Araber über arabischem Terror

"PA muss Hetze beenden"

Elias Kohouri

Christ und Arafats Rechtsanwalt

Der Vater eines arabischen Terror-Opfers hat am Sonntag, 25. April 2004, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und die islamischen religiösen Führer aufgefordert, ihre Hetzkampagne gegen Israel zu beenden. Sein 20-jähriger Sohn George Elias Khouri war 19. März 2004 in Jerusalem aus dem Hinterhalt erschossen worden.
"Dass es eine palästinensische Zelle war, wussten wir von Anfang an", sagte Elias Khouri, nachdem israelische Sicherheitskräfte im Zusammenhang mit dem Attentat drei junge Palästinenser verhaftet hatten. Diese haben den Mord gestanden.

"Wir hatten keinen Zweifel daran, dass der Hintergrund der israelisch-palästinensische Konflikt war", so Khouri, der aus Galiläa stammt und seit 30 Jahren in Jerusalem lebt. "Für mich ist hier die scharfgeschnittene Erkenntnis sehr schmerzhaft, dass es einen Zustand von totaler Anarchie, Unordnung und Chaos gibt. Hinzu kommt der Verlust der Werte. Außerdem nehmen Menschen das Gesetz in ihre eigene Hand, um sozusagen der palästinensischen Sache oder angeblich Allahs Interessen zu dienen."

Der Rechtsanwalt rief die Palästinenser auf, der Anarchie ein Ende zu setzen und zu beginnen, ihre Kinder zum Frieden zu erziehen: "Sie können nicht zulassen, dass diese Situation fortdauert und außer Kontrolle gerät."

Die Tatverdächtigen begründen ihr Handeln damit, dass sie Allah hätten beschwichtigen wollen, berichtet die Zeitung "Jerusalem Post". Deshalb forderte Khouri die religiösen Führer auf, zuerst und vor allem darauf zu achten, "wie diese jungen Menschen dahingehend beeinflusst werden, dass sie religiöse Themen aufgreifen und sie auf die hässlichste Weise verdrehen. Dies widerspricht dem Willen Allahs, dem Koran und dem Islam, weil sie die Angelegenheiten in ihre eigene Hand nehmen."

Der fehlende Respekt vor dem menschlichen Leben bereitet khouri Sorgen. Die Morde zerstörten die palästinensischen Interessen, sagte er. "Die menschlichen Werte gehen völlig verloren." Seine Botschaft "vor allen anderen an die religiösen Führer, die palästinensische Führung, die palästinensische Gesellschaft und alle Aufgeklärten, die in der palästinensischen Gesellschaft noch menschliches Leben wertschätzen, ist, dass sie sich alle erheben müssen, ihren Mut zusammennehmen und sagen: 'Genug ist genug'."

Die PA rief der Araber auf, die Hetze zu beenden. "Wir müssen beginnen, unseren Kindern und diesen jungen Menschen den richtigen Weg beizubringen, der Respekt vor menschlichem Leben hat. Wir müssen sie lehren, wie eine politische Kultur existieren sollte und wie Gesetz und Ordnung beachtet und beibehalten werden sollten."

Die Attentäter "begehen Verbrechen und schaden palästinensischen Interessen und der Religion, die sie angeblich repräsentieren und ihr dienen", so Khouri. "Wir brauchen islamische Führer, die sich erheben und dies laut und deutlich sagen. Wenn sie schweigen, schaden sie nur dem Islam und der palästinensischen Gesellschaft."

Direkt nach dem Anschlag am 19. März hatten sich die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, eine Untergruppe von PLO-Chef Jasser Arafats Fatah-Partei, dazu bekannt. Nach eigenen Angaben hatten sie den arabischen Studenten der Hebräischen Universität versehentlich für einen Juden gehalten.

George Elias Khouri

Am 19. März 2004, nach Sonnenuntergang erschossen sie den arabischen Christen George Elias Khouri (21) im jüdischen Wohnviertel Givat Ha'Zarfatit. Der junge Wirtschaftswissenschaftsstudent der Hebräischen Universität in Jerusalem war beim Joggen, als aus einem vorbeifahrenden Auto auf ihn geschossen wurde. Nachdem die Terroristen aus den israelischen Nachrichten erfahren hatten, dass ihr Opfer kein Jude, sondern Araber gewesen war, und zudem aus der berühmten christlichen Familie Khouri stammte, mussten sie sich bei der Familie entschuldigen.
Über die Agentur Reuters gaben sie in einem offenen Schreiben zu, dass sie "den jungen Araber im jüdischen Wohnviertel irrtümlich für einen jüdischen Siedler aus Jerusalem gehalten hatten". Ein jüdischer Siedler aus Jerusalem? Da die Araber dieses Wohnviertel als illegale, rein jüdische Siedlung betrachten, obwohl dort viele Araber Tür an Tür wohnen, wurde diese Bezeichnung von den Attentätern gewählt.

