Palästinenser in Rafah
"Israel kann uns helfen, nicht die Araber"
Gemäss der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurden etwa 3.000 Häuser seit dem Ausbruch der jüngsten A-Aska Intifada im September 2000 von israelischen Sicherheitskräften zerstört.
Selbst wenn diese Angaben laut israelischem Armeesprecher nicht korrekt sind, so gibt es doch viele palästinensische Familie, die bei den Gefechten und bewaffneten Palästinensern obdachlos wurden. Im israelischen Rudfunk meinte der palästinensiche Familievater Achmad Kischta via Telefon aus Rafah, dass das LEben im Gazstreifen nicht mehr zu ertragen sei.
"Niemand steht uns bei: Nicht die Welt und nicht die arabischen Staaten", meinte Achmad in hebräischer Sprache, was ein Indiz dafür ist, dass er mit Israelis gearbeitet hat. "Von den arabischen Nachbarn erwarten wir keine Hilfe. Deshalb flehen wir das Volk Israel an, uns in dieser Notsituation beizustehen."
Über das Leid unschuldiger Palästinenser sollte man nicht länger diskutieren, sondern man muss ihnen praktisch helfen. Aus diesem Grund erlaubte das israelische Militär - im Gegensatz zu ausländischen Meldungen - die Zurverfügungstellung von Hilfsmitteln für die palästinensiche Bevölkerung.
Während der einwöchigen Operation in Rafah standen 70 Krankenwagen bereit. 40 mit Nahrungsmittel, Wasser und Medikamenten beladene LAstwagen durften in die Gefechtszone, um die Not der leidenden palästinensischen Bevölkerung zu lindern. Darüber hinaus lieferte Israel 490 Sauerstoffbehälter an palästinensische Krankenhäuser im Gazastreifen. Zudem bot Israel der palästinensischen Führung an, verletzte Palästinenser in israelischen Krankenhäusern zu behandeln. Die Offerte wurde allerdings abgelehnt. Lediglich zwei verletzte Palästinenserwurden in Israel behandelt. Die palästinensische Bevölkerung ist sich bewusst, dass sie von Israel mehr erwarten kann als von ihren arabischen Brüdern, so wie es Achmad Kischta aus Rafah und andere Palästinenser zunehmend bestätigen.
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