Die Israelis - Ganz normale Menschen
Dieses Land ist ein einziges Grosslabor für die Bewältigung von Stress und Angst jeder Art. Suchen Sie zufällig irgendeinen Israeli beliebigen Alters heraus und Sie haben einen grossartigen Forschungsgegenstand. Denn man fühlt sich, als hätte man im Lotto gewonnen, wenn der Bus in dem man sitzt, nicht explodiert.
"Blut an den Händen"
Mutter des entführten Soldaten Ehud Goldwasser plädiert an Israels Politiker. "Würdet ihr nicht anders handeln, wenn es um eure Kinder
ginge" fragte Micki Goldwasser bei einer Veranstaltung in Emek Yezreel. Die Mutter des im Libanon entführten Soldaten Ehud Goldwasser plädiert für...
Oh du jüdischer Tannenbaum
Das "Weihnachtsbaum-Verteilungszentrum" des KKL, der "Erhaltungsstiftung Israels" oder "Jüdischer Nationalfonds", wie sich die große nationale Aufforstungsgesellschaft wörtlich nennt, befindet sich hinter Beth Schemesch auf halber Strecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem inmitten einer lieblichen Hügellandschaft mit vielen archäologischen Stätten.
Israel will Teile Ostjerusalems behalten
Drei Tage vor Wiederaufnahme der Nahost- Friedensverhandlungen hat die Zukunft von jüdischen Siedlungen im besetzten Ostjerusalem neuen Streit zwischen Israel und den Palästinensern ausgelöst. Der stellvertretende israelische Regierungschef Haim Ramon sagte am Sonntag im Armeeradio, dass Israel alle jüdischen Stadtteile in ehemals arabischen Ostjerusalem...
Israels Bilanz der Annapolis-Konferenz
„Es war ein wichtiges Treffen, das einen Meilenstein im Prozess zwischen uns und den Palästinensern markiert. Nach sieben Jahren Stillstand werden wir den Prozess nun wieder in Gang bringen, um ein dauerhaftes Abkommen zwischen uns und den Palästinensern zu erzielen, das alle Kernfragen behandeln wird. Wir hoffen, solch ein Abkommen bis Ende 2008 zustande zu bringen.
Zweifacher Sieg für ‚The Band’s Visit’
Der israelische Film ‚The Band’s Visit’ hat bei der Verleihung des 20. Europäischen Filmpreises am Samstag in Berlin gleich zwei Preise erhalten. Sasson Gabai wurde zum Schauspieler des Jahres gewählt und Filmregisseur Eran Kolirin zur europäischen Entdeckung des Jahres. Es ist dies das erste Mal, dass israelische Künstler ...
Israel im Kampf gegen den Terror
Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) befinden sich im ständigen Einsatz gegen den Terror und seine Infrastruktur im Westjordanland und im Gaza-Streifen. Die folgende Übersicht umfasst lediglich den Zeitraum vom 2.11. bis 9.11., ist jedoch auch über ihn hinaus repräsentativ. Gaza-Streifen: Am Freitag führte die Armee einen Luftangriff gegen eine Hamas-Stellung...
Eine Liebe jenseits des Alltags
"Dunkle Materie" stellt die Frage nach dem Wesen der Liebe und dem archetypischen Verhältnis von Mann und Frau. Dabei bedient sich Aner Shalev allegorischer Bilder aus der Welt der Astrophysik. Das funktioniert auf verblüffende Weise. In ihrem legendären Hörspiel aus den 50er Jahren "Der gute Gott von Manhattan"...
Zum 9. November
Die ‚Kristallnacht’, jener Anfall von Gewalt, der Deutschland in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 erfasst hat, wird von vielen als das erste Anzeichen des sich entfaltenden Holocausts betrachtet. Es ist wahr, dass er einige Zeit vor der systematischen Massenvernichtung von Juden durch die Nazis – der „Endlösung“ – stattgefunden hat...
Israel verurteilt den UN-Menschenrechtsrat
Israels UN-Botschafter Dan Gillerman hat sich vorgestern vor der UNO zu der ungerechten Behandlung geäußert, die der Staat Israel von Seiten des Menschenrechtsrats (Human Rights Council) der Weltorganisation erfährt. „Seit Beginn seiner Arbeit hat sich der Menschenrechtsrat vornehmlich auf Israel konzentriert und es 12 diskriminierenden...
Gesetz über Besuch in "Feindesland"
Gemäss einer neuen Gesetzgebung dürfen Abgeordnete des israelischen Parlaments nicht ohne Erlaubnis in "feindliche" Staaten reisen. Bei einem Verstoss gegen die neue Regelung droht ein Ausschluss aus der Knesset. Der Gesetzentwurf wurde von den Parlamentariern Sevulun Orlev (Nationalreligiöse Partei) und Esterina Tartman (Israel Beiteinu) eingebracht.
Iranische Juden wandern nach Israel aus
Der iranische Präsident hat mehrfach angedroht, den israelischen Staat von der Landkarte zu tilgen. Auch wenn er beteuert, dass er kein Antisemit ist, haben es Juden im Iran oft schwer. Evangelikale Amerikaner sponsern den iranischen Juden deshalb eine Einreise nach Israel. Evangelikale Christen in den USA haben in den letzten Monaten Dutzende iranische Juden nach Israel gebracht.
Von Israel aus betrachtet
Der Iran bewegt sich ungehindert auf die Atombombe zu - so die Lageanalyse der politischen und militärischen Führungsschicht in Israel. Der Versuch, ihm durch wirtschaftliche Sanktionen Einhalt zu gebieten, ist gescheitert, vor allem weil Russland, Deutschland und Italien sich weigern, ihre Geschäfte mit den Iranern einzustellen...
Enttäuschung über internationale Iran-Politik
Das Vorgehen der internationalen Gemeinschaft gegen das iranische Atomprogramm ist alles andere als zufriedenstellend, und in politischen Kreisen Israels äußert man angesichts dessen große Frustration und Pessimismus. Der Generaldirektor des Außenministeriums, Aharon Abramovitch, sagte letzte Woche, dass weitweit „eine besorgniserregende Verzagtheit gegenüber allem...
