Ski Resort trotz Hizbullah Angriff besucht
Tausende der Israeli drängten sich auf den Hermon ein Tag nach Bombardierung auf IDF Aussenposten an der Nordgrenze; IDF bleibt in erhöhter Alarmbereitschat in diesem Gebiet.
Hanan Greenberg
Tausende Israelis besuchtenam Samstag das Skigiebiet auf demHermon in Nordisrael, ein Tag nach den Hizbullah Angriffen auf den IDF-Aussenposten an der Nordgrenze Israels.
Die Töne der Bombardierung wurden weithin auch am Erholungsgebiet Hermon gehört. Der Angriff fing kurz vor dem Geschäftsschluss des Skigiebietes an, und folglich gab es keine Notwendigkeit die viele Besucher zu evakuieren.
Menachem Baruch, der Manager des Erholungsgebietes, sagte am Samstag, "wir stehen im engen Kontakt mit der Armee, und im Augenblick gibt es keinen Grund, warum Besucher nicht kommen sollten, die grösste Attraktion zu besuchen, die das Hermon zu bieten hat.",
"Die tausenden Besucher an diesem Morgen haben den Alltag wieder zurück gebracht" fügten hinzu.
Ca. 6.500 Besucher kamen bis Samstagnachmittag ins Erholungsgebiet und es waren über tausend mehr die heute Tourismusorte in Nordisrael besuchten.
Die Hizbullah hatte erstmals Angriffe auf diesen IDF-Aussenposten im Bereich des Berges Dov, nahe dem Erholungsgebiet auf dem Hermon verübt, seitdem die israelische Armee sich aus dem Libanon im Mai 2000 zurückgezogen hatte. Im Winter 2003 sah sich das Managment dazu gezwungen das Erholungsgebietes zu schliessen, weil es zwei Tage lag unter Mörserbombardierung lag.
Bezugnehmend auf den Angriff vom Freitag, erklärte am Samstag ein hoher IDF-Offizier, "es schwierig ist, zu sagen, dass wir diese Angelegenheit hinter uns haben. Wir müssen abwarten und sehen was in ein oder zwei Tagen weiter geschieht."
"Wir entdeckten zwei Leute mit Schafen als Tarnung"
Ein rankhoher Offizier des Nordkommandos erklärte, dass der Angriff vom Freitag erst ermöglicht wurde, nachdem der Libanon einen Antrag gegen Israel bei derUNO am Freitag neu vorlegte und darin die Einstellung der Verteidigungsangriffe duch Israel auf dem Südlibanon forderte.
Israel stimmte mit dem Antrag überein und die Gegenangriffe wurden infolgedessen eingestellt.
Der Nordkommando behielt den hohen Alarmzustand am Samstag bei, da es befürchtet dass Hizbullah ihre Angriffe wieder aufnehmen wird.
Am Freitag wiess ein IDF-Sprecher den Vorwurf zurück, dass Soldaten in dieser Woche einen unbewaffneten Mann erschossen hätten. Tatsachen sprechen jedoch dagegen, da dieser bewaffnet war.
Die Beamten erklärten, dass der Mann vom Libanon aus nach Israel eindrang und mit seinem Freund zusammen versuchte, Informationen über die Armeeeinrichtungen auszuspionieren. Sie waren bewaffnet und trugen Ferngläser und ein Notizbuch auf sich. Nachdem sie entdeckt wurden hat einer das Feuer auf Soldaten eröffnet. Laut Armeeangaben erwiderten diese das Feuer.
"Wir müssen immer wieder Situationen erleben, in denen sich Terroristen als Schafhirten verkleiden. So beschnutzten auch jene zwei Leute Schafe zur Tarnung, und das beweisst, dass sie keine unschuldige Leute waren." erklärte der Sprecher IDF-Nordkommando.
Quelle: Ynet
Übersetzt von Uwe Stolz - ISRASWISS
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