Siedlerfamilien lassen sich in Nitzanim nieder
Hunderte weitere Siedlerfamilien, die im Rahmen des Abkopplungsplans von Ministerpräsident Ariel Sharon ihre Wohnorte im Gazastreifen verlassen müssen, werden aller Voraussicht nach dem Beispiel der 430 Familien folgen, die einer en bloc Umsiedlung nach Nitzanim bereits zugestimmt haben. Unterdessen haben die Regierung und die Siedlergruppe in Gush Khatif, die sich „das pragmatische Forum“ nennt, einen Abkommensentwurf für die Verlegung Gush Khatifs nach Nitzanim unterzeichnet. Im Laufe dieser Woche werden die Siedler eine Vollmacht unterzeichnen müssen – zum ersten Mal mit ihrem vollen Namen –, mit der sie ihren Anwalt dazu ermächtigen, ein verpflichtendes Abkommen mit der Regierung zu unterzeichnen.
Derweil wurden am Dienstagmorgen neun rechtsextreme Abkopplungsgegner in Beersheva verhaftet. Sie werden eines Sabotageplans gegen Telefon-, Bank-, und Verwaltungsinfrastruktur der Stadt verdächtigt. Die meisten der Festgenommenen sind Siedler aus dem Gazastreifen und dem südlichen Westjordanland. Unter den Verdächtigten befindet sich jedoch auch ein 14-jähriger Junge aus dem Golan. Bei der Festnahme trugen die Siedler Propagandamaterial gegen den Rückzugsplan bei sich. Die Polizei sagte, mit der Festnahme habe man erstzunehmende Beeinträchtigungen der Lebensumstände verhindert.
© Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Letzte Änderung am Samstag, 5. Juli 2008 um 21:55:21 Uhr.
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