Verteidigungsminister Shaul Mofaz
„Wenn die Angriffe mit Qassam-Raketen aus dem Norden des Gazastreifens weitergehen, werden wir zurückkehren und dort wieder in Aktion treten. Wir bereiten uns auf diese Möglichkeit vor und die Anweisungen diesbezüglich wurden bereits gegeben“, so der Verteidigungsminister Shaul Mofaz am Sonntag. Mofaz betonte: „Die israelische Armee kann im Kampf gegen den Terror im Gazastreifen uneingeschränkt handeln. Die Armee wird nach jedem notwendigen Parameter agieren, um den Beschuss durch Mörsergranaten und Qassam-Raketen zu stoppen.“ Nach seinen Worten richtet sich der Qassam-Beschuss nicht nur gegen israelische Ziele. „Der Hamas richtet diesen auch gegen die Palästinensische Autonomiebehörde und Abu Mazen (Mahmud Abbas)“, so Mofaz.
Bei dem Versuch, eine Formel zu finden, die die Situation im Gazastreifen angesichts der Wahlen in der Autonomiebehörde beruhigen könnte, wird diese Woche der ägyptische Informationsminister General Omar Suleiman zu Gesprächen nach Israel und in die Palästinensische Autonomiebehörde kommen. Bei seinem Besuch in Israel wird Suleiman mit dem Leiter der sicherheitspolitischen Abteilung im Verteidigungsministerium, Amos Gilad, zusammentreffen, um die Verteilung und die Verdichtung der ägyptischen Kräfte entlang der Philadelphi-Route zu besprechen. Bei dem Treffen werden Details der Kräfteverteilung vereinbart.
Im Laufe der Woche wird Mahmud Abbas zu einem dritten Treffen mit den Leitern des Hamas und des Islamischen Jihad in den Gazastreifen kommen und versuchen, eine Formel zu finden, die die Durchführung ungestörter Wahlen ermöglicht. In den kommenden Tagen wird es ein Treffen zwischen israelischen und palästinensischen Militärvertretern im Gazastreifen geben, um die gesamten gemeinsamen Themen zu vereinbaren, die beide Seiten in Hinblick auf den 9. Januar, das Wahldatum, betreffen. Unterdessen feuerten Palästinenser am Montagmorgen vier Mörsergranaten auf eine Siedlung im mittleren Gazastreifen. Dabei wurde ein Haus beschädigt. (Yediot Aharonot)
Mit freundlicher Unterstützung
© Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
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