Christ und Arafats Rechtsanwalt

Der Vater von George, Elias Khouri, ist ein angesehener Rechtsanwalt, der in den letzten Jahren mehrfach die PA unter PLO-Chef Jassir Arafat vertrat.
"Diese Terroranschäge sind barbarisch, aber Israels Besatzung auch", sagte Elias Khouri im gleichen Atemzug, der 1975 seinen Vater, Daoud Khouri, ebenfalls bei einem Terroranschlag in Jerusalem verloren hatte.
Damals hatte man die Bombe in einem Kühlschrank versteckt und auf dem Jerusalemer Zionsplatz gezündet. "Brutaler Terror macht blind und unterscheidet nicht zwischen Juden und Arabern", meinte ein palästinensicher Freund der Familie am offenen Grab von George.

Diese Behauptung trifft im Rückblick auch auf die Situation in 1948 zu, als die arabischen Nationen die Araber aufriefen das Land so lange zu verlassen, bis sie die Juden vernichtet hätten, da ihre Kanonen nicht zwischen Juden und Araber unterscheiden könnten. Was heute gilt, galt auch schon damals!
Dies wollen die Palästinenser und die arabischen Nationen aber weder hören und noch weniger akzeptieren, da sie sich ansonsten selbst für das palästinensische Flüchtlingsproblem verantwortlich machen würden.

Weitere Berichte:

Wie Scharon die Rolle der EU sieht

Israel beginnt Freilassung dutzender Palästinenser

Widerstand gegen Räumungsplan und Kritik

Ziviler Widerstand gegen Rückzugsplan

Verteidigungsminister Shaul Mofaz

„2005 ist ein Jahr der großen Gelegenheit"

„Die Israelis sind flexibel“

Auf der Suche nach Ron Arad

Es kriselt mächtig

Generalstabschef räumt gravierende Fehler ein

Iran spielte Schlüsselrolle bei Flug der Drohne

Rede des Ministerpräsidenten

Botschafter Shimon Stein

„Lauf, Arik, lauf!”

Keine Schweizer Radpanzer für Israel

Umweltprojekt „Alexander-Fluss“

Soldat der IDF bei Jenin getötet

Torah-Schüler entschuldigt sich für Spuck-Attacke

Zeigen die Religiösen jetzt mehr Flexibilität?

Ministerpräsident Sharon sucht neue Koalitionspart

Das «Spiel der Wahrheit»

Koschere Handys in Israel

Eine Nation? Was für eine Nation?

Schalom

Übertritt weiterhin nur orthodox

Botschafter Stein fordert Ultimatum gegen Iran

Syrien indirekt verantwortlich für den Terror

Doppelanschlag auf Busse in Be’er Sheva

Grosse Koalition und Siedlungsexpansion

Arabische Website des Außenministeriums

Taufbecken Johannes des Täufers entdeckt?

Statt Bummeln

Fass ohne Boden?

Die Zukunft Israels ist Grün

Der hilfsbereite Pfadfinder

Sderot und die Raketen

Der Antiterrorzaun

Überleben des jüdischen Volkes

Ich bitte das Volk Israel darum,

Ein einsames Leben weit weg von Zuhause

Palästinenser in Rafah

Aus für Rüstungsgeschäfte mit dem Nahen Osten?

Wie 14 Mio. Fruchtfliegen den Frieden fördern

4.000 Raketen auf Gush Katif

Mossad sucht Mitarbeiter

Wie Jugendliche ihr Israel sehen

Zerstörung palästinensischer Gebäude

Kampf gegen den Terror

Jüdische Ethik & Macht der Bilder

Araber über arabischem Terror

Islamischer Antisemitismus

Moslems sollen sich zum Christentum bekehren

Mordechai Vanunu

Hamasführer Rantisi

Übernahmespekulation

Der Mauer-Einsturz - Warnung der Endzeit?

Schlimmer als Antisemitismus

Frage des Zauns

Es bewegt sich was

Sudan unterstützt Aliyah äthiopischer Juden

Die Lügen von Genf

Mitteilung des Shin Bet

zum Seitenanfang
Druckbare Version