Initiative will Teilung Jerusalems verhindern
Eine Initiative namens "Vergäße ich dein, Jerusalem" will verhindern, dass bei zukünftigen Friedensgesprächen die israelische Hauptstadt geteilt wird. Dazu haben die Aktivisten Werbeanzeigen geschaltet. Die Ausstrahlung eines Radiospots hat die israelische Rundfunkbehörde nun verboten.
Die Regierung unter Premierminister Ehud Olmert erwägt offenbar ...
Gute Karrierechancen für Israelis bei der UNO
Das Image der Vereinten Nationen ist in Israel traditionell eher schlecht. Trotzdem hat sich die UNO dazu entschieden, in Israel junge Menschen für humanitäre Projekte anzuwerben. Unter ausdrücklicher Betonung der "besonderen Fähigkeiten" der Israelis ist ein Vertreter des UNO-Generalsekretärs Ban Ki-Moon derzeit in Israel unterwegs...
Der Schwanz der Katze
Wenn auf dem Gipfel in Annapolis der Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ausbricht, fresse ich meinen Hut. Zufall oder nicht, drei Tage nach dem geplanten Eröffnungsdatum des Gipfels, am 29. November, werden es sechzig Jahre her sein, dass die Generalversammlung der UNO den Teilungsplan für die Schaffung zweier Staaten...
Israel von A bis Z - Kleiner Reiseführer
Anreise: So renommierte Fluggesellschaften wie El Al, Lufthansa (beide täglich) Israir, TUIfly, Arkia und Sun D'OR (Tochtergesellschaft von El Al) fliegen von Deutschland nach Israel. Sie verbinden Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf und Köln mit Tel Aviv und Eilat (innerdeutsche Anschlussflüge möglich). Nach ca. vier Stunden Flugzeit landen Sie...
Israel bestätigt Angriff auf Syrien im September
Fast einen Monat nach einem Angriff israelischer Kampfflugzeuge auf ein Ziel in Syrien hat Israel die Attacke erstmals zugegeben. Bislang hatte Israel Berichte über den Angriff unter Militärzensur gestellt. Bislang hatte Israel Berichte über den Angriff am 6. September unter Militärzensur gestellt. Israelische Medien hatten darüber nur unter Berufung auf ausländische Medien berichtet.
Den Negev zum Blühen bringen
„Im Negev werden sich die Kreativität und der Pioniergeist Israels beweisen.“ Es war kein Geringerer als Israels erster Ministerpräsident David Ben Gurion, der erkannte, dass die große Wüstenregion im Süden des Landes die große Herausforderung für das israelische Volk darstellen würde.Der Negev umfasst 66 Prozent der Fläche Israels...
Ein Luftangriff, der keiner war?
Israels oberster Berufsoptimist, Präsident Schimon Peres, ist der Meinung, dass die jüngste Krise zwischen Jerusalem und Damaskus „beigelegt“ ist. Der 84-Jährige warnte am Dienstag gegenüber Korrespondenten in Jerusalem vor „Gerüchten“. Knapp zwei Wochen nach dem überraschenden Eindringen...
Städtepartnerschaften in Israel
Derzeit unterhalten 80 israelische Städte Partnerschaften mit mehr als 300 Städten weltweit. Tel Aviv hat 23, Haifa 20, Rishon Lezion 10 und Tiberias 4 Partnerstädte. Inzwischen häufen sich auch Dreiecksverhältnisse zwischen europäischen, israelischen und palästinensischen Städten. So haben sich etwa Den Haag mit Nazareth und Bethlehem...
Antisemitisches Lügengespinst?
Die Reaktionen waren weit gehend vorhersehbar: Eine Publikation, die den Einfluss der Israel-Lobby auf die Außenpolitik der Vereinigten Staaten thematisiert – und sei sie auch noch so differenziert – scheint mit einer nahezu mechanischen Zwangsläufigkeit in den Sumpf ideologischer und interessenbasierter Grabenkämpfe gezogen zu werden...
Debatte über Einwanderungsgesetz
Dass es in ihrem Land Menschen gibt, die den Hitlergruß zeigen und fromme Juden hassen, ist für Israelis ein Schock. Acht Neonazis stehen jetzt vor Gericht. Da sie aus Russland immigriert waren, steht jetzt auch Israels widersprüchliches Einwanderungsgesetz in der Kritik. Die Empörung in Israel war gross...
Ehud Olmert – Überlebender des Jahres
Man mag es glauben oder nicht – nach allem, was wir im zweiten Libanonkrieg durchgemacht haben, ist die Mehrheit der Israelis davon überzeugt, dass Israel ein Ort ist, an dem es ‚Spaß macht zu leben’. Laut einer Studie von Mina Tzemach, deren Ergebnisse letzten Freitag in der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth veröffentlicht wurden...
Israelische Polizei zerschlägt Neonazi-Gruppe
Die Zerschlagung einer Neonazi-Gruppe hat am Sonntag die israelische Öffentlichkeit in einen Schockzustand versetzt. Der Gruppe gehörten nur israelische Staatsbürger an, wie Polizeisprecher Micky Rosenberg am Sonntag in Jerusalem mitteilte. Acht Personen seien festgenommen worden. Sie würden beschuldigt, mindestens 15 Angriffe auf ausländische Arbeiter...
Symbol für Israel 60. Geburtstag
Der Ausschuss für Symbole und Zeremonien hat sich für das Symbol entschieden, das für den 60. Geburtstag des Staates im nächsten Jahr offiziell verwendet werden soll. Das Symbol zeigt ein Kind, das ein weiß-blaues Band in der Hand hält, mit dem die Zahl 60 geformt wird. Darunter steht in hebräischen Buchstaben „das Heute und das Morgen“.
Armee drängt nach Gaza
Das israelische Sicherheitskabinett entscheidet an diesem Mittwoch, wie Israel auf die Intensivierung des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen reagieren wird. Minister und Opposition fordern militärischen Einmarsch sowie einen Stopp der Elektrizitäts- und Trinkwasserversorgung. „Wir müssen ein Preisschild für jeden Angriff aus dem Gazastreifen festlegen“,...
