Israel im Kampf gegen den Terror
Resümee einer Woche
Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) befinden sich im ständigen Einsatz gegen den Terror und seine Infrastruktur im Westjordanland und im Gaza-Streifen. Die folgende Übersicht umfasst lediglich den Zeitraum vom 2.11. bis 9.11., ist jedoch auch über ihn hinaus repräsentativ.
Gaza-Streifen:
Am Freitag führte die Armee einen Luftangriff gegen eine Hamas-Stellung im südlichen Gaza-Streifen aus. Dem Einsatz ging ein heftiger Mörsergranatenbeschuss auf israelische Gemeinden im westlichen Negev, vor allem Nativ Ha’asara, voraus.
Am Dienstag entdeckten Soldaten zwei Sprengkörper, die Palästinenser nahe dem Sicherheitszaun im südlichen Gaza-Streifen gelegt hatten. Sie wurden im Anschluss kontrolliert zur Detonation gebracht.
Am gleichen Tag starb Stabsfeldwebel Yariv Amitai bei einem Unfall während einer Routinepatrouille nahe dem Sicherheitszaun.
Die Operationen gegen Raketenabschussbasen im nördlichen Gaza-Streifen und deren Betreiber wurden die gesamte Woche über fortgesetzt. Dutzende von Palästinensern wurden dabei verhaftet, um in Israel verhört zu werden.
Im Laufe der Woche wurden insgesamt mehr als 25 Mörsergranaten und etwa 25 Kassam-Raketen auf israelische Ortschaften im westlichen Negev und israelische Soldaten abgefeuert. Dabei kam es zu Sachschäden, Stromausfall und vereinzelten Bränden.
Westjordanland (Judäa und Samaria):
Die Operationen der israelischen Armee im Westjordanland waren darauf ausgerichtet, die ausufernden terroristischen Aktivitäten einzudämmen und Terroranschläge in Israel, die hier ihren Ausgang nehmen, zu verhindern.
Am Sonntag entdeckten Soldaten bei einer Routinesuche nahe Beit Umar südlich von Bethlehem zwei Rohrbomben. Zuvor waren in diesem Gebiet zwei Molotow-Cocktails auf israelische Fahrzeuge geworfen worden. Die Bomben wurden kontrolliert zur Detonation gebracht.
Am Montag verhafteten Sicherheitskräfte ein 17jähriges palästinensisches Mädchen, dass sich einem Armeeposten nahe Tel Rumeda in Hebron genähert und ein Messer gezogen hatte, um israelische Soldaten zu erstechen.
Am Mittwoch schleuderten Palästinenser in Kufar Dan nordwestlich von Jenin zwei Sprengkörper auf israelische Soldaten und eröffneten das Feuer auf die Einheit.
Insgesamt wurden in Judäa und Samaria zwei Rohrbomben, diverses Material zur Bombenherstellung, eine M16, Armeeausrüstung und Munition sichergestellt.
Quelle: Außenministerium des Staates Israel, jns
13.November 2007
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