Israelische Firma hilft in Dubai
Die israelische Start-up-Firma Redmatch produziert Technologien zur Vermittlung von Arbeitskräften über das Internet. Nun hat Redmatch ein erstes Geschäft mit einer Firma in Dubai unterzeichnet, das sich auf 250.000 Dollar im Jahr belaufen wird. Dies teilte die Zeitschrift „The Marker“ mit. Der Kontakt wurde von Seiten der Firma in Dubai aufgenommen. Dubai hat bis heute keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Mit der israelischen Technologie will die arabische Firma Kandidaten aus arabischen Staaten auf den Arbeitsmarkt in Dubai holen.
Im Rahmen der Kontakte der israelischen Firma mit dem fernen Osten wurde auch ein Geschäft mit einer großen Firma in Singapur unterzeichnet, dessen Umsatz auf ca. eine Milliarde Dollar geschätzt wird. In den kommenden Monaten wird es eine offizielle Mitteilung bezüglich der Angelegenheit geben. Auch dieses Geschäft wird der Firma Einnahmen von ca. einer Viertel Million Dollar jährlich einbringen. Ein drittes Geschäft wurde mit der großen Zeitung „The Star“ in Malaysia (ebenso keine diplomatischen Beziehungen zu Israel) unterzeichnet, die ihre gesamte Rubrik für Stellengesuche der israelischen Technologie überlassen hat.
Redmatch arbeitet auch in China mit der örtlichen IPS-Gruppe zusammen. In China gibt es etwa 160 Millionen Internetsurfer und alle 46 Minuten wird dort eine westliche Firma eröffnet, die sofort Arbeitskräfte benötigt.
Redmatch hat 18 Mitarbeiter in Israel, eine Filiale in Indien und zwei Büros in den USA. Bis heute hat sie sechs Millionen Dollar zusammengebracht (etwa eine halbe Million Dollar aus dem Risikokapitalfonds DZ und den Rest von privaten Investoren, so auch vom Präsidenten des Verbandes der Handelskammer, Uriel Lin).
Der Präsident der Firma, Danny Avidor, teilte mit, dass die Firma im dritten Viertel dieses Jahres Gewinn macht. Es ist davon auszugehen, dass sich die Einnahmen auf ca. 4 Millionen Dollar verdoppeln werden. Der Generaldirektor der Firma, Gal Almog, betonte, dass man immer weiter auf den amerikanischen Markt vordringe. Rund 1.000 Zeitungen befinden sich bereits auf der Seite Job Network, die mit der weltweit führenden Seite für Stellenangebote Monster.com konkurriert.
Quelle: Walla
Letzte Änderung am Samstag, 5. Juli 2008 um 21:54:56 Uhr.
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