Israel-Bashing
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, nun acht Monate im Amt, hat bewiesen, dass seine höfliche Art nicht mit einem Mangel an Entschlossenheit verwechselt werden kann. Die Amtsführung des koreanischen Diplomaten hat sich für Opfer von Darfur ausgesprochen, ist Sri Lanka wegen der Tötung von Entwicklungshelfern entgegengetreten und hat das internationale Tribunal...
Positiver Auswärtstrend
Kurz vor Ende des jüdischen Jahres 5767 veröffentlichte das Statistische Zentralbüro von Israel Zahlen über die Wirtschaft des Landes, die ausnahmslos als erfreulich zu bezeichnen sind. Israels Bruttoinlandprodukt wuchs in der ersten Hälfte des Jahres 2007 um 6,6 Prozent auf Jahresbasis...
Israel und die Krise in Darfur
Israel fühlt sich dazu verpflichtet, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft angemessene humanitäre Lösungen für die Krise in Darfur zu finden und sich aktiv an Hilfsaktionen zu beteiligen. So hat Israel bereits verschiedene Hilfsprogramme für die Darfur-Flüchtlinge in Afrika organisiert, wie etwa die Bereitstellung medizinischer Versorgung im Kakuma-Flüchtlingslager in Kenia...
Surfen für den Nahost-Frieden
Ein jüdischer Arzt aus Hawaii schenkte Sportsfreunden im Gazastreifen zwölf Surfbretter, auf dass sie auf den Wellen des Friedens reiten mögen. In der Regel aber haben die Schlagzeilen rund um den Gazastreifen dieser Tage einen kriegerischen Unterton, der jeden Friedenswillen vermissen lässt...
Reste einer eisenzeitlichen Stadtl entdeckt
Seit 2003 laufen im Rahmen des "Kinneret Regional Project" Ausgrabungen in der Region des Sees Kinneret in Israel. Etwa 70 Wissenschafter der Universitäten Mainz, Helsinki, Bern und Leiden sind an dem Projekt beteiligt, das nun mit einem interessanten Fund aufwarten kann. Die Archäologen stießen...
Eine Jahrhundertjournalistin ist tot
Kurz vor Vollendung ihres 91. Lebensjahres verstarb in Tel Aviv die Chefredakteurin der "Israel Nachrichten", Frau Alice Schwarz-Gardos. Die "Israel Nachrichten" sind die einzige deutschsprachige Tageszeitung in Israel, die nicht nur bei den deutschsprachigen Israelis, den "Jeckes", sondern auch bei zahlreichen Israel-Freunden in Deutschland sehr beliebt ist...
Zurück in die Zukunft: Der Kibbuz im Wandel
Das Leben im Kibbuz hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Viele Vorurteile stimmen längst nicht mehr. Um überleben zu können, haben sich die Gemeinschaften mit der Zeit entwickelt. Zum Beispiel der Kibbuz Yas'ur in Nordisrael in der Nähe von Akko. Er ist mit der Zeit gegangen und wurde privatisiert...
Mehr als blosses Gerede
Was wäre leichter, als sich über eine Friedensvision wie die Rückkehr zu den Grenzen von 1967 lustig zu machen? Zu einer Zeit, da ein ganzes Regiment benötigt wird, um zwei Familien in Hebron zu evakuieren, fällt es schwer zu glauben, dass neben uns ein palästinensischer Staat auf 100 Prozent des Westjordanlands entstehen wird...
Gebt die Road Map nicht auf!
Seit mehreren Jahren ist es innerhalb der internationalen Gemeinschaft die gängige Meinung, dass der palästinensische Terror mit der Schaffung eines palästinensischen Staates aufhören würde. Diese auf der historischen Erfahrung des Westens basierende Annahme geht davon aus, dass Terror betrieben wird, um nationale Ziele zu erreichen...
Byzantinische Kirche in Tiberias entdeckt
Bei Ausgrabungen, die die Israelische Altertumsbehörde in Tiberias durchgeführt hat, sind eindrucksvolle und einzigartige Funde freigelegt worden, die neues Licht auf die Geschichte der antiken Stadt werfen. Die Funde gehen zurück bis zur Gründung von Tiberias im 1. Jahrhundert und reichen bis ins 11. Jahrhundert...
Assad nicht in die Ecke drängen
Das gegenwärtige Verhältnis zwischen Israel und Syrien erinnert in besorgniserregender Weise an das zwischen Israel und Ägypten in den Jahren 1971 bis 1973. Zu jener Zeit verlieh der politisch glücklose neue Präsident Ägyptens, Anwar Sadat, seiner Bereitschaft Ausdruck, friedliche Beziehungen mit Israel herzustellen - ein damals erstaunlicher Schritt...
Israel in Afrika
Israel gehört zwar nicht zu den G-8-Staaten, es kann aber dennoch in einem Bereich, der ein Kernthema auf dem Gipfel in Heiligendamm war, eine wichtige Rolle spielen – bei der Entwicklungshilfe für Afrika. Als Kooperationspartner bietet sich Deutschland an. Beide Länder sind durch ihre Vergangenheit und ihre demokratischen Werte eng miteinander verbunden...
Eier-Raketen gegen Palästinenser
Israelische Zivilisten feuern mit "Bio-Geschossen". Aus Wut über die regelmässigen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen haben Bewohner der südisraelischen Stadt Sderot Selbstjustiz geübt - und mit Tomaten und Eiern zurückgeschossen. Die verderbliche Munition wurde mit Raketenwerfern der Marke Eigenbau...
Livni trifft Rice
Die israelische Aussenministerin Tzipi Livni hat sich gestern mit ihrer amerikanischen Amtskollegin Condoleezza Rice getroffen, die sich am Mittwoch im Rahmen ihrer Nahost-Reise in Jerusalem aufgehalten hat. Rice kam dort auch mit Staatspräsident Shimon Peres, Ministerpräsident Ehud Olmert und Verteidigungsminister Ehud Barak zusammen...
Zwischen Teheran und Jerusalem
Der letztwöchige Besuch der Aussenminister von Ägypten und Jordanien als offizielle Repräsentanten der Arabischen Liga war ein historisches Ereignis. Dieser Besuch, der das erste Treffen mit Mitgliedern des Aussen- und Verteidigungsausschusses der Knesset beinhaltete, ist dazu angetan, die arabische Friedensinitiative voranzubringen...
