Die falsche Ölkrise

Die Terrororganisation Hamas inszeniert im Gaza-Streifen eine Situation von Krise und Elend, um Israel unter Druck zu setzen. Oberst Nir Press, Leiter des Koordinations- und Verbindungsbüros am Übergang Erez, hat nun ausführlichen Bericht darüber erstattet.

2 200 000 Liter Diesel werden wöchentlich über den Treibstoff-Terminal Nahal Oz in das Kraftwerk des Gaza-Streifens transferiert. Dieses Kraftwerk ist in der Lage, 30% des gesamten dortigen Stromverbrauchs zu liefern. Der übrige Energiebedarf wird von Israel und Ägypten gedeckt. Zusätzlich werden wöchentlich unbegrenzte Mengen von Kochgas, 800 000 Liter Diesel für den Verkehr und 75 000 Liter Benzin transferiert.

Das Benzin und der Diesel, die von Israel geliefert werden, sind primär für Krankenwagen, Wasserpumpen, das Abwassersystem, Generatoren in Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen, Landwirtschaft, Transportwesen, Schulbusse, Müllabfuhr, öffentlichen Nahverkehr, Schifffahrt, Bäckereien und andere Lebensmittelhersteller usw. vorgesehen.

Oberst Press hob hervor, dass die Palästinenser in den vergangenen Wochen ganz offensichtlich eine Energiekrise inszenieren, während sie gleichzeitig zu Streik und Protest anstacheln. Die geschlossenen Tankstellen, die langen Warteschlangen sind alle Teil einer von der Hamas lancierten Medienkampagne, die auf Kosten der Zivilbevölkerung durchgeführt wird – eine Krise, die durch ihr Versäumnis verursacht wurde, die verfügbaren Treibstoffvorräte des palästinensischen Treibstoffdepots bei Nahal Oz auszuschöpfen.

Weiter betonte Press: „In den vergangenen zwei Wochen gab es keinerlei Beschränkungen des freien Zugangs zum Treibstoff des palästinensischen Depots bei Nahal Oz und seiner Verteilung an Tankstellen, doch hat dies nicht stattgefunden. Im Gegensatz dazu wurden Kochgas und der Diesel für das Kraftwerk auf regulärer Basis bereitgestellt. Gegenwärtig umfasst der palästinensische Treibstoffvorrat 188 000 Liter Benzin und mehr als 800 000 Liter Diesel.“

Die Hamas schadet bewusst der Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen, indem sie die Verteilung von Treibstoff für humanitäre Zwecke und zivile Tankstellen verbietet. In den dieser Entwicklung vorangegangenen Wochen war ein substantieller Teil der Treibstoffbestände – beinahe die Hälfte – für den Verbrauch der Terrororganisation und ihrer Mitglieder abgezweigt worden.

Der mörderische Anschlag vom 9. April am Nahal Oz-Terminal, bei dem zwei zivile Mitarbeiter, Oleg Lipson und Lev Cherniak, getötet wurden, stellt ein weiteres Zeugnis des Terrors aus dem Gaza-Streifen gegen Israel dar, gegen die Übergänge, die den Palästinensern dienen und gegen die israelischen Zivilisten, die für das palästinensische Wohlergehen tätig sind. Gleichzeitig wird versucht eine Krise zu erzeugen und dabei die öffentliche palästinensische Meinung gegen Israel aufzubringen.

Der zynische Missbrauch der palästinensischen Bevölkerung, ebenso wie die Unterbrechung der Treibstoffversorgung für zivile und humanitäre Zwecke hätte verhindert werden können, wenn der verfügbare Treibstoff aus dem Depot am palästinensischen Terminal gezogen und für die humanitären bzw. zivilen Bedürfnisse und an die lokalen Tankstellen weitergeleitet worden wäre, zugunsten der Bewohner Gazas.

Quelle: jns, Aussenministerium des Staates Israel und Agenturen
14.April 2008

zum Seitenanfang

Weitere Berichte:

zum Seitenanfang
Druckbare Version
Der Golf ist nicht persisch
"Drogenkonsum nützt den Feinden Israels"