zukunft die NATO im Kampf gegen den Terror unterstützen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag in Brüssel getroffen. Demnach wird Israel dem Nordatlantischen Verteidigungsbündnis Patrouillenboote für Fahrten auf dem Mittelmeer zur Verfügung stellen. Außerdem hilft es der NATO...
Iran bereitet auch den Russen Kopfschmerzen
Das iranische Atomrüsten und die Lieferung russischer Waffen via Syrien an die Hizbollah standen im Zentrum der Gespräche, die Premierminister Ehud Olmert diese Woche in Moskau führte. Das Ertönen der Hatikwa, der israelischen Nationalhymne, am Grab des unbekannten Soldaten in Moskau sowie ein sichtlich bewegt...
Kabinett-Communique
Ministerpräsident Ehud Olmert machte folgende Bemerkungen: „Seit einigen Tagen sind israelische Soldaten im Gazastreifen im Einsatz, vor allem im Gebiet von Beit Hanoun. Ziel dieses Einsatzes ist, die Qassam-Raketen-Angriffe zu verringern und terroristische Aktivitäten und versuchte Aktionen gegen Israel...
"Homo-Parade gefährdet Koexistenz"
Die für Freitag geplante Homosexuellen-Parade wird den guten Beziehungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Jerusalem großen Schaden zufügen. Diese Ansicht äußerte der Bürgermeister der israelischen Hauptstadt, Uri Lupoliansky, in der Tageszeitung "Jediot Aharonot"...
"Kassam-Raketen behindern unser Lernen"
Israelische Jugendliche in der Region um den Gazastreifen sind durch den ständigen palästinensischen Raketenbeschuss in ihrem täglichen Leben eingeschränkt. Aus Mangel an kugelsicheren Klassenzimmern lernen sie beispielsweise in Schichten, erzählte eine Schülerin am Dienstag vor dem...
PA Regierung für Vorfall verantwortlich
Das Büro des Ministerpräsidenten machte gestern die Palästinenser für den schweren Zwischenfall in Beit Hanoun verantwortlich. „Es könnte so einfach sein; sie sollten aufhören, Qassam-Raketen und Grad-Raketen auf Sderot und Ashkelon abzufeuern, und dann herrscht Ruhe in der Region“, so ein hochrangiger Mitarbeiter Olmerts.
Rede von Premierminister Olmert
Rede von Premierminister Ehud Olmert (Foto: MFA/Reuters) bei der Generalversammlung der Vereinigten jüdischen Gemeinschaften in Los Angeles am 14. November 2006 (Auszüge): […] Der Visionär Theodor Herzl sagte einmal: „ Natürlich richtet sich unser Streben auf unser ursprüngliches Land. Aber was wir...
„Das Rad nicht neu erfinden“
Botschafter Shimon Stein lehnt die spanische Nahost-Friedensinitiative ab und setzt auf „Konfliktmanagement“ statt „Konfliktlösung“. Er sieht keine Möglichkeit, den Konflikt mit den Palästinensern in absehbarer Zeit zu lösen. Die Aufforderung der UNO, die Militäreinsätze im Gazastreifen zu stoppen...
„Waffenstillstand jedoch keine Euphorie
Die ersten vierundzwanzig Stunden nach Beginn des Waffenstillstands zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und Israel sind auf beiden Seiten mit vorsichtigem Optimismus in den Medien zu Ende gegangen. „Niemand ist wegen der Mitteilung in Euphorie verfallen, da es nach unserer Erfahrung jemanden geben wird, der versucht, diesen Waffenstillstand herauszufordern“...
Rabbiner Yuval Shalo
„Wieder schweigt die Welt – und wir auch“ Mit unserem Schweigen gegenüber dem Massaker in Darfur verlieren wir das moralische Recht, im Namen des Holocaust gegen die Gleichgültigkeit der Menschheit zu protestieren...
59 Jahre UN-Teilungsplan/Resolution 181
Die Resolution 181 der Generalversammlung der Vereinten Nationen bestimmte die Teilung des von Groß Britannien verwalteten Mandatsgebiet Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Die Resolution wurde mit 33 Ja-Stimmen, 13 Gegenstimmen und 10 Enthaltungen am 29. November 1947 verabschiedet...
Mitteilung an die Hisbollah
Die Entscheidung des Ministerpräsidenten, sich mit einer öffentlichen Mitteilung an die Hisbollah zu wenden, in der er sagte, dass Israel nicht beabsichtige, einen überteuerten Preis für Informationen über das Schicksal von Ehud Goldwasser und Eldad Regev zu zahlen, ist in dem medizinischen Armeebericht...
Populismus statt Aussenpolitik
«Es ist 1938 und Iran ist Deutschland», verkündete Israels Oppositionsführer Binyamin Netanyahu dramatisch vor der Jahresversammlung der United Jewish Communities, der grössten Versammlung jüdischer Aktivisten Nordamerikas. Einmal mehr sei das jüdische Volk angesichts der extremsten Gefahr im Stich ...
Das Schwingen des Pendels
Was ist nur los mit den Israeli? Sind sie einfach wankelmütig, oder haben sie echte Entscheidungsprobleme? Wie ein Pendel schwingen ihre Ansichten und Stimmungen hin und her, und die Instabilität hält die stets auf die letzten Umfrageresultate fixierten israelischen Politiker davon ab, einen konsistenten...
Olmert und Abbas
In die Bemühungen um die Beilegung des Nahostkonflikts kommt wieder Bewegung. Israels Regierungschef Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sind am Samstagabend überraschend zu einem ersten direkten Gespräch zusammengetroffen.
Aufgabe der Zurückhaltungspolitik
Israel will seine Angriffe auf radikale Palästinenser wieder aufnehmen. Regierungschef Ehud Olmert erlaubte Militäreinsätze gegen Palästinenser, die vom Gazastreifen aus mit Raketen israelisches Territorium beschiessen. Die Armee habe Anweisungen erhalten, "lokal gegen Zellen" von Angreifern...