Kinder von NS-Opfern fordern deutsche Hilfe
Folgt man der Schilderung von Baruch Mazor, haben sich am Montag im Foyer der deutschen Botschaft in Tel Aviv absurd-beschämende Szenen abgespielt: Mazor, der die Wohltätigkeitsorganisation "Fisher Fund" in Israel leitet, berichtet...
Schokolade vom Glatzenmann
Wie der israelische Chocolatier Oded Brenner mit seinen Restaurants und ungewöhnlichen Rezeptideen die Welt erobert. Restaurantkritiker erklärten ihn bereits zum „Armani der Schokowelt“. Eine Handelsblatt-Reportage. die Max Brenner Chocolate Bar am Union Square in Manhattan betritt...
Waffenhilfe für Israel und Ägypten
30 Milliarden Dollar für Israel, 13 Milliarden für Ägypten, dazu noch 20 Milliarden für Saudi-Arabien: US-Präsident George W. Bush nimmt sehr viel Geld in die Hand, um den Verbündeten im Nahen Osten mit Waffen zu unterstützen. Ein gemeinsamer Gegner macht's möglich. Angesichts des wachsenden regionalen Einflusses des Irans plant die US-Regierung...
Seit Januar 2006 im Koma
"Es gibt keine Änderung in seinem Zustand." Wie ein Mantra wiederholt Orly Levy, die stellvertretende Sprecherin des Schiba Krankenhauses in Tel Haschomer diesen Satz auf jede Frage zu dem seit Januar 2006 im Koma liegenden Premierminister Ariel Scharon. Seit über einem Jahr liegt Scharon abgeschirmt und bewacht in der Beatmungs-Abteilung...
Olmert bietet Abbas Grundlagenabkommen an
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert bietet dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas ein „Grundlagenabkommen“ zur Gründung eines palästinensischen Staates im Großteil des Westjordanlandes und dem Gaza-Streifen an. Dabei geht er davon aus, dass erst über Themen gesprochen werden müsse...
Blair wird umarmt
Die israelische Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Tzipi Livni hat sich am gestrigen Montag in Jerusalem mit Tony Blair getroffen. Dabei versicherte sie ihrem Gesprächspartner im Rahmen von dessen ersten Besuch in der Region als Sondergesandter des internationalen Nahost-Quartetts: „Wir messen ihrer Mission große Bedeutung bei. Dies ist ein ...
Tischa'a Be'av
Der traurigste Tag des jüdischen Kalenders beginnt in diesem Jahr am Montag mit Sonnenuntegang . In den Sommermonaten gibt es im Judentum keinen Feiertag, jedoch eine dreiwöchige Trauerzeit vom 17. Tammus bis zum 10. Aw. Diese Trauerperiode entstand wegen der Zerstörung Jerusalems und des Heiligen Tempels, da sogar beide Tempel am gleichen Datum zerstört...
Kasztners Privatarchiv geht an Yad Vashem
Israel (Rudolf) Kasztner gehört zu den umstrittensten jüdischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Nachdem der ungarische Zionist im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis verhandelt und dadurch Tausenden von Juden das Leben gerettet hatte...
Reise nach Jerusalem
Auf ihrem Weg durch die Kontinente haben die 138 Buddy-Bären, aus Ägypten kommend, Israel erreicht. Am 1. August präsentiert sich die internationale Teddy-Familie auf dem Safra Square, dem Platz vor dem Rathaus in Jerusalem, nahe der Altstadt. „Als die Buddys vor einem Jahr auf dem Berliner Bebelplatz standen, kam der israelische Botschafter ...
Auf geht’s, Peres!
Der Nachteil eines Präsidenten, der mit 84 für sieben Jahre gewählt wird, ist – selbstverständlich – das Alter. Der Vorteil eines Präsidenten, der das Amt im hohen Alter antritt liegt darin, dass er auf alle pfeifen kann. Auf jene Politiker, die sich in all den Jahren über ihn lustig gemacht haben, auf jene, die ihn einen „Minister für Kusbara und Diaspora“ ...
Treffen von Olmert und Abbas in Jerusalem
Ein Treffen von Israels Ministerpräsident Ehud Olmert mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Jerusalem hat wenig Fortschritte gebracht. Olmert stellte lediglich für Freitag die schon zuvor angekündigte Freilassung von 250 palästinensischen Gefangenen in Aussicht, wie ein israelischer Regierungsvertreter nach dem Gespräch mitteilte...
Shimon Peres als neunter Präsident vereidigt
Shimon Peres ist gestern Abend bei einem Staatsakt in der Knesset als neunter Präsident vereidigt worden. Der 83-jährige Friedensnobelpreisträger ist der erste ehemalige Ministerpräsident und der dienstälteste Abgeordnete, der je in das höchste Amt des Staates Israel gewählt worden ist. In seiner groß angelegten Antrittsrede...
Reisen & Verkehr
Die Via Dolorosa zieht sich von Ost nach West durch die Altstadt von Jerusalem. Sie markiert den Weg, den Jesus nach biblischer Überlieferung zur Kreuzigung beschritten haben soll, und endet an der Grabeskirche, in deren riesigen Kuppelbau auch der Hinrichtungsfelsen von Golgatha integriert ist. Für Israel-Touristen ist ...
Rafi Eitan rechtfertigt den Libanonkrieg
Der israelische Minister für Seniorenangelegenheiten Rafi Eitan hat in seiner gestern veröffentlichten Aussage vor der Winograd-Kommssion zur Untersuchung des letztjährigen Libanonkriegs Kritik an den Entscheidungsabläufen im Vorfeld und im Verlauf des Krieges geübt, den Kriegseinsatz an sich aber gutgeheissen.
Setzlinge im Raketenbeet
Als die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) sich vor etwa zwei Jahren aus dem Gaza-Streifen zurückzogen, schlug man vor, die Koordinations- und Verbindungseinheit der israelischen Armee, das Gaza District Coordination and Liaison Office (DCL), als jüngste und scheinbar überflüssige Verkörperung der Militärregierung...
