Ab 2008 keine palästinensischen Arbeiter mehr
Ab 2008 werden keine palästinensischen Arbeiter mehr aus dem Gazastreifen und der Westbank nach Israel einreisen. Sie werden gezwungen sein, ihren Lebensunterhalt in der Palästinensischen Autonomiebehörde zu verdienen. Dies ist nach Worten des Verteidigungsministers Shaul Mofaz, der gestern die Region um Erez besuchte, das Ziel des Kabinetts. Mofaz hatte verschiedene Orte in der Region von Gaza besucht und die Sicherheitsmaßnahmen in der Region in Hinblick auf den Abkopplungsplan überprüft. Er betonte, dass der Abkopplungsplan auch an verschiedene internationale Organisationen geknüpft sei, die sich um die Wirtschaft der Autonomiebehörde kümmern sollen.
„Wir hoffen, dass die Wirtschaftslage bis zum Jahr 2008 im Gazastreifen und der Westbank so aussehen wird, dass die hauptsächlichen wirtschaftlichen Aktivitäten und die wichtigsten Arbeitsorte der Palästinenser innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde liegen werden. Dieses Ziel hat sich das Kabinett gesetzt“ sagte Mofaz. „Bis dahin werden wir den Palästinensern ermöglichen in Israel zu arbeiten. Ein Teil des Abkopplungsplans besagt, dass sich die Geberländer und die Weltbank an der Verbesserung der Wirtschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde beteiligen werden. Hinzu kommt die Hilfe und Unterstützung des Staates Israel. Ich bin voller Hoffnung, dass dieser Prozess Arbeitsplätze schafft und autonome wirtschaftliche Fähigkeiten in der PA ermöglicht und so keine Notwendigkeit mehr für die Arbeit in Israel besteht. Die Arbeit in Israel stellt außer der humanitären, wirtschaftlichen und menschlichen Seite eine Plattform für das Eindringen von Attentätern auf das Staatsgebiet dar.“ (ynet)
© Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Letzte Änderung am Samstag, 5. Juli 2008 um 21:54:33 Uhr.
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