Israel reagiert auf Anschuldigungen der WHO

Das israelische Koordinations- und Verbindungsbüro am Übergang Erez hat auf harsche Äusserungen der Weltgesundheitsbehörde (WHO) reagiert, die Israel in einem aktuellen Bericht wegen der humanitären Situation im Gaza-Streifen kritisiert. Oberst Nir Press lud den WHO-Vertreter im Gaza-Streifen und deren amtierenden Direktor zu einer Dringlichkeitssitzung ein, um den einseitigen und irreführenden Anschuldigungen entgegenzutreten.

Oberst Press erinnerte daran, dass der Gaza-Streifen von einer Terrororganisation kontrolliert wird, die für die dortige Bevölkerung verantwortlich ist, Israel nicht anerkennt und tagtäglich Terroranschläge durchführt oder anregt. Er zeigte sich verwundert darüber, dass die WHO in keiner Weise die Hamas dafür beschuldigt habe, dass sie die Einreise von Patienten durch ständiges Granatfeuer auf den Übergang behindert. Auch der Missbrauch der humanitären Massnahmen Israels durch die Terrororganisation sei nicht erwähnt worden.

In Hinsicht auf den Vorwurf, dass Israel die Ausreise aus Gaza nur in Ausnahmefällen gestatte, verwies er auf die Statistik: „2007 wurden 7226 Ausreisegenehmigungen für Patienten ausgestellt und weitere 7922 für Familienmitglieder, was einen Anstieg von 50% gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Dieser Trend hält auch in diesem Jahr an: Im ersten Quartal 2008 ist bereits die Ausreise von 2317 Patienten und einer ähnlichen Zahl von Begleitpersonen arrangiert worden. Hunderte von Menschenleben sind durch die Behandlung in israelischen Krankenhäusern gerettet worden.

Weitere Informationen hierzu finden sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2008

Quelle: Aussenministerium des Staates Israel, jns
5.April 2008

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