Israels "vergessene Ecke" blüht auf
Laut Plan werden im Jahr 2009 Hunderte von Israeli ihre Häuser in den Siedlungen Halutzit 1 und Halutzit 4 im Bezirk Eshkol im Dreiländereck zwischen Ägypten, dem Gazastreifen und Israel beziehen. Die Pioniere der Neuzeit sind vorwiegend Landwirte aus Netzarim und Atzmona, zwei der Siedlungen, die Israel im Gazastreifen geräumt hat.
Israelische Hilfeleistungen für Gaza
Trotz der prekären Sicherheitslage im Gaza-Streifen und der permanenten Bedrohung durch Terrorangriffe an den Übergängen bemühen sich die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte in Zusammenarbeit mit dem Gaza District Coordination and Liaison Office (DCL) weiterhin nach allen Kräften, die Not...
Sex statt Krieg
Wer im Ausland lebt und nach seiner Assoziation zum Wort "Israel" gefragt wird, antwortet meistens mit einem Wort: Krieg. Um den falschen Vorstellungen ein Ende zu bereiten, hat sich das israelische Konsulat in New York jetzt eines weltweit bewährten Leitmotivs besonnen: Sex sells, Sex verkauft sich gut...
Israels Beschwerde
„Der UN-Menschenrechtsrat (UN-Human Rights Council) hat am Dienstag (19.6.) zwei neue Maßnahmen in Bezug auf die Vorgehensweise des „Universal Periodic Review“ beschlossen. Dabei hat der Rat gezeigt, dass auch er, ähnlich wie sein Vorgänger, die Menschenrechtskommission (Commission on Human Rights), an schwerwiegender Politisierung...
Olmert in Washington
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat sich gestern in Washington mit US-Präsident George W. Bush getroffen. Nach einem dreistündigen Gespräch unter vier Augen stellten sich die beiden Regierungschefs in einer gemeinsamen Pressekonferenz den Fragen von Journalisten. Neben den aktuellen Entwicklungen...
Die Friedensalternative – Von Tzipi Livni
Tzipi Livni, die stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Israels, hat für die heutige Ausgabe der in London erscheinenden arabischen Zeitung „Asharq Alawsat“ einen Artikel über die Möglichkeiten des israelisch-arabischen Friedens verfasst, der hier in zwei Teilen wiedergegeben wird...
Neue PA-Regierung ein Partner für Frieden
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert sieht in der palästinensischen Notstandsregierung einen Partner für Friedensgespräche. Eine Regierung ohne die radikalislamische Hamas sei eine Gelegenheit für den Frieden, wie Israel sie schon lange nicht mehr gehabt habe...
Iran - nur 5 Minuten von Israel entfernt
Besorgt beobachtet Israel die dramatische Eskalation des Bruderkampfes in den Autonomiegebieten. Die größte Angst: Mit der Macht der Hamas wächst die Bedrohung aus Teheran. Tel Aviv - "Willkommen in der Hölle", titelt die Zeitung "Maariv" und meint: "Israel ist jetzt von einem zusätzlichen feindlichen und nervösen Staat umgeben."
Als Journalisten getarnt
Vier palästinensische Terroristen haben am Samstag Mittag mit einem als Pressefahrzeug getarnten Jeep den Sicherheitszaun zwischen dem Gaza-Streifen und israelischem Territorium nahe dem Kibbutz Kissufim durchbrochen. Dabei eröffneten sie das Feuer auf einen zu jener Zeit unbemannten Wachposten der israelischen Armee.
Umfrage - Gegen Sie Ihre Meinung ab
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert soll Syrien in einer Geheimbotschaft einen Rückzug von den besetzten Golanhöhen im Gegenzug für einen umfassenden Friedensvertrag angeboten haben. Deutsche und türkische Vermittler hätten dem syrischen Präsident Bashar al-Assad ein entsprechendes Angebot Olmerts überbracht...
Die guten Seiten der Kriegsdrohungen
Die gegenseitigen Kriegsdrohungen Israels und Syriens haben auch ihre guten Seiten. Endlich wird die israelische Öffentlichkeit die Wahrheit erfahren: Ist Israels Führung bereit für einen schmerzhaften territorialen Kompromiss auf den Golan-Höhen, gibt es eine Grundlage für die Botschaft, die von Jerusalem nach Damaskus ...
"Zeit für einen Kurswechsel"
Es kommt nicht von ungefähr, dass Michael Orens Buch „Six Days of War“ mit dem Terroranschlag ansetzt, den die Fatah in der Nacht des 31. Dezember 1964 unter der Anweisung von Yasser Arafat verpfuscht hat. Ziel des Anschlags war es gewesen, die nationale Wasserversorgung zu unterbrechen und die Region in Brand zu setzen. Sein Scheitern hinderte die Fatah ...
Israel seit Sechs-Tage-Krieg unbesiegbar
Solange sich die Israelis in Judäa und Samaria befinden, sind sie unbesiegbar. Diese Ansicht äußerte der Oppositionsvorsitzende Benjamin "Bibi" Netanjahu am Montag bei einer Zeremonie anlässlich des Sechs-Tage-Kriegs vor 40 Jahren.
"Seit dem Sechs-Tage-Krieg versucht die arabische Welt...
Sderot weiter unter massivem Raketenbeschuss
Die Raketenangriffe der Hamas auf Sderot und den westlichen Negev, die am 15. Mai begonnen haben, dauern an. Bisher sind 74 Einschläge registriert worden, die eine Reihe von Verletzten nach sich gezogen haben. Die Attacke wird begleitet von Prahlereien der Hamas, erfolgreich israelische Städte in Brand gesetzt...
Die Wächter des Glaubens
Die heiligsten Stätten des Christentums und des Judentums sowie die wichtigsten geheiligten muslimischen Stätten finden sich im Lande Israel. Die wichtigsten heiligen Stätten der Christen sind in Jerusalem, Bethlehem und Nazareth; die wichtigsten muslimischen Orte liegen auf dem Tempelberg in Jerusalem und in Hebron...
