Sudan unterstützt Aliyah äthiopischer Juden
Diese Woche besuchte eine israelische Delegation den Sudan, um die Einwanderung von 18,000 äthiopischen Juden nach Israel zu erleichtern, so berichtet die Maariv nach der kuwaitischen Zeitung A-Siasa. Europäische diplomatische Quellen in Genf berichteten der Zeitung, dass auf amerikanische Intervention die Delegation aus Mitgliedern des israelischen Aussenministeriums und der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) die Erlaubnis erhielt, in den Sudan zu reisen. Gründe hierfür liegen den Quellen zufolge in dem jüngsten Friedensabkommen, das zwischen Nord- und Südsudan erreicht wurde, sowie in der Entspannung der Beziehungen zwischen Israel und Libyen während der vergangenen 6 Monate, die von den Bestrebungen Israels zeugten, die Feindschaft zu den arabischen Staaten beizulegen.
Hohe sudanesische offizielle Vertreter, wenn auch nicht der sudanesische Präsident Omar Al-Bashir, der bei dem gleichzeitig stattfindenden Kairoer Gipfel teilnahm, nahmen beratend an den Gesprächen zwischen der israelischen und äthiopischen Delegation teil und waren auch aktiv an der Formulierung des Abkommens über die Immigration äthiopischer Juden nach Israel beteiligt.
Dem Bericht zufolge hat Sudan eingewilligt, Israel die Benutzung seiner Flughäfen und Flugzeuge zu erlauben, um eine erfolgreiche Immigrationsoperation zu sichern. Dass für die Umsetzung der Operation zur Überwachung eine israelische Delegation in die Hauptstadt Khartoum fliegen würde, könne erst bestätigt werden, wenn der sudanische Präsident seinen Ägyptischen Kollegen informiert habe, so die europäischen Quellen.
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