Interview mit ägyptischer Zeitung
Die Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Israels Tzipi Livni hat am 12. Mai der ägyptischen Zeitung „Al Ahram“ ein ausführliches Interview gegeben. Hier einige Auszüge: „Interviewer Yihia Ghanem (YG): Sie haben sich gestern mit dem italienischen Parlamentspräsidenten getroffen, obwohl dieser zuvor einigen Hamas-Mitglieder begegnet war...
Israel prüft militärische Zwischenfälle
Die israelische Armee prüft derzeit, ob es vor der Küste des Libanon tatsächlich zu neuen Zwischenfällen mit der deutschen Marine gekommen ist. Hintergrund sind Meldungen des deutschen Einsatzkommandos. Ein Sprecher der Einsatzleitung sagte, mehrere israelische Kampfjets ...
Livni zur Rolle der EU im Nahen Osten
Per Video-Live-Schaltung hat AM Zipi Livni am vergangenen Mittwoch Grußworte an die Teilnehmer des 10. Internationalen Europaforums des WDR gerichtet. Hier einige Auszüge, die das Engagement der Europäischen Union im Nahen Osten betreffen: „Als diejenigen, die im Kampf gegen Terror und Extremismus in vorderster Reihe stehen...
Apartheid-Gegner spricht für Israel
Jahrzehntelang hat Malcom Hedding in seiner Heimat Südafrika das System der Apartheid bekämpft. Nachdem er als Pastor der vorwiegend schwarzen Kongregation „Assemblies of God“ wiederholt von der Kanzel aus die Unterdrückung seiner schwarzen Mitbürger durch das weiße Regime gegeißelt hatte...
Tausende Demonstranten in Tel Aviv
In der ersten Großkundgebung seit Veröffentlichung des Untersuchungsberichts zum Libanon-Krieg forderten tausende Israelis in Tel Aviv den Rücktritt von Ministerpräsident Ehud Olmert. "Du hast versagt, geh nach Hause", stand auf einem großen Spruchband hinter der Rednerbühne auf dem Rabin-Platz...
Geschichte einer Schlagzeile
"Israel droht Iran mit Angriff auf Atomanlagen." Mit dieser reißerischen Schlagzeile, die schnell um die Welt ging, veröffentlichte der online-Dienst der Zeitschrift "Focus" Auszüge aus einem Interview des aus Iran stammenden Journalisten Amir Taheri mit dem israelischen Premierminister Ehud Olmert...
Schallende Ohrfeige für Olmert
Eine israelische Untersuchungskommission hat Ministerpräsident Ehud Olmert und seinen engsten militärischen Mitarbeitern «äußert schwere Fehler» im Krieg im Libanon vor knapp einem Jahr vorgeworfen. Damit dürfte der Druck auf Olmert, seinen Hut zu nehmen, weiter wachsen; wegen Korruptionsvorwürfen ist er ohnehin schon angeschlagen. Olmert erklärte bei Entgegennahme des Berichts: «Fehler werden behoben.» ...
Ist die Gaza-Invasion noch zu umgehen?
Während Israels Bürger am Unabhängigkeitstag ihre Hühnchen, Steaks und Würstchen über dem Feuer brieten, heizte die Hamas mit einem massiven Raketenfeuer erneut die Diskussion darüber an, wie lange die Armee sich noch den Luxus erlauben darf, tatenlos an der Grenze zum Gazastreifen stehenzubleiben.
Dem Kampf gegen den Rassismus verpflichtet
Am Sonntagabend (15.4.) hat sich Israels Staatsführung zur Zeremonie zu Ehren der sechs Millionen Juden versammelt, die während der Shoah ermordet wurden. Am Montagvormittag ertönt wie jedes Jahr am Yom Hashoa eine Sirene in ganz Israel, um der Shoah-Opfer zu gedenken. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt des Holocaust-Gedenktags...
Yom HaShoah: Brief der amtierenden Präsidentin
Die amtierende Präsidentin des Staates Israel und Vorsitzende der Knesset, Dalia Itzik, hat anlässlich des Yom Hashoah an die Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinden einen Brief gerichtet. Nachdem vor einigen Tagen eine fehlerhafte Übersetzung verschickt wurde, geben wir ihn hier in korrigierter Fassung wieder...
Aussenposten werden in Kürze geräumt
Justizminister Prof. Daniel Friedmann wird voraussichtlich dem Ministerausschuss zur Räumung der illegalen Aussenposten vorstehen. Dahinter steht die Entscheidung von Ministerpräsident Ehud Olmert zur Wiederbelebung des Ausschusses, der vor zwei Jahren zur Umsetzung des Berichts von Talia Sasson zur Auflösung...
Israelische Sicherheitsbehörde
Die allgemeine israelische Sicherheitsbehörde (Shabak) erklärte am Dienstagvormittag (10.04), sie habe Ende März eine Hamas-Zelle in der Stadt Kalkilijah im Westjordanland zerschlagen. Die Zelle hatte geplant, während der Pessach-Feiertage – mit hoher Wahrscheinlichkeit am Sederabend - eine Autobombe in Tel Aviv zu zünden...
19 Hamas-Leute festgenommen
Die radikal-islamische Hamas-Bewegung soll während des jüdischen Passahfests einen verheerenden Anschlag im Großraum Tel Aviv geplant haben. Die Armee habe im vergangenen Monat die mutmaßlichen Drahtzieher - 19 Hamas-Aktivisten - in Kalkilia im nördlichen Westjordanland festgenommen, teilte das Büro des israelischen...
Eine Chance für Palästina und Israel
Auf Initiative Saudi-Arabiens hat sich die Arabische Liga zu einem umfassenden Frieden mit Israel bekannt. Sie meint es ernst, denn sie braucht Stabilität im Nahen Osten, um den Unruhestifter Iran einzudämmen. Im September 1967, drei Monate nach der verheerenden militärischen Niederlage im Juni-Krieg...
Die braune Gefahr im jüdischen Staat
In Israel hat sich eine Neonazi-Szene etabliert. Die Skinheads stammen vor allem aus russischen Einwandererfamilien. Der jüdische Staat will das Problem nicht sehen. Zunächst fand es Wladimir nur hässlich, als Skinheads mit schwarzen Hosen und Springerstiefel vergangenes Jahr im Fußballstadion standen und rumpöbelten. Doch dann wollte er seinen Augen ...
Oberrabbi: An Pessach für Entführte beten
Israels Oberrabbiner Schlomo Amar hat Juden zum Gebet für die entführten israelischen Soldaten aufgefordert. Für den Auftakt des Pessach-Festes formulierte er eigens ein Gebet, in dem Gott um Befreiung der Gefangenen angefleht wird. Dieses Gebet sollten Juden am ersten Abend in die Pessach-Liturgie einfügen...
Grenzen des Friedens
Während des Besuchs von Kanzlerin Merkel hat Israels Premierminister Ehud Olmert ein arabisches Gipfeltreffen unter Beteiligung Israels und der Palästinenser vorgeschlagen. Wie kam es dazu? Ehud Olmert blieb nichts anderes übrig. Nachdem die Arabische Liga am vergangenen Donnerstag die saudi-arabische Friedensinitiative wiederbelebte...
Arg durchzogene Festtagsstimmung
Trotz des Endspurts vor Pessachvorbereitungen galt die Hauptaufmerksamkeit der Israeli diese Woche der nicht abreissenden Kette von Skandalen und Skandälchen, einem Nostalgie-Ausflug zu den Ruinen der Westbank-Siedlung Homesh und ganz am Rande noch dem recht erfolglosen Besuch von Condoleezza Rice.
Ban Ki-moon pflanzt einen Olivenbaum
Im Hain der Nationen am Fuße des Herzl-Berges und unterhalb von Yad Vashem in Jerusalem war UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon eindeutig begeistert, als er eine Hacke benutzte, um das Loch zu füllen, in das er gerade einen Olivenbaum gepflanzt hatte. „Obwohl dies nicht mein erster Besuch in Israel ist, ist es in der Tat das erste Mal, das ich irgendwo einen Baum gepflanzt habe“...
Kabinett-Kommuniqué vom 25.03.07
... dem Iran zusätzliche Sanktionen auferlegt, um das Programm zur Anreicherung von Uran, das Gefahr läuft, den Iran in eine Atommacht zu verwandeln, einzufrieren. Zweifellos ist dies eine zusätzliche, bedeutende Beschleunigung des internationalen Kampfes gegen das nukleare Aufrüstungsprogramm des Iran....
Eine tödliche Epidemie fegt über unsere Welt
Für einige junge Menschen, die auf unserem Planeten leben, sind Selbstmordattentate in Mode. Zunächst gab es sie nur in Israel, doch nun haben sie auch den Rest der Welt erreicht. Kein Tag vergeht ohne Nachrichten über ein neues Selbstmordattentat im Irak, in Afghanistan, Israel, Indonesien oder in Europa. Und nun haben sie im Irak auch begonnen...
Eine kreative israelische Initiative
Der israelisch-palästinensische Konflikt ist zum Verzweifeln. Seit die Peel-Kommission im Jahr 1936 das Land besucht hatte, gab es unzählige Versuche, ihn zu lösen. Während der 70 Jahre, die seitdem vergangen sind, wurde anscheinend alles versucht: Krieg und Frieden, Leugnung und Anerkennung...
"Schmerzhaften Zugeständnisse"
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert will den Nahost-Friedensprozess wieder aufleben lassen und ist zu weit reichenden Zugeständnissen gegenüber den Palästinensern bereit. Olmert signalisierte am Donnerstag Interesse an einer Friedensinitiative, die Saudi-Arabien 2002 vorlegte. Der Plan könne eine «geeignete Grundlage»...
Kabinettkommunique vom 18.03.2007
Ministerpräsident Ehud Olmert diskutierte die Vereidigung der palästinensischen Einheitsregierung mit der Ministerrunde. Er betonte, dass die vorgestellte Regierungserklärung der palästinensischen Regierung nicht die Bedingungen der internationalen Gemeinschaft erfüllt - die Anerkennung des Staates Israel...
Segen für Israel
Nicht nur die Palästinenser sollten nach der Vereidigung der palästinensischen nationalen Einheitsregierung einen tiefen Seufzer der Erleichterung von sich geben ? die Israelis haben allen Grund, dies auch zu tun. Dieses Ereignis ist ein großer Segen ?nicht nur für sie, sondern auch für uns, falls wir an Frieden...
Standpunkt des Staates Israel zu PA-Regierung
1. In der Regierungserklärung der palästinensischen Einheitsregierung sind die drei Forderungen des Nahostquartetts (Anerkennung des Staates Israel, Abkehr von Gewalt und Einhaltung aller zwischen Israel und der PA geschlossenen Verträge) nicht erfüllt. Darum hat sich die Position der israelischen Regierung nicht geändert. Israel kann diese Regierung nicht anerkennen und nicht mit ihr oder einem Teil von ihr zusammenarbeiten.
Ein Model aus Israel
Mit ihrer schokoladenbraunen Haut, ihren großen, mandelförmigen Augen und ihren vollen, wohl geformten Lippen ist Esti Mamo außergewöhnlich schön. Sie hat eine gerade Haltung und ein gutes Auftreten und wenn sie in ihrem perfekt sitzenden Trenchcoat ins Tel Aviver Hilton-Hotel schreitet, ist es unvermeidlich, dass sich alle Blicke ihr zuwenden...
Kein Anzeichen auf Fortschritt
Auch nach dem neuerlichen Treffen von Israels Ministerpräsident Ehud Olmert mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gibt es keine Anzeichen auf einen Fortschritt. Beide Politiker sprachen rund zweieinhalb Stunden in Jerusalem miteinander, äusserten sich aber weder vor noch nach dem Treffen...
Sondersitzung zur iranischen Bedrohung
Ministerpräsident Ehud Olmert hielt am Sonntag (04.03.) eine Sondersitzung des Kabinetts zur israelischen Reaktion auf die nukleare Bedrohung durch den Iran ab. Teilnehmende Mitglieder des Kabinetts bekamen einen Überblick hinsichtlich spezieller Mittel und Budgets zur Stärkung der israelischen Reaktionsmöglichkeiten...
Nachschlag zum Purimfest
War König Ahasveros wirklich so dumm wie wir ihn gerne beschreiben? Das ist nicht ganz sicher. Auf jeden Fall war er ein König mit einer Agenda: Festessen interessierten ihn mehr als Kriege und Frauen mehr als Staatsangelegenheiten. Die Entscheidung, alle Juden in Persien zu töten, traf er während eines kurzen Treffens mit Haman...
Arabischer Friedensplan nicht akeptabel
Aussenministerin Tzipi Livni äußerte in einem Interview gegenüber einer palästinensischen Zeitung am Donnerstag, dass Israel den Friedensplan der Arabischen Liga von 2002 (gem. Friedensplan basierend auf der Initiative Saudi-Arabiens Beirut 2002) in der bisherigen Formulierung nicht akzeptieren kann.
Israelischer Grosseinsatz in Nablus
Über das Wochenende führte das israelische Militär eine großangelegte Militäroperation in Nablus im so genannten Westjordanland durch, um die dortige Terror-Infrastruktur auszumerzen. Heute Morgen wurden im Stadtzentrum von Nablus zwei israelische Soldaten bei einem Anschlag durch Palästinenser leicht verletzt...
PA muss Bedingungen des Quartetts erfüllen
„Das Treffen bestand aus zwei Teilen. Zuerst trafen sich US-Außenministerin Dr. Condoleezza Rice, der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Präsident Abu Mazen (Mahmud Abbas) und ich allein. Danach kamen Außenministerin Tzipi Livni, Vize-Premier Shimon Peres und Verteidigungsminister Amir Peretz dazu. Auf palästinensischer ...
Türkisches Gutachten am Tempelberg
Ministerpräsident Ehud Olmert hat seine Zustimmung für eine Untersuchung der umstrittenen Bauarbeiten am Tempelberg in Jerusalem durch ein türkisches Experten-Team gegeben. Das sagte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag nach einem Treffen mit Olmert in Ankara...
Beziehungen mit Abbas auf den Prüfstand
Die israelische Regierung hat beschlossen, ihre Beziehungen zur Autonomiebehörde und zu deren Vorsitzenden, Mahmud Abbas, nach dem in Mekka geschlossenen Abkommen erneut zu überprüfen. Das Abkommen, das zwischen Fatah und Hamas unterzeichnet wurde und dessen Auswirkungen...
Diskussion über Endstatus-Regelung verfrüht
Eine scharfe Meinungsverschiedenheit zwischen der israelischen Führung und der Palästinensischen Autonomiebehörde über die Zielsetzung der politischen Verhandlungen und der Inhalte schwebt über dem Gipfeltreffen, das kommenden Montag (19.2.07) in Jerusalem stattfindet. An dem Gipfel werden Ministerpräsident...
Über Lügen und Ausgrabungen
Die Leute, die den Plan einbrachten, die Mugrabi-Brücke zu bauen, werden vermutlich bald merken, dass die unbegründete, hysterische, moslemische Kampagne zur „Rettung der gefährdeten Al-Aksa-Moschee“ das kleinste ihrer Probleme ist. Manchmal stellt sich heraus, dass Kürzungen in Plänen sehr teuer werden ...
Israelis sehen Deutsche positiver als früher
Die Israelis sehen die Deutschen einer Umfrage zufolge positiver als früher. Die Mehrheit der Israelis und auch der jüdischen Amerikaner habe heute eine positive Meinung von Deutschland, heißt es in einer am Sonntag von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten TNS-Emnid-Umfrage. Umgekehrt sei bei...
Die Abenteuer von Shimon Peres
Fühlt sich zuhause: Peres war auf dem Markt von Doha unterwegs und begrüßte die Menschen mit „sabah al-cher“. Die Abenteuer von Peres in Katar: traf sich mit dem Emir und sprach mit Studenten aus der ganzen Welt. Das Restaurant „Fischmarkt“ in Doha ist weit davon entfernt, einem Markt zu gleichen...
Zurückhaltung auf Anschlag in Eilat
Der mörderische Terroranschlag in Eilat ist ein weiterer Beweis für die anhaltenden terroristischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung des Staates Israel. In der Hoffnung, den Palästinensern eine Chance zu geben, damit sie ihre Verpflichtungen der internationalen Gemeinschaft gegenüber erfüllen ...
Behauptungen und Tatsachen: Flüchtlinge (II)
Behauptungen: "Die Juden ließen von Anfang an keinen Zweifel daran, dass sie nicht an einem friedlichen Zusammenleben mit ihren arabischen Nachbarn interessiert waren." "Die Juden tragen die Schuld am Flüchtlingsproblem, weil sie die Palästinenser vertrieben haben." "Die arabische Invasion hatte kaum Auswirkungen auf die palästinensischen Araber."...
Jugend versucht den Armeedienst zu umgehen
Die Abkopplung vom Gazastreifen und der nördlichen Westbank im Sommer 2005 hat dazu geführt, dass sich immer mehr Jugendliche vor der israelischen Armee (IDF) drücken wollen. Das teilten hochrangige Vertreter der IDF mit. Immer mehr versuchen den Armeedienst zu umgehen....
7,1 Millionen Einwohner
In Israel leben heute 7,1 Millionen Einwohner. Dies geht aus einer Übersicht hervor, die gestern das Zentralamt für Statistik anlässlich des Jahresendes 2006 veröffentlicht hat. 76% der Einwohner in Israel – 5.393.600 Menschen – sind Juden, 20% (1.413.500 Menschen) Araber und 4% (309.100 Menschen) sind...
Es gibt keine Feuerpause
Seit Beginn der Feuerpause zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen (25.11.06) wurden mehr als 60 Qassam-Raketen auf israelisches Staatsgebiet abgefeuert (allein am 20.12.06 waren es neun Raketen). De facto gibt es gar keine Feuerpause, sondern israelische Zurückhaltung gegenüber dem andauernden Beschuss der israelischen Städte Ashkelon, Sderot und...
Olmert: Hamas demands disproportionate
Palestinian media reports over 1,000 prisoners to be released; Jerusalem sources say numbers exaggerated. PM meets with his representative on prisoner exchange deal for Shalit, agree that such number will not be released